So schaffen Sie
es trotzdem!




Es allen Widrigkeiten zum Trotz dennoch zu schaffen, dieser Traum ist so alt wie die Menschheit. Er gilt für Unternehmen, Länder, Gemeinden, Familen und für viele einzelne Menschen.

Wieso hat jemand Höhenflüge und stürzt dann wieder steil nach unten?
Wieso ist uns das Glück nicht immer hold?

Da ging es eine ganze Weile gut und auf einmal ...

aus der Traum.

Wir haben viele Umschreibungen dafür:
Pleite sein
Bankrott gehen
Konkurs machen
arm werden
Pech haben
den Karren an die Wand fahren
in der Bredouille stecken
Schiffbruch erleiden ...


Warum geschieht so etwas?
Was steckt wirklich dahinter?
Wie können wir es vermeiden?

In diesem Beitrag wollen wir uns die einzelnen Stufen bewusst machen, die so viele Leute scheitern lassen. Im Grunde sind es ganz einfache Schritte; Sie sind vielleicht sogar versucht, darüber hinwegzulesen.
"Binsensweisheiten", sagen Sie vielleicht - und verpassen den Kern der Aussage.

Alles entsteht aus dem Denken. Wir tun deshalb gut daran, die Denkmuster unter die Lupe zu nehmen, die uns scheitern lassen.

Es fängt ganz unmerklich an und wächst sich zu einer geistigen Panik aus, die uns übermannt - zumindest dann, wenn wir die Ablaufschritte nicht kennen. Mittlerweile ist sogar wissenschaftlich, psychologisch und spirituell belegt, dass der Mensch zu dem wird, den er sich vorstellt - wenn er daran glaubt!

Unsere Gedanken erschaffen das nächste Ereignis, den nächsten Augenblick.
Aus der Quantenphysik wissen wir, dass die gesamte Materie aus Energie besteht. Und diese Energie ordnet sich in die Materie, die wir als Beobachter erwarten. Unsere Erwartungshaltung, unsere Absicht, unsere Beobachtung, all das wirkt sich darauf aus, welche Gestalt diese Materie annimmt. Was alle Weltreligionen schon seit Tausenden predigten, ist nunmehr wissenschaftlich bewiesen.

Sie brauchen bloß einem persönlichen Erlebnis nachzugehen, bei dem es in Ihrem Leben bergab ging. Das kann jeden beliebigen Bereich betreffen: Partnerschaft, Finanzen, Gesundheit ...

Sie werden dann feststellen, dass eine Kettenreaktion stattfand. Machen Sie die Probe aufs Exempel, denken Sie jetzt an ein solches Ereignis, während Sie die nächsten Stufen lesen.

Stufe eins

Es lief alles wie am Schnürchen. An die Möglichkeit, dass es schief gehen könnte, dachten Sie nicht einmal im Traum. Selbst wenn Ihnen diese Eventualität in den Sinn gekommen sein sollte, haben Sie sie gleich wieder beiseite gewischt und nicht weiter beachtet.

Stufe zwei

Dann geschah irgendetwas "Schlechtes". Irgendetwas brachte Ihre Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, dass es dennoch daneben gehen könnte.

Nehmen wir als Beispiel einen geschäftlichen Flop:
Vielleicht sahen Sie einen Zeitungsartikel oder hörten einen Politiker über Rezession reden, vielleicht konnten Sie eine Rechnung nicht pünktlich bezahlen, vielleicht erhielten Sie auf eine Marketingaktion keine Reaktion.
Egal was es war, irgendetwas war geschehen, womit Sie nicht gerechnet hatten, das erhoffte Ergebnis blieb aus. Nicht das "erwartete" Ergebnis, sondern das "erhoffte"!

Stufe drei

Jetzt lässt Sie dieses "schlechte Ereignis" nicht mehr los. Sie fangen an, sich Sorgen zu machen. "Hoffentlich kommt es nicht noch schlimmer!"

Aber was genau ist jetzt passiert?

Sie sahen etwas, was außerhalb von Ihnen geschah. Das hielten Sie jetzt für die Wahrheit. Und Sie wollten Belege für diese Wahrheit.
Und damit begann der Anfang vom Ende.

Die äußere Welt kommt aus unseren Gedanken, aus unserer inneren Einstellung. Deshalb heißt es in alten Schriften: "Nach Eurem Glauben soll Euch geschehen". Diese äußere Welt ist ein Spiegelbild unseres inneren Zustands.


Sobald Sie sich ändern, ändert sich auch Ihre Welt!


Stufe vier

Die Außenwelt spiegelt lediglich, was in Ihren vorgeht. Sie blicken nun in die Welt hinaus - unbewusst - und suchen nach Anzeichen und Hinweisen darauf, dass Ihr Negativbild stimmt. Der kleine Misserfolg, den Sie beobachten und akzeptieren, setzt nun weitere Gedanken an mögliche Misserfolge in Gang.
Und so werden Sie unsicher und denken: "Hoffentlich geht die nächste Aktion nicht auch in die Hose ..."

