Gefühls-
haushalt



Welche eine Sache hindert Sie eigentlich daran, das
  • zu sein
  • zu tun oder
  • zu haben,

was Sie sich wünschen?

Das nötige Kleingeld?
Zeit?
Ausbildung?
Energie ...?

Alles Fehlanzeige!

Die eine Sache, um die es im wesentlichen geht, ist ...

Ihr Gefühlshaushalt, das heißt, wie sehr Sie sich von Ihrem momentanen Gefühlszustand davon ablenken lassen, das zu erschaffen, was Sie mit Ihrem bewussten Willen anstreben.

Gefühle sind ja nun keineswegs etwas Schlechtes. Sie gehören untrennbar zum Menschsein; ohne Gefühle wäre das Leben ziemlich fade.

Und für die (Zwischen)-Zielerreichung sind sie sogar wichtig:
Sobald Sie einen Gedanken haben und ein starkes Gefühl damit verbinden, haben Sie damit bereits eine Kombination geschaffen, die eine Kettenreaktion auslösen wird.

Das heißt nicht, dass sich Ihr Wunsch von nun an wie von Zauberhand geformt von selbst erfüllt, aber Sie haben damit erste Ursachen gesetzt - die Wirkungen können aus einer ganz und ganz unverhofften Richtung kommen.

Aber ...

sich von seinen Gefühlen leiten zu lassen, bedeutet, Gefangener seiner eigenen Launen zu sein.

Einige Beispiele:
  • Wenn Sie frühmorgens aufwachen und sich ein bisschen "gerädert" fühlen, bringt das Ihr ganzes Tagesgeschehen durcheinander?

    Neigen Sie dann dazu, Schlüssel oder die Brille zu verlegen, keinen Parkplatz zu finden, wegen der geringsten Kleinigkeit genervt zu sein?

  • Falls Sie jemand dumm anredet, lassen Sie sich davon aus dem Gleichgewicht bringen und kommen den ganzen Tag lang nicht mehr von dieser einen Bemerkung los?

    Malen Sie sich aus, wie Sie es der anderen Person heimzahlen könnten?

  • Machen Sie aus einer Mücke einen Elefanten, weil daran jemand beteiligt war, der nicht gerade auf Ihrer Favoritenliste steht?

  • Verlaufen Ihre guten Vorsätze immer wieder im Sande, weil Ihre Gewohnheiten stärker sind als Sie?

  • Können Sie "gut drauf" sein, auch wenn alle anderen in Ihrer Umgebung eine Miesepeterstimmung verbreiten?




  • Solange wir fest im Schraubstock unserer Gefühle stecken, haben uns nicht nur äußere Situationen und andere Menschen im Griff, wir stellen uns auch selbst ein Bein; so werden wir nie herausfinden, was wir wirklich wollen.

    Unser Leben hängt dann von Bedingungen ab, auf die wir keinen Einfluß haben. Wir fühlen uns als Spielball der Umstände, statt als Verursacher unseres Wunschlebens. Die schönsten Pläne nützen nicht viel, solange wir uns außer Stande fühlen, sie auch umzusetzen.

Eine bewusste Lebensgestaltung ist etwas anderes.

Wir müssen unser Leben auf etwas Solideres bauen, als auf Stimmungsschwankungen und Launen.

Nur ein Leben, das auf Prinzipien, Werten und Idealen beruht, hat Aussicht auf Erfüllung - alles andere ist auf Sand gebaut

Was ist das Wichtigste für Sie?

Lassen Sie sich nicht von den sich ohnedies wieder veränderten Umständen irritieren. Die Besitzverhältnisse ändern sich wieder, die noch so makellos erscheinende äußere Hülle wird dem Zahn der Zeit nicht standhalten können, Prestige und Status verschwinden wieder - wenn all das wegfiele, was bliebe dann noch?

Worauf kommt es Ihnen wirklich an?

Das sind nicht die Umstände. Niemals!

Es wird sich nie um etwas handeln, dass sich außerhalb von Ihnen befindet!

Überlegen Sie sich bitte:

Worauf kommt es Ihnen wirklich an?



Wie könnten Sie den großen Wurf Ihres Leben beschreiben?



Wer möchten Sie wirklich sein?



Welchen Beitrag möchten Sie leisten?



Was möchten Sie erleben?





Nehmen Sie sich bitte die Zeit, sich über diese Fragen klar zu werden.

Schriftlich!

Je besser Sie es in Worte fassen, umso klarer wird es werden. Sie werden herausfinden, was Sie wirklich wollen - mit anderen Worten, was Sie verursachen wollen.

Dazu brauchen Sie Ihren Willen, die Umstände werden sich Ihrem Willen beugen.
Ob Sie sich in einem bestimmten Augenblick so oder anders fühlen, wird die große Linie dann nicht mehr verändern, Sie wissen jetzt, wo's lang geht, wo Sie hinwollen. Wenn Sie eine klare Perspektive haben, wenn Ihre Entscheidungen auf Werten basieren, fallen sie leicht.

Hier ist Macht, an der Sie ansetzen können, an Ihrem Willen.

Ist das einfach?

Meistens nicht. Einfacher ist es, sich selbst einzureden, dass man nicht wisse, was man will und sich weiterhin treiben zu lassen.
Aber unser Erleben richtet sich nach dem, was wir glauben. Indem Sie an etwas glauben, verursachen Sie das, woran Sie glauben. Dieser innere Glaube lässt sich von vorübergehenden Gefühlsanwandlungen nicht erschüttern. Hand aufs Herz: Ist Ihr bisheriges Leben nicht ein Spiegelbild dessen, woran Sie bisher geglaubt haben?

Damit haben Sie den Beweis.

Wenn Sie sich ein tolleres Leben wünschen, müssen Sie an tollere Dinge glauben. Und diesen Glauben dann mit dem Willen stärken.