An erster Stelle danke ich meinem Schöpfer.

Es gab eine Zeit - als ich etwa um die zwanzig Jahre alt war- da hätte ich eine solche Aussage belächelt.

Zwar bin ich auch heute noch der Meinung, dass die organisierten Religionen und die Mehrzahl ihrer Vertreter (bis hinauf zu den Bischöfen und eventuell noch höher) Religion und Spiritualität verwechseln oder schlichtweg keine Ahnung von den Zusammenhängen haben, dass es eine höhere intelligente Instanz gibt, für welche wir hunderte anderer Metaphern finden könnten, (Gott, Universum, Oberbewusstein, Höheres Selbst, Kosmos, formlose Substanz, Tao, Vater, Ki, Manitu, Allah, Jehowa, der Allmächtige, das Universum ...), und an der ich Anteil habe, steht für mich außer Frage.

Dieser Instanz schulde ich meinen größten Dank!Ich bin dankbar für die Liebe meines Lebens!

Wir stammen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und wuchsen in verschiedenen Kontinenten auf.

Dann kam sie nach Paris, um zu studieren.
Eines Tages besuchte sie in einem kleinen Ort eine Freundin.
Es war beinahe Mitternacht und sie kannte sich dort nicht aus.

Ich war "zufällig" in dieser Straße, da ich eine Autopanne hatte.

So lernten wir uns kennen.

Nach ihrem Studienabschluss kehrte sie wieder in ihr Heimatland zurück.
Wir brauchten danach noch 10 (ja zehn!) Jahre und hielten über 8000 km Kontakt.

Eine dieser unglaublichen Geschichten, die das Leben schreibt.

Die Liebe hat nicht nur überlebt, sie ist mit den Jahren gewachsen.

Ihr verdanke ich viel!

¡Te quiero mucho, mi vida!



Ich bin dankbar für viele Freunde in vielen Ländern!

Am Anfang meiner Selbständigkeit hatte ich manchmal drei Monate keine Einnahmen.
Und die Ausgaben waren höher als heutzutage.

Mein erstes Fax kostete 14.000 DM, mein erster Computer (WANG), 17.000 DM.

All diese Kosten mussten abgestottert werden.

Da kam es schon mal vor, dass nicht einmal mehr Geld für Essenseinkäufe vorhanden war.

Ohne Freunde hätte ich nicht überlebt.


Wenn ich beständige Freundschaften denke, darf vor allem meine taiwanesische Freundin Yüeh-hua nicht fehlen. (Das bedeutet "Mondblume").

Dies ist eine Freundschaft, für die ich besonders dankbar bin.

Wir lernten uns 1994 auf den Bahamas kennen und unternahmen immer wieder mal einige gemeinsame Reisen, zum Beispiel eine Reise quer durch Deutschland und Österreich.


Unser letztes Treffen fand in Las Vegas statt.

Ich bin dankbar, dass ich dort ...

einen Konzertabend mit Céline Dion miterleben durfte!


Las Vegas stellt sich bei Nacht ganz anders dar als tagsüber.
Mein Besuch war berufsbedingt, Spieltische sind nichts für mich.
Neben dem Umstand, mich dort mit Mondblume treffen und die üblichen Touristenattraktionen im Umland besichtigen zu können (Red Rock Canyon, Hoover Dam usw.), haben mich vor allem die hochprofessionell inszenierten Abendveranstaltungen und Shows fasziniert.

Einer dieser Höhepunkte war ein Konzert mit Céline Dion im Ceasar's Palace.

Dies bringt mich zum nächsten Punkt, wofür ich dankbar bin:

Meine Reisen.

Mit Ausnahme zweier kalter skandinavischer Länder habe ich sämtliche europäischen (auch die osteuropäischen) Länder besucht.

Auf dem amerikanischen Kontinent durfte ich Kanada, die USA, Mittel- und Südamerika mehrmals besuchen.

Ich durfte den Suezkanal, den Kanal von Korinth und den Panamakanal sehen. Den Kaukasus ebenso wie wilde Elefanten in Südafrika.

Die Pyramiden von Ägypten und auch die chinesische Mauer.

In diesem Bereich könnte ich alleine 100 Reiseziele aufzählen, für die ich dankbar sein kann.

