Können Sie Auto fahren?
Dann können Sie auch umdenken!



Das Auto - und die Beziehung, die wir zu diesem Gefährt haben - bietet uns eine Reihe anschaulicher Analogien für die Zielerreichung.

Was uns ach so aufgeklärten modernen Zeitgenossen schwerfällt, ist, dass uns metaphysische Lehrer, zum Beispiel Wallace Wattles oder Neville Goddard sagen, dass wir uns ein glasklares Vorstellungild vom Gewünschten machen sollten, uns aber über das Wie nicht den Kopf zerbrechen sollten.

Das fällt vielen Menschen schwer; sie argumentieren, dass wir im praktischen Leben niemals eine Reise antreten würden, ohne zu wissen, wie wir ans Ziel gelangen.

Doch das Wichtige ist:

Bleiben Sie geistig Ihrem Ziel treu.
Die Dinge werden sich fügen!


Das klingt für viele Ohren einfach zu simplistisch. Wir sollen uns also auf eine Quelle verlassen, die wir uns nicht vorstellen können und von der wir nicht wissen, wie sie wirkt.

Und wir sollen uns keine Sorgen machen, sondern einfach nur vertrauen.

Viele Leute können dies erst glauben, wenn sie wissen - oder zu wissen glauben - wie es funktioniert.

Wir alle werden durch Wiederholung "programmiert".

Wir akzeptieren diese Programmierung umso leichter, wenn sie von jemandem kommt, dem wir Vertrauen schenken. In den Schulen oder in einem religiösen Orden ist dies besonders augenfällig.

Wenn die Information hingegen von jemandem kommt, dem wir nicht trauen oder den wir ablehnen, lehnen wir auch die Information ab.

Wir übernehmen Informationen auch dann, wenn wir den Beweis sehen, dass sie stimmt.

Doch manchmal glauben wir nicht, dass diese Information auch auf uns zutrifft.

Leider wachsen viele Menschen mit einem Minderwertigkeitskomplex auf; ihnen wurde gesagt, dass sie es "nie zu etwas bringen" würden oder dass sie nicht unbescheiden sein sollten.

Diese "Informationen" nisten sich dann ins Unterbewusstsein ein und sabotieren den Betroffenen nicht selten ein Leben lang.

Deine Botschaft hör ich wohl, doch allein mir fehlt der Glaube, dichtete Goethe.

Das sind Stolpersteine auf dem Weg zu unserem Idealleben.

Am besten beschäftigt sich anfänglich erst mal jeder selbst mit diesen Selbstbewusstseinsfeinden. Man ist dann ehrlicher zu sich selbst.

Viele Informationen, die in unserem Unterbewusstsein abgelegt wurden, sind schlichtweg falsch. Wir können sie aber nur beseitigen, wenn wir davon wissen.

Sobald wir die offensichtlichsten ausgejätet haben, brauchen wir vielleicht die Hilfe eines echten Freundes, der uns klipp und klar sagt, was er/sie an uns sieht.

Welche Blockaden erkennt diese Freundin oder dieser Freund, die wir selbst nicht sehen (unser "blinder Fleck").

Eine solche offene Aussprache kann weh tun, aber sehr heilsam sein.

Sie fragen sich nun vielleicht:

"Was hat all das mit dem Autofahren zu tun?"

Gute Frage!

Die meisten von uns waren bereits Beifahrer, bevor wir den Führerschein gemacht hatten

Wir hatten uns einfach hineingesetzt, mit dem Fahrer geplaudert und nicht weiter über das Autofahren an sich nachgedacht.

Als wir dann selbst in der Fahrschule waren und später den Führerschein in der Tasche hatten, steckten wir einfach nur den Zündschlüssel ein, fuhren los und steuerten auf unser Ziel zu.

Dennoch dürften 99,9% der Autofahrer keinerlei Ahnung davon haben, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert.

Das ist auch gar nicht nötig. Schließlich haben wir ja bereits x-mal erlebt, dass der Motor anspringt und sich das Auto in Gang setzt.

Warum fällt es uns dann so schwer zu glauben, dass sich der "Motor des Universums" in Gang setzt und uns an unser Ziel bringen wird?

Falls wir jemanden aus dem Mittelalter in unsere heutige Zeit bringen könnten und versuchen würden, diesem Menschen zu erklären, dass wir nur ein Stück Metall in eine bestimmte Öffnung stecken müssten, dann würde sich dieses Gefährt bewegen, wäre es diesem Zeitreisenden bestimmt unmöglich, dies zu glauben.

Wie jeder Vergleich, hat auch dieser seinen Haken, doch vereinfacht läuft es darauf hinaus.

Da wir positiv an das "Thema Auto" herangeführt worden waren, war es uns möglich, diesem Prozess zu vertrauen.

Wenn Sie bezweifeln, dass der "Motor des Universums" Sie ans Ziel bringen wird, und dies erst glauben können, wenn Sie genau wissen, wie dies funktioniert, sollten Sie sich vor Augen führen, dass Sie sich im Straßenverkehr ohne weiteres bewegen können, ohne die Funktionsweise von Autos zu verstehen.

Man mag nun argumentieren, dass man ja schließlich sehen könne, was ein Auto macht, doch bei diesen geistigen Dingen sei dies nicht so offensichtlich.

Na ja!

Was haben alle Leute gemeinsam, die etwas erreicht haben, seien es Spitzensportler, Wirtschaftskapitäne, Politiker usw.?

Sind das immer die schlauesten?

Keineswegs!

Sind das immer die gebildetsten?

Es gibt wesentlich mehr Erfolgreiche ohne Diplome als "Studierte", die alles hinterfragen, und dann doch nicht weiterkommen.

Allen Erfolgreichen gemeinsam ist, dass...

sie an sich glauben!

Gerade das ständige intellektuelle Hinterfragen kann ein großer Stolperstein sein!

Wenn Sie alles getan haben, was Sie tun konnten und immer noch zweifeln, ob Sie Ihr Ziel auch erreichen werden, sollten Sie alles Weitere dem "Motor des Universums" überlassen!

Dieser Motor braucht Sprit.

Der Sprit ist in diesem Fall der Glaube an sich selbst!

So wie Sie Ihr Auto immer wieder mal auftanken müssen, sollten Sie dies auch mit Ihrem Glauben tun.

Sobald Sie von Zweifeln übermannt werden, ist es höchste Zeit, wieder an eine "geistige Zapfsäule" aufzusuchen.

Wir hoffen, dass die Artikel und E-Books auf I-Bux.Com eine solche für Sie bilden können.