Das Geheimnis des Erfolgs
von William Walker Atkinson





Ein bekannter Industrieller aus der Stahlfedern- und Galavanikbranche verfügt in bemerkenswertem Maße über diese Eigenschaft. Man sagt ihm nach, dass er zunächst einen starken, beinahme unwiderstehlichen Willen gehabt habe. Egal, wer oder was sich ihm in den Weg stellte, letztendlich setzte er sich durch.

Buxton sagte: „Je länger ich lebe, umso mehr bin ich davon überzeugt, dass der große Unterschied zwischen den Männnern, zwischen den Schwächligen und den Mächtigen, den Großen und den Mittelmäßigen, in Energie besteht. In einer unbesiegbaren Entschlossenheit, einem glasklaren Ziel, Sieg oder Niederlage. Diese Eigenschaft ist die Voraussetzung für alles, was auf dieser Welt getan werden kann. Weder Talente, Umstände, noch Chancen werden einem Mann ohne Rückgrat eines verleihen.“

In diesen beiden letzten Zitaten wird die Idee der Beharrlichkeit und Ausdauer eng mit dem Willen in Verbindung gebracht. In der Tat muss der Wille so fest gegen die anstehende Aufgabe gerichtet sein, wie der Stahlmeisel fest gegen den Gegenstand auf der Drehbank drückt, bis die Arbeit erledigt ist. Entschlossenheit und Ausdauer reichen nicht aus. Ohne den Willen wird nichts geformt und nichts gestaltet. Wir haben es jedoch mit einem doppelten Aspekt des Willens zu tun. In einer Phase übernimmt der Wille die Arbeit, während er in einer anderen den Geist zwingt, fest an der Aufgabe zu bleiben. Somit ist der Wille in gewisser Weise das Kraftpaket für die Entschlossenheit und Ausdauer und auch die Kraft, die die Arbeit vollbringt – die Meißelspitze und auch die feste Hand, die den Meißel während der Arbeit hält.

Simpson sagte: „Ein leidenschaftlicher Wunsch und ein unbeirrbarer Wille können Unmögliches vollbringen, beziehungsweise das, was den Schwachen und Zauderern als unmöglich erschien“.

Benjamin Disraeli sagte: „Ich habe durch langes Nachdenken die Überzeugung gewonnen, dass der Mensch mit einer festen Lebensaufgabe diese auch erfüllen muss und dass nichts dem Willen eines Menschen trotzen kann, der sogar seine Existenz aufs Spiel setzt, um sein erklärtes Ziel zu erreichen.“

Foster sagte in diesem Zusammenhang: „Es ist fantastisch, wie sich sogar die Zufälle des Lebens vor einem Geist zu verbeugen zu scheinen, der sich ihnen nicht beugen will und eine Idee, die sie zunächst zu vereiteln versuchten, letztendlich noch unterstützen. Wenn eine feste und entschlossene Geisteshaltung erkannt wird, eröffnen sich dem Menschen Freiraum und Handlungsspielraum.“

Mitchell sagte: „Man entscheide, was man erreichen will. Keine kümmerlichen Ideen, keine schwachen Hoffnungen, keine wirren Absichten, sondern jener starke und unermüdliche Wille, der über Schwierigkeiten und Risiken hinwegschreitet wie ein Junge im Winter über Frostland spaziert, das seinen Blick klar macht und sein Gehirn mit einem Trachten nach dem Unerreichbaren durchpulst. Der Wille lässt die Menschen zu Giganten wachsen.“

Fahren Sie also Ihre geistige Stromabnehmerstrange aus und berühren Sie den Energie führenden Draht des Willens.



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