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Erfolgswissen
für Fortgeschrittene














Kapitel 6


So erkennen Sie Ihre unbewusste Verdienstgrenze

In Kapitel 2 haben wir gesehen, dass man das Unterbewusste benutzt, um Tiere an ein bestimmtes Verhalten zu gewöhnen.
Der Arbeitselephant ist nur ein Beispiel.

Ein weiteres Beispiel ist der Floh im Flohzirkus, der nur 20 cm hoch hüpft, obwohl die Schachtel offen ist: Er ist solange an die geschlossene Schachtel gestoßen, bis er umprogrammiert war.

Nehmen wir nun als Beispiel, dass Sie zur Zeit im Monat durchschnittlich 1.500 Euro verdienen.

Wenn nun jemand daher käme und Ihnen sagte, dass Sie gut und gerne auch das Doppelte - oder Dreifache - verdienen können - wie fühlt sich das an?

Kriegen Sie bereits ein flaues Gefühl im Magen?


Gehen wir der Sache auf den Grund:

Als Messlatte legen wir eine Skala von 1 bis 10 an.

1 = auf jeden Fall!
10 = unvorstellbar!

In unserem Beispiel gehen wir von einem angestrebten Monatsverdienst von 8.000 Euro aus.

Schreiben Sie auf ein leeres Blatt Papier die Zahl

und beobachten Sie, welche Körpergefühle dabei in Ihnen hochkommen.

Bewerten Sie dieses Gefühl anhand der Skala von 1 bis 10.

Nehmen wir an, es ist die Zahl 9.

Als nächstes stellen Sie sich vor, dass Sie jeden Monat Euro 7.000,--. verdienen.

Spüren Sie wieder in sich hinein und bewerten Sie dieses Gefühl. Eventuell ist diese Vorstellung ein bisschen wahrscheinlicher. Vielleicht eine 8?

Nun stellen Sie sich vor, dass Sie Monat für Monat Euro 6.000,-- verdienen.

Wie fühlt sich dies an?
Welche Meldung erhalten Sie aus Ihrem Unbewussten?
Immer noch unvorstellbar?
Gut: Wieder eine 8.

Führen Sie diese Übung solange fort, bis Sie auf Euro 1.000 herunter sind.

Nun tragen Sie Ihre Bewertung in eine Graphik ein und verbinden diese Punkte mit einer Linie:



Sie werden zwischen zwei bestimmten vorgestellten Monatsverdiensten ein steileres Gefälle vorfinden als bei den übrigen Zahlen.

Dies ist Ihre unbewusste Verdienstgrenze.



So erhöhen Sie Ihre Erwartungsgrenze

Wenn wir - aus eigenem Antrieb oder durch äußere Umstände - gezwungen werden, den uns vertrauten Bereich zu verlassen, dort wo wir uns unbewusst wohl fühlen, setzen Gefühle der Angst und Beklemmung ein. Wir haben nicht nur eine innere Komfortzone oder einen Erwartungshorizont, der sich auf das Verhalten bezieht, das Andere von uns erwarten, sondern sind auch auf unseren Bewegungsradius und unser Umfeld programmiert.

So haben wir zum Beispiel ein unbewusstes Bild von der
Art von Auto, das zu uns "passt",
dem Einkommen, das wir verdienen (siehe oben),
den Restaurants, in denen wir uns wohl fühlen,
den Situationen, in den wir "zu Hause" sind.

Wenn wir uns aus diesem Rahmen hinaus bewegen, fühlen wir uns unwohl. "Get back to where you once belonged" sangen die Beatles einstmals: "Geh dahin zurück, wo du hingehörst"

So identifizieren Sie sich mit Ihrem Ziel


Nur die lebhafte geistige Vorstellung,
in der ersten Person singular
und in der Gegenwart,

führt zu einer Änderung unserer Realität.


Wir werden in Kapitel 15 näher darauf eingehen.
Vorerst ist es wichtig, dass Sie verstehen, dass das Visualisieren nicht mit einem Kinobesuch zu vergleichen ist!

Nur wenn Sie sich in der Ich-Form in das geistige Bild einbringen, und sich das Gewünschte so vorstellen, als ob es jetzt in diesem Augenblick geschähe, verändert sich Ihre Wirklichkeit!

Erst wenn Sie sich mit Ihrem inneren Bild identifizieren können, wird es auf der unbewussten Ebene gespeichert. Andernfalls vermitteln Sie sich selbst das Gefühl, dass all das Schöne zwar in Ordnung für Andere ist, nicht aber für Sie selbst.

Sie müssen sich selbst in Ihr geistiges Bild einbringen, sich vor Ihrem inneren Auge "sehen". Affirmationsvorlagen, wie sie zum Beispiel in unserer Turbomeditation vermittelt werden, kombiniert mit der Visualisierung, führen zum gewünschten Endergebnis. Durch die ständige Wiederholung übernimmt das Unterbewusstsein diese Vorlage als wahr.

Anfänglich werden bei solchen Übungen innere Konflikte entstehen. Da unser Unterbewusstsein jedoch kreativ ist, wird es nach und nach das erschaffen, an was wir denken und was wir uns bildhaft vorstellen.

Wichtig dabei ist, dass eine Übereinstimmung mit dem inneren Bild besteht. Zuerst verändern Sie das Wunschbild. Wachstum fängt immer innen an. Sobald das geistige Bild verändert ist, weitet sich die Komfortzone automatisch aus und wird zu unserer neuen Realität. Dann handeln wir entsprechend der neuen Vorstellung.
Erfolgswissen für Fortgeschrittene - Zu Kapitel 7