Gute Gedanken + gute Gefühle
= gute Früchte





"Der Weg zum Seelenfrieden"
von James Allen

James Allen zeigt in diesem Buch, dass der Friede bei jedem selbst beginnt und sich dann unweigerlich im Außen zeigt.

Er beruft sich auf Einsichten aus dem Christentum, dem Buddhismus und dem Hinduismus. Inbsondere regt er an (S. 17), bei der Innenschau fünf Bereiche zu bedenken, die er dem Buddishmus entlehnt hat:

  • Liebe allen Menschen gegenüber
  • Mitgefühl mit allen Not leidenden Wesen
  • Mitfreuen am Wohlergehen Anderer
  • Unreinheit. Kurzzeitige Vergnügungen können verheerende Folgen haben
  • Gelassenheit.


James Allen war ein begnadeter Schriftsteller. Er konnte komplexe Sachverhalte auf den Punkt bringen, auch wenn sein Schreibstil bisweilen redundant wirkt.

Nicht jedermann wird für diese Wahrheiten (bereits) bereit sein, denn James Allen tritt nachhaltig für das Aufgeben jeglicher Art von Selbstsucht ein:

"Wo das Selbst ist, ist die Wahrheit fern.
Wo die Wahrheit ist, ist das Selbst fern!"


Damit spricht er die zwei "Herren des Menschen" an:

  • Das Selbst und
  • die Wahrheit.
Wer die Wahrheit kennenlernen will, muss bereit sein, sein Selbst (Hochmut, Gier, Eitelkeit, Egoismus ...) aufzugeben.

"Wie man mit 24 Stunden pro Tag auskommt"
von Arnold Bennett

Der zweite Text könnte als das erste Buch über "Zeitmanagement" betrachtet werden. Allerdings kann man Zeit nicht "managen", nur die Art und Weise, wie wir unseren Tag verbringen.

Es geht in diesem Buch nicht darum, wie wir ein hektisches Leben in 24 Stunden hineinpressen.

Bennett ging es um das sinnvolle Leben - im Gegensatz zum bloßen Vor-sich-hin-Existieren.

Seine Prämisse war, dass wir immer nur einen Tag von 24 Stunden zur Verfügung haben. Das ist die Zeit, die uns für unsere Gesundheit, Weiterbildung, Gelderwerb und Persönlichkeitsentwicklung zur Verfügung steht. Deshalb sei der Spruch nicht richtig, dass Zeit Geld sei. Zeit ist wesentlich wertvoller als Geld!

Bennett hatte einen subtilen Humor, der manchen seiner Zeitgenossen auch zu frivol erschien.
In diesem Text nimmt er vor allem die Büroarbeiter aufs Korn, die ihre Zeit überwiegend mit ungeliebten Tätigkeiten vertun und sich abends mit Müdigkeit herausreden:

"Meine Empfehlung ist, dass Sie um sechs Uhr abends den Tatsachen ins Auge blicken und bekennen, dass Sie keinesfalls müde sind (denn Sie sind es ja auch nicht) ..."

Auch wenn dieses Buch bereits vor 106 Jahren geschrieben wurde, enthält es auch für den modernen Menschen eine Vielzahl umsetzbarer praktischer Tipps, aber auch Seitenhiebe und Warnungen.

"Was wir wirklich glauben"
von Neville Goddard

Den Originaltext gibt es weder in einem Buch noch in einer anderen schriftlichen Form, sondern nur als Tonbandmitschnitt (Neville machte keine Tonaufnahmen, hatte aber nichts dagegen, dass Vortragsbesucher Aufnahmen machten).

Dies ist ein sehr praktischer Vortrag über die Macht des menschlichen Vorstellungsvermögens (welches laut Neville mit "Gott" gleichzusetzen ist).

Der Vortrag enthält vier Fallbeispiele.

"Die Macht der Gedanken"
von Henry Thomas Hamblin

In diesem Text aus dem Jahre 1929 beschreibt Hamblin, wie sich unser Denken auf unsere Lebensbedingungen auswirkt.

"Sie sind der Baumeister Ihres Lebens. An Ihnen liegt es, es zu gestalten oder zu verunstalten!" (S. 138)

Er weist auch darauf hin, dass wir Probleme zunächst geistig zu meistern haben, andernfalls lösen wir sie auch in der Praxis nicht.

Neben der Gedankenkraft geht der Autor auch auf die spirituelle Perspektive ein. Hamblin erweist sich als tiefer Kenner der Materie; er öffnet uns die Augen dafür, dass "der Zustand, in dem sich die Welt befindet, das Ergebnis des kollektiven Denkens der Menschheit ist" (S. 138).

"Ein königliches Diadem"
von Walter C. Lanyon

Über diesen (christlichen) Autor ist relativ wenig bekannt, auch wenn er zu seiner Zeit (das Buch stammt aus dem Jahre 1921) offenbar eine große Leserschaft hatte.

Dieser letzte Teil des Buches besteht aus zehn kürzeren Texten.

Typisch sind zum Beispiel Texte der folgenden Art (entnommen seinem Buch '2 A.M'; so benannt, weil er die meisten Texte um zwei Uhr nachts geschrieben hatte):

"Autsch!", sagte der junge Feldwebel, als er vor seinem Regiment dekoriert wurde. Der Oberst hatte wohl nicht bedacht, dass die Jacke des Feldwebels aus einem dünnen Stoff war und Letzter musste sich höflich geben. Eine verzwicklte Situation.

Genauso wie beim Metaphysiker, der sind in einen Gedanken verbeißt und ihn nicht loslassen kann. Je länger das so weitergeht, umso schlimmer wird es.

Wenn Sie wollen, dass es funktioniert, müssen Sie loslassen.
Wenn eine Saat aufgehen soll, müssen Sie sie wegwerfen.

Ihre Saat muss die Gestalt verändern. Das wird nie und nimmer möglich sein, wenn Sie sie bei sich behalten.
Und so kann sich auch ein Gedanke nicht verwirklichen, wenn Sie in 'ständig' im Kopf halten.

Autsch!

Es tut mir leid, dass ich Ihren Apfelwagen antiquitierter Metaphysik umgeworfen habe; hoffe, es waren nicht zu viele Äpfel drauf!"


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