10 Fakten und 10 Mären
über das Setzen von Zielen



Mähren liegt östlich von Böhmen? Ja.
Aber die Mären liegen wesentlich näher.

Was soll der Kalauer? Sie werden’s gleich sehen.

Sie brauchen nicht weit zu blicken. Die Mären, von den hier die Rede ist, sind geistige Viren.
Sie sind davon infiziert.
Ihr Chef ebenfalls.
Auch Ihre Nachbarin.
Und Ihr Steuerberater.
Und der Schreiber dieser Zeilen.

Was ist eine Mär?

Es klingt nicht von ungefähr nach „Märchen“.
Eine Mär ist etwas Wahrgenommes; etwas, das Sie und andere für wahr halten.
Mären gibt es in allen Größen und Formen. Man sollte ihre Macht nicht unterschätzen.

In diesem Artikel werden wir einige Mären entlarven, die einer positive Lebensgestaltung entgegenwirken.

Mären stellen sich Ihnen häufiger in den Weg als Ihnen lieb ist.
Sie haften sich an Ihre Fersen,
sie lassen Sie stolpern,
sie lassen Sie zögern.
Manchmal blasen sie auch zum Rückzug. Immerhin handelt es sich um Wahrnehmungen. Und Wahrnehmungen werden eines Tages Wirklichkeit.

Wie Sie über Ziele oder über Lebenserfolg denken, wirkt sich auf Ihre Schlussfolgerungen aus und entscheidet somit über Ihre Ergebnisse, über Ihre Produktivität, Ihr Leben, ja sogar darüber, wie man nach Ihrem Ableben über Sie reden wird.

Ihre Gedanken können dafür sorgen, dass Sie ausgerechnet dem aus dem Weg gehen, was Sie dem Erfolg näher gebracht hätte.

Die Kehrseite ist, dass Ihre Gedanken Sie auch unterstützen können;
sie können ein Verhalten fördern, das Ihnen mehr Zuversicht einflößt, so dass Sie vertrauensvoller auf Ihre Herzenswünsche zumarschieren. Es ist alles eine Sache der Wahrnehmung – der positiven Wahrnehmung!

Positive Wahrnehmungen zu schaffen, ist eines der Anliegen von I-Bux.Com!

Wo liegt die Geburtsstätte der Mären? Natürlich nicht in Mähren östlich von Böhmen, Mären kriechen aus den unterschiedlichsten Nestern.

Ein jeder von uns interpretiert das Leben anhand der bisherigen Informationen und Erfahrungen, der Wünsche, Bedürfnisse, Ängste, Hoffnungen, Vorurteile und Einstellungen. Das wird dann zu unserer „inneren Landkarte”, auch “Ego” genannt. Das Wort “Ego” hat einen negativen Beigeschmack, aber es ist nicht immer etwas Schlechtes. Eine “Landkarte” kann etwas sehr Nützliches sein, wir dürfen sie nur nicht mit dem Gebiet verwechseln. Hierzu mehr in Prinzip 4 auf einer anderen Seite.

Es liegt in der Natur des Menschen, alles Hereinkommende zu filtern oder Manches gar zu ignorieren.
Jeder von uns gewichtet die Informationen auf seine Weise und zieht seine Schlüsse aufgrund seiner eigenen Erfahrungen.

Allzu häufig entwickeln wir negative Einstellungen, die auf Fehlinterpretationen, Falschannahmen, Unterstellungen oder falschem Denken beruhen.
Wenn nun Situationen oder Gelegenheiten auf uns zukommen, kann es vorkommen, dass wir sie verzerrt wahrnehmen. Dies führt dazu, dass wir auch verkehrte Schlüsse ziehen.

Solange das Denken verzerrt ist, ist die Gefahr groß, dass auch die entsprechenden Handlungen kontraproduktiv ausfallen und uns schaden.

Das Ergebnis?

Es entsteht ein Sammelsurium an Mären, die uns den Weg verbauen. Mären sorgen für unnötige Probleme, sie bringen Stress mit sich und begrenzen unsere Leistungsfähigkeit.

Mären sind wie eine Fehlschaltung: Wenn die Drähte in Ihrem Kopf falsch verbunden sind, können Sie Ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen.

Wollen wir also den Vorhang zurückziehen, hinter dem sich die Mären verbergen, und uns einer Wirklichkeit öffnen, die mehr Erfolg verspricht.

