Dreizehn Gesundheitstipps




Was können Sie tun, um die Qualität Ihrer Gesundheit zu verbessern?

"Theoretisch" könnten Sie täglich ins Fitness-Studio gehen oder sich aufwändige Geräte zulegen. In der Praxis funktioniert das wohl nur selten.

Es ist besser, Sie machen etwas Einfaches; etwas, das sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lässt.

In diesem Beitrag finden Sie 13 Anregungen. Probieren Sie sie einen Monat lang aus; dass Sie sich danach besser fühlen und gesünder sind, ist so gut wie garantiert!

1. Ausreichend Schlaf

Dieser Punkt steht nicht von ungefähr an erster Stelle. Wenn Sie längere Zeit unter Schlafentzug leiden, lässt Ihre Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nach - und Sie öffnen die Tür sperrangelweit, um Krankheit hereinzubitten.

Studien haben gezeigt, dass Menschen, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, dreimal so krankheitsanfällig sind wie andere. Dazu zählen nicht nur Erkältungen, sondern auch Schlaganfall, Herzkrankheiten, Diabetes und andere chronische gesundheitliche Probleme.

Auch ein Nickerchen zwischendurch ist für die Gesundheit gut!

2. Körperliche Bewegung

20 bis 30 Minuten täglich ein flotter Spaziergang.

 Wenn Sie dies vier oder fünf Mal die Woche machen, stärken Sie Ihr Immunsystem.

Aber nicht nur das. Ihrer Stimmung tut es ebenfalls gut. Gleichzeitig bauen Sie Stress ab und tun etwas für den Kreislauf.

Übertreiben Sie es nicht. Es ist nicht nötig, an einem Langstreckenlauf oder Marathon teilzunehmen (auch wenn einige darauf schwören). Extreme körperliche Anstrengung kann das Risko eines Herzinfarks erhöhen, weil die großen Gefäße in Herznähe verhärten.

Wenn Sie zu viel joggen (mehr als 20 km pro Woche) oder zu schnell laufen (schneller als 11 kmh) übertreiben Sie es auf alle Fälle. Überlassen Sie diese Extreme den Profis.

Auch Gartenarbeit oder Yoga wirken gesundheitsfördernd.

3. Meditieren Sie

Das ist die leichteste aller "Körperübungen". Sie brauchen dafür noch nicht einmal aufzustehen und es reichen bereits 12 Minuten täglich aus.

Es ist erwiesen, dass Menschen, die meditieren, einen geringeren Blutdruck haben, unter weniger Herzkrankheiten leiden und mehr Sauerstoff einatmen.

Sie können dies natürlich mit einer "Gehirnstromsynchronisation" verbinden oder Ihre täglichen Affirmationen verinnerlichen. Wenn Ihnen das nicht liegt, setzen Sie sich einfach ruhig auf einen Stuhl oder ein Bett und konzentrieren sich auf ein Wort oder einen Klang - und auf Ihre Atmung!

Lassen Sie Ihre Gedanken dabei ruhig umherschweifen, doch versuchen Sie, sie immer wieder auf das ursprüngliche Wort oder auf Ihre Atmung zurückzubringen.

Wenn Sie ein oder zwei Tage ausfallen lassen, ist es auch nicht schlimm, Sie werden aber feststellen, dass Sie sich nach jeder Meditationssitzung entspannter und ruhiger fühlen.

Das alleine ist den Einsatz von zwölf Minuten bereits wert.

4. Ein Platz an der Sonne

Erinnern Sie sich noch an den Song "Let the Sunshine in" aus dem Musical "Hair"?

Sonnenlicht ist gut für die Nieren, für das Immunsystem und für die Regulierung des Blutdrucks.

Darüber hinaus nehmen Sie Vitamin D auf, wenn Ihre Haut Sonnenlicht abbekommt (Ihr Körper braucht dieses Vitamin!)

Vitamin D baut auch Fettgewebe ab.

In den Wintermonaten kann es angeraten sein,
zusätzlich

Vitamin-D-Tabletten

einzunehmen, doch übertreiben Sie damit nicht. Zu viel wäre wieder ungesund (vor allem für die Nieren, da sich Nierensteine bilden könnten).

5. Gönnen Sie sich eine Massage

Eine Körpermassage beseitigt so manches Wehwehchen und regt das Immunsystem an.

Die Berührung baut Stress ab, vermindert miese Stimmungen und senkt den Blutdruck.

Das "Problem" dabei ist, dass Massagen ganz schön ins Geld gehen können, falls Sie sich aber eine pro Monat - oder auch nur ab und zu eine während des Jahres - leisten können, sollten Sie dies auf jeden Fall tun.

Wenn Sie ein Herzblatt haben, können Sie die Kosten vielleicht reduzieren, indem Sie sich anhand von Literatur selbst schlau machen und ein gutes

Massageöl

besorgen.

6. Atmen Sie saubere Luft

Verschmutzte Luft sehen wir nicht (zumindest meistens nicht), aber sie ist fast überall. Das kann zu Krebs führen, das Immunsystem schwächen oder die Atemorgane beeinträchtigen.

Wenn zu Hause zu viel Staub, Rauch oder andere Unreinheiten vorhanden sind, kann es zu chronischen Entzündungen kommen, welche sich wiederum in Erkältungen, Schmerzen und gar Asthma äußern können.

