Online-Kursus
Reichsein will gelernt sein


Kursteil 14
Auf der Suche nach dem Herzenswunsch




Willkommen zur vierzehnten Kurseinheit. Falls Sie an diesem Kurs weiter teilnehmen wollen, müssen Sie Ihre E-Mail bitte erneut bestätigen, um die weiteren sieben Einheiten zu erhalten.

Hoffentlich sind Sie gut ausgeruht, heute haben wir ein beträchtliches Pensum vor uns!

Haben Sie sich schon mal einen Neujahrsvorsatz vorgenommen und sind dann kläglich damit gescheitert?
Oder haben Sie sich Ihre Ziele aufgeschrieben und die Sache dann im Sande verlaufen lassen? Einfach das Interesse verloren?
Vielleicht sind Sie bei der Frage hängengeblieben: "Was will ich eigentlich wirklich?" ... und haben jahrelang keine Anwort darauf gefunden?

Das ist gang und gäbe.

Aber es bedeutet nicht, dass Sie keine starken Wünsche hätten - sie sind schlichtweg unter jahrelangen "Verpflichtungen" begraben worden.

Wenn Sie Ihre Gefühlssituation nach dem Schulnotensystem bewerten sollten (1 bis 6), wie fühlen Sie sich dann die meiste Zeit? Wie begeistert sind Sie von Ihrem eigenen Leben?

Machen Sie Ihre Arbeit gerne?
Sind Sie gerne mit den Leuten zusammen, mit denen Sie tagein, tagaus zu tun haben?
Haben Sie das Gefühl, dass Sie sich auf dem richtigen Weg befinden?

Oder schleppen Sie sich nur noch mühsam voran?

Damit keine Missverständnisse aufkommen:
Auch wenn Sie sicher sind, dass Sie sich auf dem richtigen Weg befinden, wird es nicht ausbleiben, dass Sie an manchen Tagen am liebsten alles hinschmeißen wollen. Manchmal ist es einfach wie verhext. An manchen Tagen ist der Wurm drin. Das sind die Zeiten, in denen wir uns auf unsere Willenkraft verlassen und uns zwingen, weiter auf das Ziel zuzugehen. Statt auf die Autobahn zu sehen, konzentrieren wir uns auf die Insekten an der Windschutzscheibe und lassen uns davon ablenken. Übertragen gesprochen. In solchen Zeiten ist unsere Glaube daran, dass unsere Sehnsucht bereits "in der Mache ist" und dass wir dran bleiben müssen, bis wir sie auf der physischen Ebene sehen, besonders wichtig.

Diese Ausnahmezeiten meinen wir hier nicht. Wir sprechen davon, dass Ihr Stimmungsbarometer die meiste Zeit über im Keller ist, dass Sie fast immer mit zusammengebissenenen Zähnen weiterwursteln und ein Tag ebenso lustlos vergeht wie der andere. Falls das Ihre Situation bescheibt, enthalten Sie sich und der Welt ein wertvolles Geschenk vor: sich selbst.

In diesem Fall kommt der Funke, der Ihr Leben zum Zünden bringen kann und der auch alle anderen, die mit Ihnen in Kontakt kommen, anstecken kann, nicht zum Ausdruck. Das hat die Bezeichnung "Leben" nicht verdient.

Es ist sehr leicht, sich an dieses ereignislose Dahinplätschern zu gewöhnen. Unmerklich schleicht sich die Routine ein und wir gehen wie Schlafwandler durchs Leben.

Bei der Wissenschaft des Reichwerdens geht es nicht zuletzt ums Aufwachen. Darum, uns mit offenen Augen am Leben zu beteiligen und in jeder Hinsicht ein reiches Leben zu führen.

Vielleicht haben Sie zur Zeit ja nicht die Ausbildung, das Wissen oder die Kenntnisse, die Sie sich wirklich wünschen, das aber sind nur scheinbare Hinderungsgründe. Solange Sie diese Dinge für Hindernisse halten, werden sie auch Hindernisse bleiben.