Mär Nr. 1: Ziele sind nicht so wichtig

Tatsache: Wer Erfolg haben will, braucht Ziele. Punktum!

Alles andere ist Kinderkram. Vielleicht sind Sie der Meinung, dass es „so wichtig“ nun auch wieder nicht sei.
Schalten Sie bitte Ihr Gehirn ein!

Ihr Herz, Ihre Lungen und Ihr Gehirn sind lebenswichtig.
Ohne sie ist Ihr Körper nicht überlebensfähig.

Für Ziele gilt dasselbe. Betrachten Sie sie als den Puls den Lebens. „Träume sind die Setzlinge der künftigen Realität“ schrieb James Allen.

Damit eine Pflanze eine Lebenschance hat, braucht sie Sonnenlicht,
Fische brauchen Wasser,
Autos brauchen Benzin.

Reden wir nicht um den Brei herum: Ein sinnvolles Leben braucht Ziele.
Möglichst spezifische!

Ziele sind nicht wegzudenkende Erfolgspfeiler.
Wenn diese Pfeiler fehlen, kann es keinen Überbau geben.
Einem Architekten würde es nicht mal in der Silvesternacht einfallen, ein Haus ohne einen Bauplan zu errichten.
Ein Pilot würde niemals zum Start ansetzen, ohne seinen Flugplan studiert zu haben.
Ein Redner überlegt sich zuerst, was er vermitteln will.
Ein lohnenswertes und sinnvolles Leben braucht Ziele!

Woher kommt nun die Mär, dass das nicht nötig sei?

Es mag damit zusammenhängen, dass wir weder im Elternhaus, noch in der Schule oder im Freudeskreis davon etwas hören. Dass Sie diese Zeilen lesen, zeichnet Sie bereits als einen aufgeschlossenen Menschen aus. Die meisten sind das nicht. Die Meisten wollen sich ihre „innere Landkarte“ nicht durcheinander bringen lassen.

Und so starten viele, viele Menschen ins Leben und sind dafür äußerst schlecht vorbereitet.
Das ist schwer verständlich, aber wohl die bittere Wahrheit.

Nur weil jemandem nicht bewusst ist, dass etwas wichtig ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es unwichtig sei. Ziele geben uns eine Richtung vor, sie bringen uns voran.

Erfolg – egal, in welchem Lebensbereich – stellt sich nicht von selber ein. Er ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen, bewusster Bemühungen und eines langen Atems.

Der Erfolgreiche macht dort weiter, wo der Erfolglose aufgibt!

Mär Nr. 2: Glücklich kann man auch ohne Ziele sein

Tatsache: Die Straße zum Glück ist mit Zielen gepflastert

Menschen wollen glücklich sein.

Glück wird um seiner selbst angestrebt, Ziele jedoch wie Gesundheit, ein Eigenheim, spirituelles Wachstum, finanzielle Unabhängigkeit, eine vertrauensvolle Partnerschaft oder dergleichen streben wir deshalb an, weil wir damit verbinden, dass sie uns glücklich(er) machen würden.

Können Sie sich vorstellen, dass Sie glücklich und erfolgreich sein können, ohne Ziele zu haben?
Denkbar ist das schon.

Aber für die Meisten gilt, dass das Näherkommen an ein Ziel Hand in Hand mit Glück und Erfolg geht.

Glück und Erfolg schauen nicht unangemeldet vorbei. „Hallo, wir sind gerade zufällig in der Nähe.
Dürfen wir dich beglücken?“


Glück und Erfolg verirren sich nicht zu Ihnen;
sie hängen auch nicht von den Ereignissen ab.
Wichtiger als die Ereignisse selbst, ist unsere Bewertung dieser Vorfälle.

Glück und Erfolg lassen sich nicht über einen Kamm scheren. William Attikson hat den Wert der Individualität immer wieder betont, der Zirkuskönig Barnum hat das ebenfalls getan.

Sich mit anderen zu vergleichen, ist von Haus aus eine fatale Angelegenheit.

Denken Sie an die Hexe im Märchen, die sich von vorneherein ins Aus brachte, indem sie die unglückliche Frage stellte: „Spieglein, Spieglein, an der Wand? Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Indem sie sich mit Schneewittchen verglich, sorgte sie für ihre eigene Beschämung und brockte sich ihr eigenes Unglück ein. Mit Schneewittchen konnte sie nicht mithalten.