Auf reine Luft zu achten, ist deshalb ein großes Gebot der Klugheit!

Was könnten Sie tun?

Einiges!

Wenn Sie das Haus betreten, ziehen Sie die Straßenschuhe aus. Das bedeutet weniger Schmutz in der Wohnung.

Holen Sie ab und zu den Kaminkehrer (oder Schornsteinfeger). Dies ist zwar in Deutschland ohnedies Pflicht, aber vielleicht wussten Sie noch nicht, dass das so genannte Kehrmonopol nicht mehr gilt. Das bedeutet, dass Sie auch ausländische Kamminkehrer oder Sanitärbetriebe beauftragen können.

Bedenken Sie auch, dass Sie ein Drittel Ihres Leben in Ihren Betten verbringen. Deshalb sollten Sie gerade im Schlafzimmer einen Staubfilter einbauen lassen.

7. Alkohol in Maßen

In Maßen zu sich genommen, ist Alkohl durchaus gesundheitsfördernd. Ob es sich um Bier, Schnäppse oder Wein handelt, ist nicht das Entscheidende, das Wichtige ist, dass Sie es damit nicht übertreiben!

Gerade Rotwein ist gut. Er senkt den Blutzucker ab, vermindert das Risiko von Demenz und schützt die Prostata. Und er enthält den Wunderstoff Resveratrol!

Bei Bier sind die gesundheitlichen Auswirkungen bislang weniger erforscht. Bier enthält Vitamin B (B1, B2, B3 und B6), was hilft, den Insulinspiegel zu halten.

8. Nehmen Sie weniger Salz zu sich

Nicht, dass Salz generell schlecht wäre. Was schlecht ist, ist das gewöhnliche Tischsalz. Dieses besteht meist nur aus Natriuchlorid, da die anderen Bestandteile in der Salzfabrik entfernt werden und es außerdem zusätzlich noch jodiert wird.

Besser ist es, Basisches Bambussalz oder Mariager Siedesalz zu verwenden.

Diese enthalten unter anderem Magnesium, was Ihrer Stimmung, Energie und geistigen Stabilität zugute kommt.

Magnesium vermindert auch das Risiko der Osteoroporose (Knochenschwund).

Solche Salze können Sie bedenkenlos nehmen.

In Spinat und Blattkohl, Kakao und Kleine ist ebenfalls Magnesium enthalten.

10. Machen Sie die Körperübungen aus der Pelman-Methode

Jeder Kursteil der Pelman-Methode enthält auch Körperübungen. Das sind einfache Übungen für die Muskelkoordination, manchmal auch Übungen, die Sportarten nachempfunden sind (Kanufahren, Diskuswerfen, Rudern ...) oder an Volkstänze angelehnt sind.

Jede Übung ist illustriert.

11. Umgeben Sie sich mit guten Gerüchen

Wenn Sie unterwegs sind, ist es eine gute Idee, auch ein Fläschen Rosenöl mitnehmen.

Gerüche rufen allerlei Assoziationen in uns hervor. Wir erinnern uns wieder an gewisse Erlebnisse oder Gefühle.

Versprenkeln Sie ein bisschen von diesem Öl, zum Beispiel auf das Nachtkästchen neben dem Hotelbett, und es entsteht eine Art Verbundenheit mit dem Zuhause.

Wir sehen dies auch an anderen Gerüchen: Kaffeeduft kann sofort beruhigend wirken; ein Blumenduft kann die Stimmung heben!

Nicht jedes Öl ist für jeden Zweck gleich gut geeignet. Sie können zum Beispiel Lavendel benützen, um sich zu entspannen oder bevor Sie sich schlafen legen oder Orangenöl, um konzentrierter zu arbeiten.

12. Lassen Sie regelmäßig eine Blutuntersuchung vornehmen

Zähflüssiges Blut oder auch der Eisengehalt im Blut können für Herzprobleme verantwortlich sein.

Der Fachausdrück lautet "Viskosität". Eine niedrige Viskosität bedeutet, dass Ihr Blut leichter fließt und eine hohe hat zur Folge, dass sich das Blut schwerer tut zu fließen.

Eisen ist ein wichtiges Mineral für den Körper. Es befördert über die roten Blutkörperchen und über die Hämoglobine Sauerstoff durch den Körper.

Eisenmangel kann auch zur Anämie (Blutarmut) führen. Sie können Eisentabletten zwar online bestellen, sollten jedoch mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Zu viel kann den Körper schädigen oder zu Verstopfungen führen. Auch die Gefahr von Herzkrankheiten ist bei einer Überdosis nicht auszuschließen.

Falls Ihr Körper zu viel Eisen enthält, sollten Sie erwägen, ab und zu zum Blutspenden zu gehen. Damit helfen Sie nicht nur sich, sondern auch anderen!

13. Hören Sie Musik

Vielleicht wundert es Sie, diese Empfehlung als "Gesundheitstipp" zu lesen?

Es gibt jedoch einschlägige Studien, die eindeutig bewiesen haben, dass Musik Stress abbaut und gesundheitsfördernd wirkt.

Hören Sie sich einfach an, wofür Sie gerade in Stimmung sind. Das kann Mozart oder Bach sein, aber auch Jazz oder Rhythm and Blues.

Wenn es Ihnen guttut, dankt es Ihnen Ihre Gesundheit!


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