Falls Sie einen starken Wunsch nach einem bestimmten Beruf haben, sollten Sie ihn als Endziel anstreben. Das dauert natürlich seine Zeit. Aber es die Mühe wert.

Wattles hierzu:


Das zu tun, was Sie tun wollen, ist Leben. Es gibt keine wirkliche Befriedigung im Leben, wenn wir gezwungen sind, ständig das zu tun, was uns zuwider ist und niemals das tun können, was wir eigentlich tun möchten.


Diese Aussage gilt auch für das Sein und für das Haben. Wie wir vor allem in unserem E-Book "Erfolgswissen für Fortgeschrittene" immer wieder betonen, kommt es auf diese Reihenfolge an:

1. Sein
2. Tun
3. Haben.

Das sind sind die drei Seiten des Diamanten, der sich Leben nennt.

Nun, wenn Sie zur Herrschar jener gehören, die auf der Stelle nicht sagen könnten, was sie wirklich

sein
tun und
haben wollen,

wenn Ihr innigster Herzenswunsch unter einem Berg von Seelenmüll begraben liegt, auf dem Aufschriften wie "ich weiß nicht","eigentlich müsste ich" oder"ich kann unmöglich ..."

stehen, haben wir es mit einer Notsituation zu tun. Jetzt lauert Gefahr am Horizont!

Aber ...

Hilfe ist bereits unterwegs!

Beginnen wir also mit der Traumrettung!

Falls Sie sehrwohl wissen, woran Ihr Herz hängt, aber bislang nicht recht wussten, wie Sie das anstellen sollten oder Ihnen die Trauben zu hoch gehängt erschienen, sind diese Hinweise ebenfalls für Sie. So oder so sollten Sie in jedem Fall auch die praktische Übung machen, selbst dann, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie bereits eine "klare und präzise Wunschvorstellung" besäßen.
Die Ergebnisse dürften Sie überraschen. Sie werden bestimmt etwas Neues entdecken!

Wattles schreibt, ebenfalls in Kapitel 13:


Es ist absolut sicher, dass Sie das tun können, was Sie tun möchten. Der starke Wunsch, es tun zu wollen, ist bereits Beweis genug, dass Sie in sich die Kraft besitzen, es auch tun zu können.

Der starke Wunsch ist eine Ausdrucksform dieser Kraft.


Sobald Sie wissen, was Sie sich wirklich wünschen, wird dieses klare und präzisise Wunschbild nach und nach sein Angesicht zeigen. Dieses Bild kommt aus Ihrem wahren Ich, es handelt sich also nicht um eine Fantasie oder irgendwelche Flausen, die aus dem Ego stammen oder die auf Ängste oder Mangeldenken zurückzuführen seien.

Sie brauchen dazu keinerlei Klimmzüge zu machen oder Kraftanstregungen zu erbringen. Sie werden sich mit den Gesetzen, die für das gesamte Universum gelten, im Fluss befinden, weil Sie sich im Einklang mit Ihrem Lebensinhalt verhalten. Das Schöne dabei ist, dass es infolge Ihrer Ausrichtung auf Ihren Herzenswunsch leicht ist, dafür bereits dankbar zu sein, bevor sich Ihr Wunsch verwirklicht hat. Falls Sie sich in Harmonie mit Ihrem Herzenwunsch befinden, ist es leicht, sich so zu verhalten, "als ob" Sie die Verwirklichung bereits genössen. Weil Sie es ja bereits tun!

Seien Sie also bereit, nach innen zu blicken. Öffnen Sie sich für das, was Sie dabei entdecken. Alles Weitere fügt sich von selbst.

Machen Sie jetzt also Ihre praktische Übung.

• Was wollen Sie wirklich in diesem Leben?
• Was möchten Sie tun?
- Wo?
- Wann?
- Mit wem?
• Was würden Sie tun, wenn Sie hundertprozentig wüssten, dass Sie nur Erfolg haben können?
• Falls Sie Ihren jetzigen Beruf an den Nagel hängen könnten, was würden Sie dann tun?
• Was würden Sie gerne für sich und für Ihr Herzblatt oder Ihre Familie haben?