Vergleichen Sie sich mit nichts und niemand!

Sie sind Sie!

Glück ist ein Zustand, der vorbereitet werden will.
Im stillen Kämmmerlein. Wie stellen Sie das an? Die Anwort fällt leicht:

Setzen Sie sich Ziele, die Sie glücklich machen!

Mär Nr. 3: Zielesetzen ist kompliziert und dauert lange.

Tatsache: Mit einem System erreichen Sie Ihre Ziele schneller.
Das ist gut investierte Zeit!


Zeit ist etwas Relatives.

Je besser etwas geplant ist, umso einfacher und rascher ist es umsetzbar. Zeit, die Sie in eine Strategie und in Planung investieren, vermeidet Enttäuschungen und Stress, die sich unweigerlich einstellen werden, wenn Sie immer wieder ein Feld zurückgehen müssen, um Fehler auszubügeln.

Die Frage lautet:

Wie lange dauert es, wenn Sie nicht systematisch vorgehen?
Wie viele Fehler werden Sie dann begehen, die Sie wahrscheinlich noch weiter zurückwerfen?

Sicherlich erinnern Sie sich noch an Ihre Fahrstunden.
Eine Gangschaltung zu beherrschen, dauert eine beträchtliche Weile. Ständig knirrscht und knackst es. Es ruckelt und zuckelt. Sie fahren an und kommen jäh wieder zum Stillstand. Zum Haareausraufen!

Bei einer fehlenden Strategie ergeht es uns im Leben genauso.

Sie können sich aus einem Problem nicht herausreden, in das Sie sich mit einem Fehlverhalten hineingebracht haben. Ziele zu setzen, und danach die Hände in den Schoß zu legen, ist sogar noch heimtückischer.

Die besten Lektionen über das Wachstum können wir von Mutter Natur lernen. In der Natur verläuft jede Veränderung progressiv. Blätter verändern ihre Farbe, Schnee schmilzt, die Dunkelheit bricht herein.
Ohne unser Zutun.

Mit dem Finger zu schnippsen, bringt solche Veränderungen nicht herbei.

Genauso sinnlos wäre es, sich ein Ziel zu setzen und dann zu glauben, dass die Verwirklichung nun ganz von selbst geschähe.

Allzu viele Leute möchten am Ziel ankommen, ohne sich auf die Reise zu begeben! Das Spiel des Lebens spielt sich hinter den Kulissen ab, indem viel Zeit in die Vorbereitung investiert wird.

Mär Nr. 4: Ziele brauchen nicht schriftlich erfasst zu werden. Das kann man sich doch merken.

Tatsache: Schriftliche Ziele schärfen das Denken, sie kristallisieren ihr Potenzial heraus und verstärken den Wunsch.

Erfolg hinterlässt seine Spuren! Eine dieser sichtbaren Spuren sind: schriftlich erfasste Ziele!

Führen Sie sich nicht an der Nase herum:
Wo es Menschen gibt, das menschelt es. Will heißen: Wir sind vergesslich. Wir übersehen selbst das Offensichtlichste.

Vielleicht sind auch Sie schon einmal in den Supermarkt gefahren, um dann wieder nach Hause zu kommen, ohne das gekauft zu haben, weswegen Sie losgefahren sind!

Welchen Stellenwert haben Ihre Ziele in Ihrem Denken? Wir haben Tag für Tag durchschnittlich 50.000 bis 60.000 Gedanken. Unser Gehirn ist ständig unter Beschlag. Tausende von Informationen kämpfen um den Siegerplatz.

Aber welche Informationen sind das? Sehen Sie sich um.
Diese Informationen strömen aus jeder Richtung auf Sie ein.
Fernsehen,
Rundfunk,
Werbung,
Medien,
Internet,
Bekannte und Freunde,
Familienangehörige ...
Eine Liste ohne Ende.

Die Herausforderung?

Diese ständige Flut an Informationen braucht eine Menge Energie.

Da ist es schwierg, auf Kurs zu bleiben, sich nicht von Belanglosem ablenken zu lassen, seinen Fokus zu behalten und sich an seine Ziele zu erinnern.

Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, dass Sie drei identische Ziellisten erstellen und eine davon ständig bei sich tragen.