Was bedeutet das im Klartext?

Sie bescheinigen sich innerlich, dass Sie keinen Einfluss auf die Dinge hätten, dass Sie den Dingen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert seien. Sie sehen sich auf der Verliererseite und hoffen, dass es vielleicht doch noch klappen würde.

Also tun Sie halbherzig nochmal etwas, aber weil die Welt Ihr Spiegelbild ist, wird es wahrscheinlich nicht so ausfallen, wie Sie es erhofften. Da Sie mit der Haltung eines Verlierers an die Sache herangehen, sorgt Ihr Unterbewusstsein, der Beweisführer, dafür, dass Sie Recht behalten.

Stufe fünf

Und so geht auch die nächste Aktion in die Hose. Jetzt haben Sie bereits mehrere Misserfolge zu verbuchen und ...

geraten in Panik!

Sie steigern sich in den Gedanken hinein, dass Sie es jetzt wirklich vermasselt hätten. Und weil Sie so häufig daran denken, vermasseln Sie es tatsächlich!

Je mehr Sie diese Misserfolge erfahren und akzeptieren, umso häufiger werden sie sich in Ihrem Leben zeigen.
Diese Kettenreaktion geht solange weiter, bis Sie geistig keine Kontrolle mehr darüber haben. Jetzt haben Sie den Salat!

Sie konnten nun sehen, wieso es soweit kommen konnte.

Wie kommen Sie da wieder heraus?

Kehren Sie diesen Teufelskreis um! Sie selbst sind die Ursache.

Solange Sie das nicht glauben, sehen Sie sich die Wirkung an und halten sie irrtümlicherweise für die Ursache. Da die Wirkung jedoch aus Ihrer Ursache entstammte, wird sie Ihnen zeigen, was Sie befürchten und Sie werden das für wahr halten. Sie werden es zwar nicht merken, aber damit fügen Sie sich nur noch mehr Schaden zu und bleiben weiter im Teufelskreis stecken.

Sie müssen also genau das Gegenteil tun:

Statt den "Misserfolg" zu akzeptieren, akzeptieren Sie ihn schlichtweg nicht! Immerhin ist er nur da, weil Sie dazu beigetragen haben. Zumindest unbewusst. In jedem Fall haben Sie ihm Macht und Energie gegeben.

Ihr Unterbewusstsein wartet lediglich auf weitere Anweisungen:
"Wie geht's jetzt weiter, Chef/in?"

Es wird das ausführen, was Sie ihm auftragen. Sie selbst entscheiden, wie es weitergehen soll. Sie brauchen keine Wahrheiten von außen zu akzeptieren, Sie haben einen freien Willen und die Entscheidungsfreiheit.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die erfolgreichsten Leute genau das tun, was die meisten anderen für "unmöglich" halten? Diese Leute haben sich von den "Beweisen" nicht aus der Fassung bringen lassen, sie haben ihre Entscheidungen selbst getroffen - und die Energie bewegte sich daraufhin in ihrem Sinne.

Ein Beispiel:

In England lief 2007 eine Fernsehserie mit dem Namen "The X Factor". Das war ein musikalischer Talentwettbewerb, zu dem sich Hunderttausende melden. Letztendlich kommen zwölf Personen in die Endausscheidung, die dann live im Fernsehen auftreten. Jede Woche wird von den Zuschauern eine Person abgewählt, bis dann letztendlich ein Sieger übrig bleibt.

Diese Siegerin hieß damals Leona Lewis.
Wie sie singt - und aussieht - sehen Sie hier:



Was hat dies mit unserem Thema zu tun?

Leona hatte jahrelang davon geträumt, ihren Song - Without You - auf der Bühne zu singen. Sie hatte es sich Tag für Tag immer wieder vorgestellt.
Sie hatte seit sieben Jahren versucht, in die Musikbranche zu kommen. Sie musste zahlreiche Rückschläge einstecken - was sie nur noch beharrlicher machte.

Aber es kamen ihr auch Zweifel. Die Abwärtsspirale begann (siehe die fünf Schritte oben).

Erst als sie - animiert von ihrem Freund - ihr Denken wieder selbst in die Hand nahm, gelang ihr endlich der Durchbruch.

Auch aus solchen Fernsehsendungen können wir die Macht der Visualisierung und der festen Entscheidung lernen.

Jedes Hindernis ist eine Stufe, die Sie Ihrem Ziel näher bringt - wenn Ihr Wunsch stark genug ist!

Und hier noch ein Beispiel:

Keiner erwartete von Susan Boyle, dass Sie soooo gut singen könne!