Falls Sie hierauf bereits Antworten haben, fantastisch!

Es ist aber eher unwahrscheinlich. Falls Ihre erste Reaktion also heißt "Ich weiß auch nicht", ist es auch in Ordnung.

• Was haben Sie als Kind gerne gemacht?
• Als Jugendlicher?
• Gibt es etwas, das Sie schon immer tun wollten?
• Was schwebt Ihnen schon seit ewigen Zeiten im Hinterkopf?
• Falls Geld und Zeit nicht das geringste Problem darstellten, was würden Sie dann tun?
• Haben Sie bereits schriftliche Ziele?
- Nehmen Sie Sie Ihre Ziellisten vor. Welche dieser Ziele lösen Begeisterung in Ihnen aus?
- Was bringt Sie in eine Stimmung der Vorfreude?

Benutzen Sie nun bitte das Formular in der praktischen Übung, um einige Möglichkeiten zu skizzieren, was Sie

sein,
tun oder
haben wollen.
(Kästchen in der linken Spalte).

Beginnen Sie mit Kästchen 1 und schreiben Sie ein oder zwei Zeilen hinein, die sich auf Ihren innersten Wunsch beziehen.
Stellen Sie sich einen Augenblick lang vor, wie Sie das Gewünschte erleben.
Fühlen Sie sich in die Wunschsituation hinein!
Wie wäre das?

Falls Sie dabei ein tolles, starkes und aufbauendes Gefühl erleben, benutzen Sie die entsprechenden Worte, um es zu beschreiben.

Unterbrechen Sie die Lektüre jetzt bitte und machen Sie zunächst diese Übung.


Gut. Konnten Sie bereits etwas zu Papier bringen? Falls nicht, besteht auch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Wann die nächste Kurseinheit kommt, liegt ja völlig in Ihrer Hand, weil mit der heutigen Lektion wieder einen Siebenereinheit abgeschlossen wird; Sie haben also noch etwas Zeit. Aber lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, ernsthaft herauszufinden, was Sie wirklich wollen.

In der nächsten Spalte in der praktischen Übung sehen Sie die Zahlen 1 bis 10. Das sind Begeisterungsstufen.

Stufe 1 bedeutet = wäre ganz nett.Stufe 10 bedeutet : Waaaaaaaaaaaaahnsinnnnnnnnnnn!
Also das Non-plus-Ultra! Der Übertraum! Das wär's!

Grübeln Sie hier nicht zu viel nach, umkringeln Sie einfach aus dem Bauch heraus. Der erste Impuls ist der richtige.

Verschwenden Sie auch keine Gedanken daran, wie das zustande kommen soll. Wie toll wäre es, wenn es einträfe. Unterstreichen oder Kringelchen und weiter.

Es geht um das Gefühl, das Sie dabei hätten.

Falls Ihnen noch weitere Dinge einfallen, die Sie sein, tun oder haben wollen, schreiben Sie sie jetzt dazu und beurteilen Ihre Begeisterung auch für diese anderen Erlebnisse oder Punkte.

Sobald Sie damit fertig sind, lesen Sie weiter.


Haben Sie die bisherigen Übungen wirklich gemacht? Es ist absolut witzlos, Übungen zu überspringen. Es geht immerhin um Ihr Leben!

Falls Sie nun auf der Begeisterungsskala bei irgendetwas die 9 oder weniger angekreuzt haben, streichen Sie es durch und vergessen Sie's. Das ist nicht das, was wir suchen!

Falls etwas nur "ok", oder "gut und schön" oder "ganz nett" oder "cool" sein sollte, ist es als Lebenstraum unbrauchbar.

Uns geht hier darum, herauszufinden, was Sie wirklich begeistert! Was würde den Vogel abschießen?

Nehmen Sie sich Ihre Wunschliste nun bitte nochmals vor und sehen Sie sich Ihre Beurteilung an. Falls darauf etwas steht, das die Note "10" erhalten hat, wie fühlt sich das an?

Ist das aufregend?
Spüren Sie schon ein Kribbeln?
Schmetterlinge im Bauch?
Feuchte Hände?
Vielleicht sogar ein bisschen Lampenfieber?
Oder Nervosität?