Wenn Sie nichts gegen die Bibel haben (sie ist ohnedies wesentlich tiegründiger als von den institutionellen Kirchen gelehrt), könnten Sie auf die Rückseite Ihres Zielkärtchens auch ein aufbauendes Zitat schreiben:


Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.


Seine Ziele nicht aufzuschreiben, ist ein schwerer Kunstfehler!

Schriftliche Ziele sorgen für Klarheit.

Es bedeutet auch, dass es Ihnen Ernst damit ist.
Zum anderen zwingt Sie das Aufschreiben, darüber nachzudenken, wie realistisch Ihre Ziele sind.

Die schwächste Tinte ist besser als das beste Gedächtnis.

Mär Nr. 5: Langfristige Planung ist Zeitverschwendung.

Tatsache: Ihre Zukunftsgestaltung sollten Sie nicht dem Zufall überlassen.

Bei langfristiger Planung geht es nicht um Entscheidungen in der Zukunft, sondern um die künftigen Auswirkungen der jetzigen Entscheidungen.

Falls Ihnen das neu sein sollte, genügt ein Blick auf Ihre bisherigen Entscheidungen.

Viele Ihrer früheren Entscheidungen wirken sich auch heute noch in Ihrem Leben aus. Vielleicht haben Sie Klavierunterricht genommen und dann aufgegeben. Zwanzig Jahre später bereuen Sie es. Sie spielen immer noch den Schneewalzer und drei weitere Stücke, mehr können Sie nicht.

Vielleicht haben Sie angefangen Spanisch zu lernen, aber es dann wieder aufgegeben. Und wenn Sie heute am Badestrand am Mittelmeer freundlich angesprochen werden: „¿Qué tal?“, wissen Sie nicht, was Sie sagen sollen.

Das gilt für alle Bereiche. Gar mancher hat sich schon etwas auf die Haut tätowieren lassen, was er lieber nicht mehr herzeigen will, oder hat sich nicht für Grundfragen der Partnerschaft oder für das Gesetz der Anziehung interessiert und fragt sich, warum er ständig auf denselben Typ hereinfällt …

Nicht in sich selbst und in seine Zukunft zu investieren, ist Diebstahl.

Man stiehlt sich selbst die Zeit, die man mehr Glück und Erfolg haben könnte, wenn man die langfristigen Folgen der jetzigen Entscheidungen bedacht hätte. Zwar ist es richtig, dass wir immer nur die Gegenwart haben. Aber sie hat Auswirkungen auf die Zukunft.

Jede Kleinigkeit zählt! Alles, was Sie heute tun, jede Entscheidung, die Sie heute treffen, jeder Gedanke, den Sie heute denken, wirkt sich irgendwann aus. Eines Tages wird Ihre Zukunft Ihre Gegenwart sein.
Sie sollten ihr die gebührende Aufmerksamkeit widmen.

Mär Nr. 6: Ein guter Plan genügt.

Tatsache: Man hat Erfolg, weil etwas „erfolgt“, weil sich etwas bewegt. Pläne ohne Tun sind Totgeburten.

An der Strategie kann es niemals happern, die Schwachstelle ist immer die fehlende oder falsche Umsetzung!

Ein Ziel wird immer dreimal geschaffen.

Zunächst als Idee. Sie malen es sich geistig aus.

Dann schreiben Sie Ihr Ziel auf, wodurch es fassbarer und klarer wird.

Und schließlich müssen Sie etwas für seine Verwirklichung tun.

Ein guter Plan ist sehr wichtig für den Erfolg. Aber er reicht noch nicht aus. Ohne die Umsetzung haben Sie Ihre Zeit vergeudet. Sie müssen aktiv werden. Dabei werden Sie sicherlich den ein oder anderen Fehler begehen.
Das gehört mit dazu.

Hüten Sie sich vor der „Perfektionsfalle“. Wenn Sie erst anfangen wollen, nachdem irgendwann alles „passt“, werden Sie in den meisten Fällen gar nichts tun. Die Perfektion ist etwas Unerreichbares. Bleiben Sie beharrlich auf Ihrem Weg und seien Sie bereit, ab und zu auch mal eine Kurskorrektur vorzunehmen. Im Onlinekursus ”Reichsein will gelernt sein” finden Sie in den hinteren Kurseinheiten immer wieder die praktische Übung:

    “Lesen Sie Ihr klares Wunschbild erneut durch und leben Sie sich so lebhaft hinein, als ob es bereits verwirklicht wäre.

