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Online-Kursus - Reichsein will gelernt sein! Kursteil 2 Weg mit der alten Denke!
Es gibt eine bekannte Geschichte, welche Sie so - oder ähnlich - vielleicht bereits gehört haben. Sie handelt von einem Fischer auf einer abgelegenen Insel und einem Manager, der auf dieser Insel Urlaub macht.
Achten Sie bitte auf Ihre erste Reaktion, wenn Sie diese Geschichte hören.
Der Manager ging also am Meer entlang und sah einen Mann, der von einem wackeligen Boot aus seine Angel ins Wasser hielt. Im Boot befand sich ein Eimer mit einigen gefangenen Makrelen und Thunfischen. Der Manager sprach dem Fischer ein Lob aus und wollte wissen, wie lange er gebraucht habe, um diese Speisefische zu fangen.
Der Fischer antwortete wortkarg: "Eine Zeitlang"
Der Manager war neugierig: "Warum haben Sie nicht mehr gefischt?"
Der Fischer: "Damit habe ich mehr als genug. Ich verkaufe zwei oder drei, der Rest ist für meine Familie und mich."
"Und was treiben Sie die übrige Zeit?" wollte der Manager nun wissen.
"Ach, wissen Sie," antwortete der Fischer, "ich stehe spät auf, dann gehe ich ein bisschen fischen, dann spiele ich mit unserem Jüngsten, klimpere ein bisschen auf der Gitarre herum und später gehe ich dann ins Cafe. Dort spielen wir Domino."
Der Manager nickte. "Ich bin in einem großen Unternehmen beschäftigt und habe Wirtschaft studiert. Vielleicht kann ich Ihnen helfen?"
"Ach so. Wie denn?"
"Nun", antwortete der Manager, "wenn Sie etwas mehr Zeit aufs Fischen verwenden würden, hätten Sie größere Einnahmen. Dann könnten Sie sich ein größeres Boot leisten. Mit einem größeren Boot können Sie dann noch mehr fischen und mit der Zeit sogar mehrere Boote hinzukaufen. Sie hätten dann also Ihre eigenen Fischerflotte. Statt an Zwischenhändler zu verkaufen, könnten Sie dann direkt an den Fischverarbeitungsbetrieb verkaufen und später sogar Ihren eigenen Betrieb eröffnen. Damit hätten Sie die Kontrolle über das Produkt, die Verarbeitung und den Vertrieb. Natürlich müssten Sie dann in die Stadt ziehen. Von dort aus könnten Sie Ihre Betriebe dann managen."
Der Fischer hörte sich das alles an. "Und wie lange würde das dauern?"
Der Manager: "Ich denke, zehn oder fünfzehn Jahre"
"Und dann?" wollte der Fischer wissen.
Der Manager lachte. "Jetzt wird's spannend. Dann könnten Sie Ihren Betrieb verkaufen und Millionär werden."
"Millionär?" staunte der Fischer, "und dann?"
"Ja dann," antwortete der Manger, "dann können Sie sich zur Ruhe setzen. Sie könnten in ein kleines Fischerdörfchen ziehen, sich richtig ausschlafen, ein bisschen fischen, wenn Ihnen danach zumute ist, mit Ihren Kindern spielen, zwischendrinn ein Nickerchen, spazierengehen, Ihren Wein genießen und Gitarre spielen. Wäre das nichts?"
Die Pointe wollen wir uns hier ersparen. Wichtig ist:
Was denken Sie jetzt?
Hier nun ein Zitat aus "Die Wissenschaft des Reichwerdens"
In diesem Buch spreche ich nicht von Reichtum im übertragenen Sinne. Wirklich reich zu sein, bedeutet nicht, sich mit Wenigem zufrieden zu geben. Kein Mensch sollte sich wenig zufrieden geben, wenn er in der Lage ist, mehr zu nutzen und daran Freude zu finden. Der Zweck der Natur ist die Fortentwicklung und Entfaltung des Lebens und jedermann sollte alles haben, was zu Macht, Eleganz, Schönheit und einem reichhaltigen Leben beiträgt. Sich mit Almosen zufrieden zu geben, ist eine Sünde. Der Mensch, der all das besitzt, was sein Herz begehrt, kann sein Leben in der Fülle zu leben |
Dieses Zitat ist wörtlich dem Online-Buch entnommen, das Sie an anderer Stelle auf I-Bux.Com finden. Lesen Sie vor allem den letzten Satz nochmals bewusst durch:
Der Mensch, der all das besitzt, was sein Herz begehrt, kann sein Leben in der Fülle zu leben |
"In der Fülle leben" bedeutet "reich sein".