(Die hier gezeigten Fotos stammen aus Brasilien, den Galapagos-Inseln und Costa Rica).




UdSSR-Reise mit dem 2CV

Mein Freund Charly und ich, wir waren 1978 die ersten Westler, die mit dem eigenen Auto durch die ehemalige Sowjetunion reisten.

In der Folge entstand mein Reiseführer "UdSSR. Reiseinformationen für Selbstfahrer und Individualreisende", welcher in Antwerpen mit einem Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Das ist zwar alles schon lange her, aber für diese Erfahrung, und auch die Auszeichnung, bin ich dankbar!
Ich bin dankbar für

meine Nachbarn.

Mit den meisten komme ich sehr gut aus.

Und was die wenigen betrifft, mit denen ich mich nicht so gut verstehe, bin ich dankbar dafür, dass ich nicht so bin wie sie.

(Auch hier gilt das Pareto-Prinzip)


Ich bin dankbar für mein hypothekenfreies

Haus am Meer.

Es hat viel Stehvermögen erfordert, die Umbauten entgegen dem Willen einiger Neider erfolgreich durchzuführen, doch letztendlich ging alles gut.

Ein Foto?

Diesmal nicht - ein bisschen Privatsphäre sollte doch bleiben -:)

Ich bin dankbar für meine Gesundheit.

Das war nicht immer so.

Ich weiß aus leidlicher Erfahrung, was es heißt, monatelang krank zu sein.
Nicht zu wissen, wie schwerwiegend die Krankheit ist und ebenfalls monatelang mit der Ungewissheit zu leben.

Mit 26 Jahren wurde ich zu 33% als Invalide erklärt.
Nach Aussage der Ärzte dürfe ich von nun an keine rotierenden Bewegungen mehr machen und vor allem nichts Schweres heben.

Doch der Arzt hat nicht immer recht!

Ich fühle mich heute, mehr als doppelt so alt wie damals, fitter und gesünder als in meiner Jugend!

Ich bin dankbar für meine zwei Haustiere

Es handelt sich um ein einheimisches Kätzchen und eine mittlerweile 14 Jahre alte Katze, welche zusammen mit mir ausgewandet ist.

Vor einiger Zeit ist die ältere davon plötzlich erblindet.
Jetzt ist sie mir sogar noch mehr ans Herz gewachsen.


Dies macht mir umso mehr bewusst, wie sehr ich für mein Augenlicht dankbar sein muss.

Obwohl natürlich alle Sinnesorgane wichtig sind, vermute ich, dass das Augenlicht an erster Stelle steht.

Müsste ich - Gott bewahre - eine Entscheidung zwischen Taubheit und Blindheit treffen müssen, würde ich mich für die Taubheit entscheiden. Solange ich sehen kann, kann ich meine Arbeiten immer noch erledigen - auch wenn ich notfalls auf den Bus überwechseln müsste.

Ich bin dankbar für meine Ausbildung.

Ich stamme aus einem kleinen Dorf in Süddeutschland.
Damals war ich der erste aus unserem Landkreis, der auf eine höhere Schule überwechselte. Ich musste täglich 6 km zur Bushaltestelle radeln. Am Abend dieselbe Strecke wieder zurück.

Ein Auto besaßen meine Eltern damals noch nicht.
Ein Telefon ebenso wenig. Das kam erst circa zehn Jahre später.

Hätten meine Eltern diese Entscheidung nicht getroffen, wäre ich wahrscheinlich in einer Fabrik gelandet oder hätte eine Lehre zu einem Fahrzeugmechaniker gemacht.

Mit Sicherheit wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin.
Und ebenso sicher hätte ich keinerlei Fremdsprachenkenntnisse.

Das ist der nächst Punkt.

Ich bin dankbar für meine Spachkenntnisse.

Ich kann mich in einer handvoll Sprachen einigermaßen gewählt ausdrücken.

Das hat mir die Tür zur Welt geöffnet.

Als Zwanzigjähriger begleitete ich diverse deutsche und französische Reisegruppen als Reiseleiter.

Die Leiterin der französischen Gruppe war so von mir angetan, dass sie mich zu sich nach Hause (in der Nähe von Lyon) einlud, wo ich auf Kosten der Famile zwei Monate verbrachte.

