Was Ihnen beim Bauchmuskeltraining nichts nützt!



Wir alle haben unsere Denkmuster – und viele davon sind schlichtweg falsch.

Hier einige dieser Fehlvorstellungen im Bereich des Bauchtrainings:

Irrtum Nr. 1:
Man kann essen, soviel man viel – man muss es nur wieder herunterschwitzen


Bauchtraining hat seine Berechtigung – wenn es mit einer fettarmen Nahrung kombiniert wird.

Wenn Sie jedoch wahllos alles essen, vor allem industriell verarbeitete Nahrungsmittel, die noch für unsere Elterngeneration reine Luxus- und somit Ausnahmenahrung darstellten, und meinen, dass Sie diese wieder heruntertrainieren können – führen Sie sich an der Nase herum!


Wussten Sie, dass das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) vor der Einnahme von Zucker warnt?

Sehr zuckerhaltige Nahrungsmittel, zum Beispiel Kuchen, Gummibärchen oder Erfrischungsgetränke, führen nicht nur zur Gewichtszunahme, sondern schaden Ihnen auch allgemein.

Kohlenhydrate (Zucker) enthalten 4 Kalorien pro Gramm; während der Verdauung werden sie in reinen Zucker umgewandelt (mit Ausnahme der unverdaulichen Faserstoffe) und entweder für die Energie verwendet – oder als Fett abgelagert!

Der Körper braucht zwar Zucker. Sie sollten ihn aber in Form von nährstoffhaltigen Stoffen, zum Beispiel Vollkornplätzchen, zu sich nehmen.

Obst enthält ebenfalls Zucker, und darüber hinaus wertvolle Vitamine, Mineralien und Abwehrstoffe.

Vermeiden sollten Sie auf jeden Fall die Zusatzstoffe, welche die Hersteller den Nahrungsmitteln zufügen, damit sie einen bestimmten Geschmack haben. Statt ein Getränk mit Erdbeergeschmack zu trinken, sind natürliche Erdbeeren auf jeden Fall besser. Oder Wasser. Davon können Sie kaum zuviel trinken! Wenn es Ihnen zu fade schmeckt, können Sie ja zum Beispiel eine Zitrone hineintröpfeln.

Sie müssen auch Ihre Fettaufnahme drosseln, sonst nützen Ihnen auch hunderte anstrengender Klimmzüge nichts. Aber nicht nur das. Es kann sogar sein, dass Ihr Bauchspeck noch zunimmt!

Warum das?

Tolle Frage! Weil Sie auf dem schon bestehenden Fett Muskeln aufbauen.

Irrtum Nr. 2:
Man kann bestimmte Bereiche gezielt trainieren


Ein sehr frustrierender Irrglaube. Wenn Sie sich zum Beispiel nur auf die Bauchgegend konzentrieren, erhöhen Sie den Stollwechselumsatz nicht genügend, um genügend Fett zu verbrennen.

Wenn Sie einen flacheren Bauch haben wollen, müssen Sie Ihren Stoffwechsel verbessern, damit auch diese Zusatzschichten von Bauchfett ein für allemal verschwinden.

Irrtum Nr. 3:
Je mehr, desto besser


25 gute Sit-ups (ach diese Anglizismen- wie heißt das eigentlich auf deutsch? Bauchzugübungen?) sind besser als 250 schlecht durchgeführte. Viele wollen diese Schinderei möglichst schnell hinter sich bringen. Also legen sie sich hin und machen möglichst viele Hauruckübungen.
Die Qualität bleibt auf der Strecke.

Am besten machen Sie viermal jeweils 20 bis 25 Übungen – und dazwischen immer wieder eine Ruhepause von 90 Sekunden. Das ist wesentlicher wirkungsvoller als 250 Sit-ups. Wie sagte schon Konfuzius:

Wer am falschen Ende arbeitet, zerstört das ganze Gewebe!


Irrtum Nr. 4:
Der Waschbrettbauch


Wenn Sie auf den vorhergehenden Link klicken, können Sie einen solchen sehen. Nur: Viele Leute vergessen, dass eine feste Bauchmuskulatur nicht im Fitnesscenter anfängt, sondern in der Küche!

Wenn Ihr Körper viel Fett enthält, wird nichts aus dem Waschbrettbauch. Er ist und bleibt ein Fettbauch.

Irrtum Nr. 5:
Lauftraining


Wenn es Ihnen hauptsächlich auf den Bauch ankommt, bringt Sie Laufen nicht viel weiter.

Warum?

Weil Sie Ihre Hüfte mitbewegen.

Sie werden durchaus einiges Fett verbrennen, wenn Sie aber nicht auch andere Übungen machen, fallen die Ergebnisse mäßig aus.