    Passen Sie es gegebenenfalls an, bis es für Sie stimmt. Verändern Sie es solange, bis es Ihrem Idealzustand entspricht”.

Wenn Sie alles bis ins Kleinste zu zerpflücken, ohne einen aktiven Schritt zu tun, werden Ihnen viele Chancen durch die Lappen gehen.

Vorbereitung ist sehr wichtig, aber sie darf nicht zum Selbstzweck werden. Sie ist kein Ersatz fürs Tun! Stehen Sie sich nicht selbst im Wege, indem Sie alles hinauszögern.
Eine Sägerin singt.
Ein Maler malt.
Ein Schriftsteller schreibt.
Ein Lehrer lehrt.

Warum?
Alle tun etwas.

Was sagt Ihr Tun über Sie aus?

Fangen Sie an, zum Ausfeilen und Polieren ist auch später noch Zeit.

Mär Nr. 7: Hauptsache anfangen.

Tatsache: Aktion ohne Planung ist ein Rohrkrepierer.

Jetzt haben wir davon gesprochen, wie wichtig das Anfangen sei, und nun diese Überschrift. Ist das nicht ein Widerspruch? Gemach! Sie brauchen einen umsetzbaren Plan. Das ist Ihre Versicherungspolice. Damit sichern Sie sich Ihren Erfolg.

Achtung! Fertig! Los!
Dieses gängige Motto ist russisches Roulette.

Spielen Sie nicht mit Ihrem Schicksal. Unüberlegtes Sponti-Vorgehen hat schon mancher bereut.

Erst planen, dann tun.
Erst denken, dann reden.
Wenn nicht, treten Sie ins Fettnäpfchen und legen eine Bauchlandung hin.

Ob Sie Erfolg haben wollen oder nicht, können Sie entscheiden. Erfolge haben Ursachen. Keine Ursache ohne Wirkung. Keine Wirkung ohne Ursachen. Ein Plan bietet Ihnen Orientierung, Sie wissen, worauf Sie sich zubewegen.

Sie können noch so clever, hübsch oder topfit sein, wenn Sie den Sonnenaufgang im Westen suchen, werden Sie vergeblich Ausschau halten. Die Richtung muss stimmen! Ihr Plan ist die Reiseroute.
Er ermöglicht Ihnen die Richtungsbestimmung, bevor Sie sich auf die Reise begeben.

Mär Nr. 8: Es reicht, sich seine Ziele einmal im Jahr anzusehen.

Tatsache: Wie innen, so außen. Alles ändert sich ständig!

Das einzig Beständige ist der Wandel. Das gilt heute mehr denn je. Heute müssen wir rascher reagieren, flexibler sein, mit der Zeit gehen. Alte Reaktionsmuster und Systeme bringen uns außer Problemen nichts.

Leute, die sich nur einmal im Jahr Gedanken über ihre Ziele machen, bewegen sich in der Gefahrenzone.
In der heutigen Zeit ist das Kalenderjahr kein brauchbarer Maßstab mehr. 100 Tage-Ziele sind wesentlich realistischer.

Was letztes Jahr der „letzte Schrei“ war, ist heute „Schnee von gestern“. Heute bleibt uns nicht anders übrig, als unsere bisherigen Annahmen immer wieder einer kritischen Prüfung zu unterziehen und uns auch von der ein oder anderen Vorstellung verabschieden, die noch vor einem Jahr so brauchbar erschien ...

Was nicht mit neuer Energie versorgt wird, verfällt. Siehe hierzu Prinzip 3 ”Chaos und Neuorganisierung”. Ein Auto, das nicht regelmäßig gewartet wird, fängt an, schlechter zu werden. Auch unsere Wünsche und Ziele brauchen eine regelmäßige Generalüberholung. Nicht nur einmal pro Jahr.
Mit dieser Gewohnheit „fahren Sie gut“.

Mär Nr. 9: Nie aufgeben, bis das Ziel erreicht ist.

Tatsache: Es gibt Zeiten, in denen man nichts besseres tun kann, als sich von einem Ziel zu verabschieden.

Das widerspricht keineswegs der Ausdauer und Beharrlichkeit. Nichts ist in Stein gehauen. Es gibt durchaus eine Vielzahl von Faktoren – Alter, Gesundheit, finanzielle Stabität, Todesfall ... – angesichts derer es am besten ist, es nun gut sein zu lassen.