Diese Dame - Ninou - wurde zu einer Art "Ersatzmutter" für mich.
Zwölf Jahre lang fuhr ich einmal pro Jahr nach Frankreich.

Erlebnisse, für die ich sehr dankbar sein kann.

Ich bin dankbar für meine Freiheit.

Dieses Wort hat viele Facetten für mich:

- Die Reisefreiheit
- Die Freiheit, nach meinem eigenen Rhythmus zu leben und zu arbeiten
- Die Freiheit, mir meine Träume verwirklichen zu können.

Ich weiß sehr wohl, dass es auch in unseren Breitengraden autoritäre Instanzen gibt, die am liebsten alles und jeden durchleuchten würden, aber haben wir nach wir vor die Chance auf einen hohen Grad an Freiraum.

Deshalb bin ich auch dankbar dafür, in Europa zu leben.

Mir gefällt die Vielfalt der Kulturen,
der Sprachen,
der Mentalitäten,
der Landschaften.

Gut, Nordamerika hat auch Sonne, Strand und Berge.

Doch dasselbe kann ich zum Beispiel in Spanien auf einem geographisch wesentlichen kleineren Fleck haben (Spanien ist etwa so groß wie Texas).

Ich bin dankbar dafür, am Mittelmeer zu leben.

Ein besonderer Ort innerhalb Europas, dem ich viel zu verdanken habe, ist Menorca, ein kleines Eiland im östlichen Mittelmeer, etwa 100 km vor Tunesien.

Menorca hat mir viel gegeben.
Natürlich gibt es auch hier Abzocker ("piratas"), die ihren Reibach mit den Zugereisten machen wollen, aber ich habe hier viele wertvolle Menschen kennengelernt, die mein Leben sehr bereichert haben.

Obwohl die Insel klein ist, sind hier Personen aus 120 Nationalitäten registriert.
Dies führte dazu, dass mein Freundes- und Bekanntenkreis wesentlich internationaler geworden ist als er dies in Deutschland war.



Ich bin auch dankbar für das Meer!

Ich habe das Glück, dass ich von meinen Arbeitsräumen aus direkt aufs Meer blicke.

Es beruhigt mich.

Je nach Wetterlage sehe ich die Silhouette der Nachbarinsel Mallorca.
Und ..

ich sehe einen fantastischen Sonnenuntergang!

Ich bin dankbar dafür, dass ich jetzt lebe!

Jeder Schüler hantiert heutzutage mit Geräten, die vor 10 Jahren noch unbekannt waren.Vor 100 Jahren gab es zwar schon die Glühbirne, aber noch keine Teerstraßen (wozu auch? Es gab ja auch keine Autos) und wenn man jemandem etwas Dringendes mitteilen wollte, sandte man ein Telegramm.

Es ist schier unglaublich, welche Erfindungen innerhalb der letzten Generation gemacht wurden:

Fernseher
Fernbedienung
Mikrowellenherd
Roboter
Kommunikationssatelliten
Synthesizer
Rauchdetektor
GPS
MP3-Player
Web 2.0
Computer
Telefon
Auto
Waschmaschine
Radio
Handy
Internet
Geschirspülmaschine
jede Menge Elektrogeräte ...

Ich bin sehr dankbar dafür, gerade in der Jetztzeit zu leben!

Ich bin dankbar ! für das Internet.

Von all den technischen Errungenschaften aus dem vorherigen Punkt hat das Internet die größte Veränderung in meinem Leben bewirkt.

Häufig wird der britische Ingenieur Tim Berners-Lee als Erfinder des Internets genannt.
Wahrscheinlicher erscheint mir, dass nicht nur einer einzigen Person das Lob gebührt. Vorarbeiten hierzu machte 1961 Leonard Kleinrock. Dann kam J.C.R. Licklider, der sich ein Netzwerk von Computern vorstellen konnte.
1965 entwickelte Larry Roberts die ersten Computernetze, die über weite Strecken miteinander kommunizieren konnten.
Das TCP, welches im heutigen modernen Internet die Daten bewegt, wurde von Bob Kahn und Vint Cerf erfunden.
Hier gebührt mein Dank also einer Reihe von Forschergeistern, wobei auch solche Vordenker wie Bill Gates und Steve Jobs nicht fehlen dürfen.