Stellen Sie sich jetzt bitte vor, wie Sie die übrigen Wüsche, die Sie mit 9 oder schlechter benotet haben, einer guten Freudin oder einem Freund vorlesen. Machen Sie das gerade eben mal noch. Danach sehen wir weiter.


Nehmen wir an, dass Ihnen jemand anders im selben Tonfall wie Sie das soeben gedanklich getan haben, denselben Wunsch vorträgt. Würde Sie das vom Hocker reißen? Wären Sie überzeugt?

Hat sich Ihre Stimme überschlagen, haben Sie eventuell schneller gesprochen?
Haben Sie überhaupt etwas gefühlt bei dieser Aufzählung?
Hat das ein anerkennendes "Mensch Meier!" ausgelöst?

Falls Sie noch nicht voll und ganz überzeugt sind, sollten Sie Ihre Benotung nochmals überdenken.

Falls Sie aber wirklich einen Spitzenreiter haben, die absolute Nummer zehn, dann:

Herzlichen Glückwunsch!


Und glauben Sie ja nicht, dass Sie sich mit einem einzigen Wunsch begnügen müssten. Sie haben - hoffentlich - noch viele Jahre vor sich und können noch vieles verwirklichen. Keine falsche Bescheidenheit!

Ach so, Sie haben immer noch keinen absoluten Spitzenplatz. Überall Neunen, zwei Mal die Acht und die anderen sind gar noch schlechter. Sehen wir uns das mal näher an. Vielleicht haben Sie Manches ja falsch benotet, weil Sie sich von vorne herein von irgendwelchen "Ja schon, aber...-"Einwänden abhalten haben lassen.

Nehmen wir ein Beispiel:

Sie mögen Kinder und würden gerne als Erzieherin arbeiten.

Ja schon, aber ich habe doch überhaupt keine Ausbildung
Ja schon, aber der Beruf scheint nicht gut bezahlt zu sein
Ja schon, aber überhaupt sieht es so aus, als bestünde wenig Nachfrage danach
Ja schon, aber ich bin auch nicht mehr die Jüngste
Ja schon, aber ich wohne viel zu weit weg vom Schuss
Ja schon, aber es gibt doch eh immer weniger Kinder ...

Ja, Hindernisse gibt es. Eine körperliche Behinderung, eine Rassenzuhörigkeit (auch heute noch) , eine bestimmte Nationalität oder Geschlechtszugehörigkeit können das Aus bedeuten. Das ist schon häufig vorgekommen. Ebenso häufig ist es vorgekommen, dass all diese Dinge völlig unbedeutet waren. Wenn es einer geschafft hat, können es andere auch schaffen. Sie gehören auf jeden Fall zu denen, die es schaffen können (Sie sind bereits in Kursteil 14! Alle Achtung!)

Je besser Sie Ihren Platz ausfüllen, umso besser für alle. Sie tun nicht nur sich einen Gefallen, sondern auch der Welt!

Gut, Sie haben also keine Ausbildung. Andere Erzieherinen sind auch nicht voll ausgebildet auf die Welt gekommen, Sie können sich ausbilden lassen.
Und Sie meinen, dass dieser Beruf nicht gut bezahlt sei? In jeder Sparte gibt es immer wieder Leute, die wesentlich mehr verdienen als der Durchschnitt. Zeigen Sie, was Sie drauf haben!

Sie fühlen sich zu alt? Solange Sie noch atmen, ist es nie zu spät! Es gibt Leute, die mit 66 Jahren noch das Abitur nachmachen.

Keine Zeit? Wenn Sie auf etwas verzichten, was Ihr Herzenswunsch ist, bedeutet das nichts anderes als dass Sie Ihre Zeit mit etwas weniger Sinnvollem vertrödeln. Ihre Leidenschaft sollte wichtiger sein als das, was Ihnen momentan die Zeit nimmt.