Sind die Ziele noch realistisch?
Sie sind noch erreichbar?
Ist es die Mühe noch wert?

Überlegen Sie, warum Sie gerade dieses Ziel erreichen wollen? Wenn Ihr Warum stark genug ist, können Sie Dinge erreichen, wo andere das Handtuch werfen.


Je stärker das Warum, umso leichter fällt das Wie!


Die Überschrift zu dieser Mär Nr. 9 soll kein leichtfertiges Aufgeben beschönigen.
Wir besitzen ein physisches Immunsystem, das uns vor Erkältungen oder Grippe schützt; wir haben aber auch ein psychologisches Immunsystem, das uns vor den Widrigkeiten des Lebens schützt. Sollten Sie zu den Menschen gehören, die dann aufgeben, wenn es hart wird, laufen Sie Gefahr, dass Sie Ihr psychologisches Immunsystem unterdrücken, um dann wieder auf den gewohnten Weg einzuschwenken.

Schützen Sie sich davor. Wenn Sie abwägen, ob Sie ein Ziel lieber „sausen lassen“ sollen, ist Ihr größter Feind Ihre eigene Wahrnehmung dessen, was Sie als Misserfolg betrachten. Wir müssen uns also nicht nur die Frage stellen: „Was bedeutet Erfolg für mich?“, sondern auch „Was betrachte ich als einen Misserfolg?“

Diese Fragen können Sie sich nur selbst beantworten. Eine bisher eingeschlagene Richtung wieder zu verlassen, kann genauso viel Mut und Charakterstärke verlangen wie das Weitermachen.

Durchdenken Sie nochmals alle Punke. Können Sie das Problem auch anders sehen?

Haben Sie bisher vielleicht Einsichten gewonnen, die zwingend nahelegen, dieses bestimmte Ziel nicht mehr weiter zu verfolgen? Es geht um den Grund. Warum wollen Sie nicht mehr weitermachen?

Mär Nr. 10: Jeder macht das Beste aus dem, was er hat.

Tatsache: Die Menschen erreichen das, was sie für erreichbar halten.

Wallace Wattles schreibt in seinem Klassiker ”Die Wissenschaft des Reichwerdens”: “Haben Sie keine Scheu davor, um Großes zu bitten”. Und David Schwartz sagte zu Recht: ”Denken Sie groß”. Die meisten von uns fliegen zu nahe am Boden.

Wir getrauen uns nicht, in die Höhe zu steigen. Sie haben mehr Talente mitbekommen als Sie in einem Menschenleben umsetzen können. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Möglichkeiten niemals auf Ihre Begrenzungen! Ihr größtes geistiges Potenzial liegt noch brach! Durchforsten Sie Ihr Denken nach Viren, verscheuchen Sie sie aus Ihrem System!

Mit einem anderen Denken können Sie Ihre Leistungsfähigkeit vervielfachen!
Lassen Sie sich von Ihren Wünschen und Zielen leiten, nicht von Ihren Ängsten. Ihre jetzigen Grenzen sind durch keine UN-Resolution festgelegt; Sie können sie bedenkenlos erweitern.

Sagen Sie JA statt Nein! Wenn Sie sich neue Horizonte erschließen, wird Ihr jetziges System zusammenbrechen müssen. Ihre bisherige Landkarte wird dann nicht mehr ausreichen. Aber nicht Sie brechen zusammen, sondern nur ihr bisheriges Weltbild. Sie werden nie einem Menschen begegnen, der diesen Schritt vollzogen hat und dann wieder in seinen früheren begrenzten Radius zurück will. Lesen Sie hierzu das Zitat des Arztes Oliver Wendel Homes auf dieser Homepage.

Sie können noch wesentlich mehr aus Ihrem Leben machen. Man spricht dann von einem „Quantensprung“. Bei einem Quantensprung hat das neue System mit dem bisherigen System nichts mehr zu tun. Das ist keine lineare Entwicklung, sondern etwas völlig Neues.

Nicht alles ist erreichbar, es gibt durchaus Grenzen. Aber diese sind wesentlich weiter gesteckt als die künstlichen Begrenzungen, die wir uns bisher eingeredet haben.

Jede Kleinigkeit zählt!