Diese Leute werde ich wohl nie kennenlernen, aber ich bin dankbar dafür, dass es sie gibt!

Ich bin dankbar für Geld!

Geld macht nicht glücklich, kann man manchmal hören.
Als ob es dafür gedacht wäre.

Andere sagen: Geld verdirbt den Charakter

Eine gedankenlose Aussage!

Geld ist völlig neutral.
Wie elektrischer Strom.

Mit Strom kann man eine Mahlzeit braten,
man kann auch einen Menschen braten.

Fehlvorstellungen über Geld gibt es also zuhauf. Das ist nicht zuletzt auch ein Grund dafür, warum Leute, deren Rahmenbedingungen mehr finanziellen Wohlstand zulassen würden, dennoch nicht weiterkommen.

Sie sabotieren sich selbst.

Ihre eigenen unbewussten Vorstellungen sind ihr größer Hemmschuh.

Ein Augenöffner könnte vielleicht diese 16seitige PDF über geistige Muster sein.

Meines Erachtens wirkt Geld wie ein Vergrößerungsglas:
Es zeigt, wie der Mensch wirklich ist.

Ist er zum Beispiel von Haus aus knauserig, so wird mehr Geld seinen Geiz nur noch besser zum Vorschein bringen.

Ist er großzügig, so wird mehr Geld auch dies ans Tageslicht bringen.

Wenn der Mensch schlecht ist, wird er das Geld für schlechte Zwecke verwenden.

Dann ist auch Geld schlecht.

Wenn der Mensch gut ist, wird er das Geld für gute Zwecke verwenden.
In diesem Fall ist Geld gut.

Ich kenne Zeiten ohne Geld und Zeiten mit Geld.

Mit Geld ist es besser!

Ich bin dankbar ! für den Euro!

Nicht jeder ist mit dieser europäischen Währung glücklich.
Manche sprechen vom "Teuro".
Und der Wirtschaftsminister eines Landes hat heute auch weniger Spielraum, um durch Auf- oder Abwertung regulierend tätig zu sein.

Mir persönlich hat der Euro geholfen, meine Geschäfte landesübergreifend zu machen, ohne erst psychologische Hürden ausräumen zu müssen, die gerade im Zusammenhang mit Geld schwerer zu beseitigen sind als andere.

Mir fällt immer wieder auf, dass die Leute in Spanien - immerhin 10 Jahre nach der Euroeinführung - untereinander immer noch von Millionen von Peseten sprechen.

Wenn jemand ein Haus verkaufen will, sagt er nicht, dass er (zum Beispiel) 200.000 Euro dafür will, sondern er verlangt 32 Millionen Peseten.

Auch auf spanischen Kontoauszügen sind bei Währungen nach wie vor angegeben.

Ich bin dankbar! für moderne Verkehrsmittel.

Vor einiger Zeit besuchten wir das Kartäuserkloser von Valldemossa, in dem George Sand und Fréderic Chopin 1838 überwintert hatten.

Stolz präsentierten die Geschäftsleute und Souvenirläden in mehreren Sprachen die Erzählung Ein Winter auf Mallorca - also kaufte ich mir ein Exemplar.

Damals gab es 7 Wege, um per Ochsengespann zu diesem Kloster zu kommen. Kam ein anderes Gespann entgegen, so musste einer abladen und manchmal einen weiten Weg zurückfahren, denn auf den schmalen Wegen war an ein Ausweichen nicht zu denken.

Wenn ich unsere bequeme Anreise dagegen bedenke, kann ich für moderne Straßen und Vekrkehrsmittel nur dankbar sein.

Und natürlich auch für Flugzeuge!

Ich bin dankbar für Sicherheit!

Damit meine ich nicht Arbeitsplatzsicherheit.
Eine solche gibt es nicht mehr.
In Zeiten des Wandels kann man es sich umso weniger erlauben, auf dem Gelernten auszuruhen. Man ist gut vorbereitet, ja. Aber auf eine Welt, die es nie mehr geben wird.

Ich meine die Sicherheit, die mir meine ständige Lernbereitschaft gibt.
Und ich meine die äußere politische Sicherheit.

Ich wurde auf internationalen Reisen in unterschiedlichen Ländern bisher dreimal bestohlen beziehungsweise ausgeraubt.