"Was sein Herz begehrt" bedeutet, dass Sie sich nicht nach den Regeln oder Vorgaben Anderer zu richten brauchen. Sie selbst entscheiden, was Reichtum für Sie bedeutet. Solange Sie Ihr Leben nach dem ausrichten, was Andere für angemessen oder richtig halten, Sie sind auf Konkurrenz gepolt. Dann messen Sie sich immer an Anderen, so als ob der Abstand zu Ihrem "Vorbild" eine Wertaussage über Sie darstellte.
Der Fischer im obigen Beispiel war ein glücklicher Mann. Nicht, weil Geld für ihn keine Rolle gespielt hätte oder er es nicht gebraucht hätte, sondern weil er wusste, was er wollte.
Er hatte eine klare Vorstellung. Er wusste, "was sein Herz begehrte". Danach lebte er und scherte sich nichts um die Vorstellungen Anderer. Nach seiner Definition lebte er "in der Fülle".
Dasselbe ließe sich vielleicht auf über den Manager sagen. Die Geschichte schweigt sich darüber aus. Aber der Manager wusste vielleicht ebenfalls "was sein Herz begehrte."
Deshalb stand weiter oben die Frage:
Was denken Sie jetzt?
Vielleicht war Ihr erster Gedanke nämlich, dass der Manager unglücklich sein müsse. Vielleicht haben Sie unbewusst dem Fischer eine moralische Überlegenheit zuerkannt. Der "Arme" ist der "Gute" - der "Reiche" ist der "Böse"?
Mit dieser Geschichte wollten wir diese unbewussten Einstellungen aufdecken. Solche Entscheidungen haben nämlich einen sehr großen Einfluss auf Ihre künftige finanzielle Gesundheit.
Manche sagen sich: "Ich bin zwar nicht reich, aber ich bin wenigstens ein guter Mensch". Eine faule Ausrede!
Sehen Sie sich bitte nochmals das obige Zitat an: "Sich mit Almosen zufrieden zu geben, ist eine Sünde."
Wattles steht mit dieser Ansicht nicht alleine. George Bernard Shaw und viele andere haben Armut ebenfalls als "Sünde" bezeichnet.
Es ist weder edel, arm zu sein, noch ist es verwerflich, reich zu sein. Und so zu tun, als wäre Reichtum von Haus aus schlecht, weil es auf andere Werte mehr ankäme, ist auch nichts anderes als eine Ausrede.
Darum geht es in der obigen Geschichte nicht. Es geht darum, was das Richtige für Sie ist.
Was wollen Sie
• sein • tun • haben?
Tief in Ihrem Inneren spüren Sie genau, was das Richtige für Sie ist. Wie wissen genau, was Sie in Wirklichkeit sein, tun und haben wollen. Dort drinnen verbirgt sich das Leben, das Sie "eigentlich" führen möchten.
Das ist es, was "Ihr Herz begehrt".
Ihr "Herzenswunsch" ist der Treibstoff, das ist die "Vision", das "Idealbild", das Sie von Ihrem Leben haben. Wir werden noch darüber sprechen, wie Sie dieses "Idealbild" so Ihrem Unterbewusstsein einprägen, dass Sie nichts mehr zu erzwingen brauchen. Aber ... alles zu seiner Zeit!
Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich wohl fühlen bei dem Gedanken, reich zu sein. Wattles verwendet etwa fünfzehn Prozent seines oben genannten Buches darauf, zu erklären, warum es in Ordnung ist, reich sein zu wollen. Warum muss er das so stark betonen?
Weil es die meisten von uns nicht glauben!
Vielleicht regt sich jetzt bei Ihnen Widerspruch: "Ich schon!"
Aber unterhalb Ihres Tagesbewusstseins geht's erst richtig los. Dort hat das Unterbewusstsein das Sagen. Hier herrscht der Teil des Gesamtbewusstseins, der nicht zwischen richtig und falsch unterscheidet. Dieser Teil ist wie eine fruchtbare Erde, es ist ihr völlig egal, was ihr eingepfanzt wird. Sobald der Same einmal in der Erde liegt, fängt er zu wachsen an.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Höchstwahrscheinlich. Weil Ihr Unterbewusstsein der Teil ist, über den Ihre Gedanken der "formlosen Substanz" eingeprägt werden. Hierüber wird die Verbindung zur allmächtigen Intelligenz aufgebaut und hierüber werden unsere Gedanken teilweise Wirklichkeit.