(In Mexiko hatten sie mir sogar meine Brille geklaut. Wie kann man einem Touristen, der etwas sehen will, seine Brille wegnehmen. Na gut. Schwamm drüber!)

Solche Dinge passieren - wenngleich nicht so krass - auch in Mitteleuropa, aber ich habe keine Angst davor, dass jemand mein Haus bombardiert, Plünderungen stattfinden oder dergeleichen mehr, was ich gar nicht erst aufzählen will.

Im Vergleich zu wesentlich gefährlicheren Landstrichen auf dieser Welt herrscht also eine relative Sicherheit.

Dafür bin ich dankbar.

Ich bin dankbar für die menschliche Intelligenz.

Diese Zeilen stünden nicht hier, wenn ich nicht soeben Zeuge des folgenden Vorfalls gewesen wäre:

Über meinem Arbeitsplatz befindet sich eine Art Dachfenster.
Aufmerksam geworden durch entsprechende Geräusche, blicke ich nach:

Ein Insekt versucht von innen nach außen zu gelangen und schwimmt entlang des geschlossenen Fensters von links nach rechts und dann wieder zurück.

Von außen verfolgt ein Vogel seine Bewegungen und hackt wie wild auf das Fenster ein.

Selbst der dümmste Mensch würde sich intelligenter verhalten.

Ich bin dankbar für meinen Führerschein.

Ist das etwas Außergewöhnliches?

In unserer heutigen Zeit nicht mehr.
Allerdings war mein Vater etwa bereits in meinem Alter, als er zur Führerscheinprüfung antrat.

In jedem Fall trägt dieses Papier mit zu meiner Freiheit bei - und dafür bin ich dankbar.

Ich bin dankbar für Papier.

Vielleicht gibt es eines Tages ja das papierlose Büro.

Doch auch dann wird es vermutlich weiterhin Verträge, Bücher und andere Schriftstücke geben, die auf Papier geschrieben sind.

Moderne Schriftträger haben natürlich auch ihre Vorteile, ich vermute aber, dass sie nicht auf eine so lange Lebensdauer zurückblicken können wie Papier.

Vor kurzem wollte ich beispielsweise einen Walkman kaufen (hier "Diskman" genannt).

Die Läden führen so etwas nicht mehr.
Ich solle doch meine CDs auf iPod oder iPhone überspielen.

Das Papier gibt es immerhin bereits seit 200 vor Christus.

Ich bin dankbar für meine Zielklarheit.

Ich frage mich ob, wo den die meisten Leute ihren Lebenssinn hernehmen.

Diese Menschen leben an der Oberfläche.
Sie haben nicht die geringste Ahnung, was sie im Leben wollen.

Eine resignierende Bemerkung löst die andere ab.

Ich bin froh, dass ich eine Richtung in meinem Leben habe.

Es kommt nicht immer alles so wie ich es mir vorstelle
und die letztendliche Entscheidung überlasse ich ohnedies einer höheren Instanz, doch meine Zielrichtung ist klar.

Das hilft mir, Zeit und Energie nicht unnütz zu vergeuden.
Es trägt zu meinem inneren Seelenfrieden bei.

Ich denke, dass jeder Mensch einen "Traum" braucht.

Damit sich dieser erfüllen wird, braucht es auch ..

einen Plan
den Prozess
andere Menschen
Ausdauer
Geduld und
Leidenschaft.

Ich bin dankbar für meine 1000 internationalen Mitarbeiter!

Wer sind diese 1000 (oder mehr) "Mitarbeiter"?

Die allermeisten davon werde ich nie persönlich kennenlernen.

Ich meine damit zum Beispiel ...

- die Teepflückerin in Sri Lanka
- den Açaí-Bauern in Brasilien
- den Postbeamten
- die Frau in Taiwan, die meinen Monitor zusammenschraubt
- den Farmer in Irland, dessen Butter ich im Supermarkt kaufe
- den LKW-Fahrer, der mir meine Resveratrolkapseln zustellt
- den Host, der mir Webseitenplatz vermietet
- den ecuadorianischen Kleinbauern, der dafür sorgt, dass ich in Europa Bananen essen kann,
- den Schreiner, der meine Möbel anfertigte
- Den Stevialieferanten aus Paraguay, der mir zu einem süßen Kaffee verhilft, ohne dass ich die schädlichen Nebenwirkungen von Zucker in Kauf nehmen muss
- den Mentor in Kanada, dessen Newsletter ich zu Hause lesen kann
- den Käser in der Schweiz
- den Winzer in Südfrankreich
- den marokkanischen Orangenpflücker
- die türkische Teppichknüpferin
- die heimische Bäuerin, welche mir Eier liefert
- den portugiesischen Töpfer, von dem einige meiner Tassen stammen
- den Werkzeugmacher, der an meiner Bohrmaschine arbeitete
- und so weiter, und so fort ...

Diese tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass ich im Supermarkt oder gar übers Internet das besorgen kann, was ich gerade für notwendig oder anschaffungswürde erachte.


Jedem einzelnen schulde ich Dank.

Dazu kommen knapp 80 Billionen Mitarbeiter (welche gemeinhin als "Körperzellen" bezeichnet werden).

Jede dieser Zellen arbeitet für ein Unternehmen, das sich "Mensch" nennt.

Einge sind in der Entgiftungsabteilung beschäftigt, andere arbeiten in der Abteilung "Darm" und befassen sich mit Nährstoffen, wieder andere sind Sachbearbeiter in der Abteilung "Reparatur".

Für die hervorragende Arbeit dieser Mitarbeiter an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Ich bin dankbar für meinen Humor.

Nichts schlimmer als ein Grantelhuber, einer, der an nichts und niemandem etwas Gutes findet.

Ein solcher Zeitgenosse wird beim Überfliegen einer Liste, wie ich sie hier zusammenstelle, sicherlich gleich eine Gegenliste mit 100 negativen Dingen erstellen.
Ich lebe keineswegs in einem Wolkenkukusheim; dass es auf diesem Planeten viel Leid und Schmerz gibt, ist mir sehr wohl bewusst.
Doch durch verables Mitleiden ("Lippenbekenntnisse") ist niemandem geholfen.

Nemo dat quod non habet wusste schon der Lateiner.
Wörtlich: Niemand gibt, der nicht hat.

Wer etwas geben will, muss es zunächst haben.
Wir können nur aus einer Position der Stärke heraus etwas abgeben.

So ernst eine Situation auch ist, sie wird durch Jammern und Wehklagen nur noch schlimmer.

Interessant ist, dass das Wort "Humor" ursprünglich "Feuchtigkeit" bedeutet.
Gemeint waren damit in der Antike die Körpersäfte, welche zu einer guten Stimmung verhelfen.

Im Deutschen wird Humor oft als eine Art Trotzreaktion gebraucht, nach dem Motto Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Für mich ist diese Auffassung ein bisschen zu eng.
Ich lache gerne und mache gerne Spaß.

Ein Foto wie das hier gezeigte mit der unerschrockenen Katze vor einer Reihe von Polizeihunden bringt mich zum Schmunzeln.

Ich teile auch nicht die Meinung, dass man ab einer gewissen "Position" nur noch biererst sein sollte.
Albert Einstein war wahrscheinlich ein humoriger Mensch.
Mark Twain mit Sicherheit auch.

Beide durchaus sehr erfolgreiche Leute.


Ich bin dankbar für fließendes Wasser!

Wasser - insbesondere Trinkwasser - ist der bedeutendste Stoff überhaupt in der Erdgeschichte.

Ohne Wasser gibt es kein Leben.

Ich bin allen Wasserversorgern, Installateuren, Wasserschutzbeauftragten und Brunenbauern sehr zu Dank verbunden.

Obwohl ich auf einer Insel lebe, würden wir ohne von auswärts herbeigeschafftes Trinkwasser nicht überleben können. Ich kann mich noch gut an den ersten Besuch meiner Mutter erinnern. Nichtsahnend wollte sie mit Leitungswasser (Salzwasser) Kaffee machen - er wurde nie getrunken!

Gerade weil Wasser für die meisten in unseren Breitengraden so alltäglich und selbstverständlich geworden ist, habe ich als Bild diese Frau mit dem Esel ausgewählt.
Und immerhin hat sie einen Esel. Viele andere müssen das Wasser mühsam selber schleppen.