Ihr Unterbewusstsein empfängt jede geistige Vorstellung und fängt sofort an, damit zu arbeiten. Für Ihr Unterbewusstsein ist Ihre Vorstellung etwas Reales, es sorgt dafür, dass sie wächst.
Durch die Wiederholung dieser Vorstellung (oder dieses Gedankens) kommt es zu einer Verstärkung im Unterbewusstsein. Dadurch wird die Vorstellung noch realer.
Das Ergebnis?
Jetzt glauben Sie auch mit Ihrem Tagesbewusstsein (dem normalen Alltagsbewusstsein), was aus Ihrem Unterbewusstsein kommt. Diesen Prozess können Sie umprogrammieren. Dazu benötigen Sie jedoch ein umfassendes System. Eventuell haben Sie bereits Erfahrungen oder Versuche in dieser Richtung gemacht und keine zufrieden stellenden Ergebnisse erzielt. Entweder haben Sie dann ...
- zu früh aufgegeben oder - oder das von Ihnen getestete System war nicht vollständig. Vielleicht hatten Sie nur die Nägel, aber keinen Hammer?
Dieser Kursus wird das ändern!
Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie unsere geistigen Einstellungen zustande kommen? Wieso glauben wir etwas Bestimmtes?
Es gibt Dinge, die Sie seit Ihrer Kindheit glauben. Nüchtern betrachtet, ist das darauf zurück zu führen, dass diese Dinge jahrelang wiederholt wurden. Es ist eine Gewohnheit.
Wenn man Ihnen etwas immer wieder vorsagt - und Sie keine bewussten Einwände dagegen haben - akzeptieren Sie es eines Tages schlichtweg als die Wahrheit. Die Vorstellung wird in Ihr Unterbewusstsein eingepflanzt und dort wächst sie dann. Bis sie eines Tages auch das bewusste Denken erreicht.
Das gilt auch für den finanziellen Bereich. Auch in diesem Bereich wurden uns gewisse Ideen, Vorstellungen und Gedanken eingepflanzt. Ob diese Vorstellungen richtig oder falsch waren, spielt keine Rolle. Sie haben in Ihrem Unterbewusstsein Wurzeln gefasst und sind gewachsen.
Und so sagen Sie dann: "Der ist stinkreich!" Merken Sie schon etwas?
Oder ...
"Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen!"
Mit Sicherheit können Sie diese Liste fortführen. Vielleicht sind Sie ja immer noch nicht davon überzeugt, dass Sie im Grunde ein Armutsbewusstsein haben. "Solche Redewendungen sagt doch jeder einmal, ein paar harmlose Worte machen mir doch nichts aus."
Was Sie denken, entscheidet nachhaltig über Ihr Leben. Hundertprozentig!
Wenn Sie der formlosen Substanz solche abfälligen Bewertungen über Geld und über die Leute, die Geld besitzen, einprägen, sich selbst gleichzeitig aufgrund Ihres Geldmangels für einen guten Menschen halten, kann das Ergebnis nur chaotisch sein.
Wie bereits gesagt, wirken diese Vorstellungen so oder so. Ob sie nun richtig oder falsch sind. Gedanken haben immer eine Macht.
Ein kurzer Schwenk zur religiösen Seite. Alle Weltreligionen warnen vor der "Liebe zum Geld", nicht vor dem Geld selbst. Wenn Sie in Ihrem Leben nur noch Geld sehen und Ihre Augen bereits Euro-Format haben, ist Ihr Leben zu einseitig geworden. Dann werden Sie auch nicht glücklich werden, egal, wie viel Sie jemals besitzen sollten.
Der Buddhismus wird häufig fälschlicherweise mit einer Erhabenheit der Armut in Verbindung gebracht. Buddha hat sich jedoch nie gegen Reichtum ausgesprochen, seine Sorge galt der Art und Weise, wie Reichtum erworben und verwendet wird.
Oder nehmen wir Mutter Theresa, eine Frau, die ein Armutsgelübte geleistet hatte. Sie konnte über Millionen verfügen, meist brauchte sie dazu nur einen Anruf zu tätigen.
Wie haben es Ihre Eltern mit Geld gehalten - oder tun es immer noch?