Ich bin dankbar für Musik!

In allen Völkern und Stämmen der Erde gehört Musik zum Menschen.

Es gibt jedoch Musik mit einer niedrigen Energie (dumpfes Gestampfe beispielsweise) und Musik mit einer hohen Energie.

Jeder weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell einen Musik in eine andere Stimmung versetzen kann.

Ich bin froh, dass wir Menschen diese Möglichkeit besitzen.

Entspannung CDs Musik Downloads MP3s

Ich bin dankbar für das iPhone.

Was ist ein iPhone?

Die Bezeichung "Phone" ist wahrscheinlich irreführend, auf jeden Fall ist sie höchst unvollständig.

Zugegeben, telefonieren kann man damit auch, aber man kann ebenfalls ...

- Textnachrichten senden
- Musik hören
- Termine verwalten
- E-Mails empfangen und senden
- die Wettervorhersage ansehen
- es zur Fernbedienung umfunktionieren
- seine Aufgaben kontrollieren
- Merkzettel einrichten
- usw.

Es gibt hunderte von Applikationen (Softwareprogrammen) für das iPhone; sehr viele sind völlig kostenlos, andere kosten nur Cent-Beträge (z.B. 79 Cent).

Ich selbst bin weniger die Spielernatur.

Mir hilft das iPhone, meinen Tag produktiver zu gestalten.

Ich benütze zum Beispiel auch die kostenlose Applikation Gratitude Journal von Happy Tapper und geben jeden Tag Dinge in ein Journal ein, für die ich dankbar bin.

Wenn ich verreist oder unterwegs bin, erhalte ich die dringendsten Mails aufs iPhone und kann vom Schiff oder Flugzeug aus, weitere Anweisungen erteilen oder zumindest einen Zwischenbescheid erteilen.

Das iPhone ist ein Allzweckinternetgerät, auf das ich nicht mehr verzichten möchte.

Den Erfindern und Vermarktern bin ich dankbar.

Ich bin dankbar für den Ausschaltknopf an meinem Fernseher.

Nichts gegen das Fernsehen an sich, aber wahloses Zumüllenlassen ist mit Sicherheit schädlich.

Die meisten Fernsehsendungen tragen nur zur geistigen Verwirrung, Verdummung oder Panikmache bei.

Ich habe einmal gelesen, dass ein Zwölfjähriger heutzutage durchschnittlich bereits 12.000 Mehrfachmorde im Fernsehen gesehen hat. Ob diese Zahl stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es ist eine Schande, dass wir uns nichts Besseres einfällt, als uns mit Überfällen, Morden und kriminellen Handlungen "unterhalten" zu lassen.

Sinnvoller ist es, sich das Fernsehprogramm bewusst vorzunehmen (geht auch über das iPhone) und gewisse Sendungen selektiv anzusehen oder vielleicht aufzuzeichnen

Seit ich meine Fernsehzeiten beträchtlich reduziert habe, fühle ich mich wesentlich ausgeglichener und besser.

Ich bin dankbar fürs Alleinseinkönnen!

Viele Menschen können das nicht; es fällt ihnen "die Decke auf den Kopf".

Wir sind soziale Wesen und brauchen den menschlichen Austausch, aber Zeiten der Stille, der Zurückgezogenheit, des Nachdenkens, finde ich äußerst wichtig.

Ich bin froh, dass ich gerne Zeit mit mir selbst verbringen will.

Ich bin dankbar für Empfehlungsmarketing!

Zu diesem Geschäftsmodell bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kinde.
Es ist nur eines meiner Betätigungsfelder. Das wird auch so bleiben.

Aber es ist ein fantastisches Konzept.

Leider wurde und wird auch in diesem Bereich Schindluder getrieben und es sind nun eben mal gerade die Negativbeispiele, die Schlagzeilen machen.

Ich bin grundstätzlich immer skeptisch, wenn mir jemand etwas als "sensationell", "revolutionär" oder "leicht" schmackhaft machen will.

Kein Geschäft ist "leicht".
Auch nicht in Zeiten des Internets.

Überall heißt es lernen, hinfallen, aufstehen, wieder lernen, beharrlich sein, weitermachen ...

Doch beim klassichen Arbeitsmodell ist es - vereinfacht - so:

arbeiten - verdienen - arbeiten - verdienen - arbeiten - verdienen - arbeiten ...

Beim Empfehlungsmarketing muss natürlich auch Arbeit investiert werden, vor allem am Anfang.

Doch dann lautet die Sequenz:

arbeiten - verdienen - verdienen - verdienen - verdienen ...

Mache ich im Monat A Umsatz, so erhalte ich darauf Provisionen.
Mache ich im Monat B Umsatz, so erhalte ich Provisionen auf Monat A und B.
Mache ich im Monat C Umsatz, so erhalte ich Provisionen auf Monat A, B und C.

Und so weiter.
Auf Lebenszeit!

Ich bin dankbar für Bücher!

Ein Haus kann noch so schön eingerichtet sein; wenn ich dort keine Bücher sehe, fehlt etwas Wesentliches.

Bücher sind keine Dekorationsgegenstände.
Sie machen ein Haus einladend.
Sie geben ihm eine persönliche Note.

Ein Haus ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele!

Ein Dreiminutenblick auf das Bücherregal in einem fremden Haus sagt mir mehr über den Bewohner, seine Neigungen und seinen Geschmack als ein Dutzend Unterhaltungen in der Kneipe.

Die persönliche Bibliothek spricht in der Tat Bände.

Ein Bücherschrank kann nichts verbergen:
Die politischen Anschauungen, das technische Interesse oder sonstige Interessensgiebete werden sofort augenfällig. Selbst dann, wenn das Buch gekauft und nie gelesen wurde.

In meinen Bücherschränken finden sich keine Kochbücher.
Man könnte auch sonst rasch herausfinden, dass ich davon nichts verstehe, wenn ich jedoch Hobbykoch wäre, würden sich Rezept- und vergleichbare Bücher auch in meinem Besitz befinden.

Der Bücherschrank sagt natürlich auch viel über die philosophische oder religiöse Ausrichtung aus.

Die Familienbibel spricht eine andere Sprache als Werke des Dalai Lama.

Ein Kriterium, das ich beim Erwerb eines Buches, immer häufiger anwende, ist folgende Frage:

Könnte es dieses Buch wert sein, mehrmals gelesen zu werden?

Ich habe in der Tat Klassiker, Napoleon Hills Denke nach und werde reich zum Beispiel oder auch Charles Haanels Master Key System, die ich wahrscheinlich mein Leben lang immer wieder lesen werde.

Jedes Mal entdecke ich etwas Neues darin.

Natürlich nicht, weil es vorher nicht darin gestanden hätte.

Sondern, weil ich gewachsen bin.
Ich sehe etwas Neues an mir.

Ich bin dankbar für das Verständnis zwischen Tages- und Unterbewusstsein.

Wenn wir an etwas oder jemanden denken, wird im Bruchteil einer Sekunde ein geistiges Bild aufgerufen.

Doch wenn wir an das Unterbewusstsein denken, fehlt uns ein solches Bild.

Das Strichmännchenkonzept von Dr. Thurman Fleet hat mir sehr geholfen, diese Zusammenhänge zu begreifen.

Dieses Modell wird auch im Cover zu diesem E-Book verwendet:

Der obere - hier grün dargestellte - Bereich des Kopfes steht für das Normal- oder Tagesbewusstsein.

Der untere - gelbe - Bereich für das Unterbewusstsein.

Über unsere fünf Sinne nehmen wir von außen Eindrücke auf. Diese gelangen, sofern sie wiederholt und gefühlsbetont vorkommen, in das Unterbewusstsein.

Dort werden sie als Befehl verstanden, worauf hin wir aktiv werden (der weiße Bereich: Körper).


Ich bin froh und dankbar, dass ich zu diesem Verständnismodell geführt wurde.

Ich bin dankbar für die Hecke meiner Nachbarin.

Sie erinnert mich daran, dass vieles an meiner Perspektive liegt.

Ist es ein Dornenbusch mit Rosen.

Oder ein Rosenbusch mit Dornen?

Ich bin dankbar für 86.400 Sekunden jeden neuen Tag!


Und auch dafür, dass es jeden Tag eine beträchtliche Anzahl dieser Sekunden etwas gibt, wofür ich dankbar sein kann!