Was haben Sie davon übernommen?
Dass das Geld hinten und vorne nicht reicht? Dass man buckeln kann bis zum Umfallen, und doch auf keinen grünen Zweig käme? Dass man sich damit keine Liebe kaufen könne? Dass man froh sein solle mit dem was man hat....?
All das sollten Sie sich ansehen.
Was empfinden Sie, wenn Sie einen reichen Menschen sehen?
Neid? Verachtung? Überheblichkeit? Minderwertigkeit? Verärgerung ...?
Seien Sie ehrlich zu sich. Mit Ihren unbewussten Einstellungen können Sie Geld abweisen. Vielleicht glauben Sie, dass jemand anders weniger haben müsse, wenn Sie mehr haben wollen. Das wollen Sie nicht. Sie wollen doch niemand etwas wegnehmen!
Humbug!
Wir leben in einem Universum der Fülle. Es gibt einen amerikanischen Wirtschaftsprofessor namens Paul Zane Pilzer. In seinem (1991 auf englisch erschienenen) Buch
"Unlimited Wealth: The Theory and Practice of Economic Alchemy" untermauert er die These, dass wir von unbegrenzten Ressourcen statt von Mangel auszugehen haben. Die Wirtschaftsexperten sprechen ständig darüber, dass unsere Ressourcen - Öl, Gas, Mineralien ... - begrenzt seien. Professor Pilzer sagt jedoch, dass dem nicht so sei.
Er schreibt, dass diese Fehlvorstellung nicht nur dazu beigetragen habe, den meisten Leuten wirtschaftlichen Erfolg vorzuenthalten, sondern "im Laufe der Jahrhunderte auch für Kriege, Revolutionen, politische Strategien und menschliches Leid unermesslichen Ausmaßes verantwortlich" war.
Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen. Was sagt der Professor damit aus?
Er sagt, dass unser falsches Denken, unsere Weltsicht dazu beigetragen habe, die Auswirkungen heraufzubeschwören, die wir gar nicht haben wollen. Die Ergebnisse sind also auf unser Denken zurück zu führen. Und was wir denken wollen, liegt immerhin an uns selbst.
Professor Pilzer beschreibt in diesem Buch weiterhin wissenschaftlich, warum das althergebrachte Denken falsch ist und dass unsere Welt in Wirklichkeit ein Füllhorn von Ressourcen ist. An dieser Stelle geht es nicht um die Rezension eines Buches, die Kernaussage ist jedoch, dass ...
das Problem unsere Denkweise ist, nicht ein Zuwenig an verfügbarem Reichtum.
Und schon wieder ist eine weitere Ausrede ersatzlos gestrichen!
Da lebten wir also die ganze Zeit in einer riesigen Dunstwolke aus Gedanken und Gefühlen und haben damit nichts anders angefangen, als uns und anderen einzureden, dass wir das Leben, das wir uns im Grunde wünschen, nicht erreichen könnten. Gründe dafür, warum etwas nicht geht, können wir in Hülle und Fülle auftischen. Aber genau diese eingebildeten Gründe sind es auch, die uns davon abhalten, den Wohlstand zu erlangen, den wir uns wünschen.
Sie können diese Gründe aus Ihrem Leben verbannen. Vielleicht hilft Ihnen dazu ein Wörtchen:
bisher
Bisher haben Sie etwas Falsches gedacht, von nun an nicht mehr. Bisher haben Sie Ausreden gebraucht, von nun an nicht mehr.
Jetzt können Sie sich die Situation mit neuen Augen ansehen.
Bisher hatten Sie vielleicht ein Armutsbewusstsein, jetzt nicht mehr.
Sprechen Sie nicht über finanzielle Probleme. Denken Sie nicht einmal daran. Reden Sie mit niemandem über Mangel oder Armut oder wie schwer Sie es doch haben. Damit würden Sie nur mehr Desselben in Ihr Leben ziehen.
Sprechen Sie stattdessen über Ihre neugewonnenen Einsichten. Und wenn Sie schon über altes und falsches Denken schreiben oder sprechen müssen, verwenden Sie eben dieses kleine Wörtchen: "bisher"
"Bisher habe ich immer gedacht, dass..."
Für den nächsten Kursteil sollten Sie Ihre letzten Kontoauszüge bereit halten (oder auch Ihr Scheckbuch oder Ihre Kreditkartenabbrechnung, falls dies für Sie zutrifft).
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