Das ist nur ein Ausschnitt aus einer unendlichen Liste von Ja schon, aber-Ausflüchten. Wattles sagt in Kapitel 12:


Wenn keiner seinen Platz ausfüllen würde, müsste es insgesamt zu einem Rückschritt kommen. Leute, die ihren Platz nicht ausfüllen, sind eine Belastung für die Gesellschaft, für den Staat, für Handel und Gewerbe. Sie müssen von anderen mitgetragen werden.


Wir wollen es nicht beschönigen, es gibt Grenzen und es gibt Hürden. Alles hat seine Ecken und Kanten. Vielleicht erhalten Sie wirklich nicht die Idealstelle als Erzieherin (in unserem Beispiel), aber Sie können auf jeden Fall etwas tun, um Ihrem Ziel näher zu kommen. Mark Twain hatte einmal sinngemäß geschrieben: "In zwanzig Jahren werden Sie nicht das bereuen, was Sie getan haben, sondern dass, was Sie unterlassen haben."

Und was ist bei ernsthaften Behinderungen?

Denken Sie an den Supermann-Darsteller Christopher Reeve. Er fiel vom Pferd und war querschnittsgelähmt. Aus mit der Schauspielerei. Aber sein Gehirn funktionierte weiterhin. Er war nach wie vor kreativ. Und hat vom Rollstuhl aus als Regisseur gearbeitet.

Betrachten Sie sich Ihre Benotung bitte nochmals im Lichte dieser Erklärungen. Falls auf Ihrer Liste etwas steht, das die Bestnote "10" verdient, Sie aber aufgrund Ihrer "Ja schon, aber-"Einwände eine andere Bewertung vorgenommen haben, können Sie vielleicht eine Alternative finden. Den Weg dahin finden Sie über eine einfache Frage:

Warum?

Warum wollen Sie gerade das?
Was ist der tieferliegende Wunsch?

Versuchen Sie, dem auf die Spur zu kommen, indem Sie "damit" anhängen.

"Ich will als Berufssänger reich werden, damit ....

Welches Gefühl würde Ihnen das vermitteln?

Alles, was wir tun, tun wir, um ein Gefühl zu bekommen. Die Psychologen sprechen von "Lustgefühl" bzw. "Unlustgefühl". Wir tun etwas, um ein "Lustgefühl" zu erhalten, oder um ein "Unlustgefühl" zu vermeiden.

Wir treffen unsere Entscheidungen aufgrund von Gefühlen, der Verstand erfindet nachträglich ledliglich "vernünftige" Gründe. Die Logik ist aber nicht der Auslöser, das ist immer das Gefühl. Sie brauchen sich bloß eine Fernsehwerbung, sagen wir, für ein Auto anzusehen. Sie hören heute gar nichts mehr von kW-Zahlen, Motorleistung, Straßenlage oder sonstigen technischen Details. Die Werbeleute haben verstanden, dass wir aufgrund dieser Daten nicht aktiv werden. Mit einem Allradfahrzeug über die Dünen zu brausen, das spricht unser Gefühl an. Zwar werden die meisten künftigen Besitzer das so gut wie nie machen, aber so funktioniert der Mensch nun mal.

Gut. Sie wollen also Berufssänger werden. Falls Sie eine Tonleiter für eine Leiter halten, die aus Ton geformt ist oder einen Notenschlüssel am Schlüsselbrett suchen, wird's kritisch. Aber auch solche Hindernisse lassen sich überwinden. Falls nicht, wie gesagt, es gibt Alternativen. Verbohren Sie sich nicht.

Die praktische Übung besteht aus zwei Seiten. Auf der Praxisseite 14b ergänzen Sie ganz einfach die Aussagen.

Bleiben Sie nicht an der Oberfläche. Lassen Sie sich bei dem, was Sie wirklich tun möchten, nicht von dem abhalten, was Sie scheinbar nicht tun können!

Leicht ist es für niemanden, auch wenn es manchmal so aussieht. Aber bewundern wir nicht gerade jene Menschen, die es trotz aller Widrigkeiten geschafft haben?

Bleiben Sie Ihren Visionen treu, halten Sie an Ihren Idealen fest, schreibt James Allen auf Seite 75 unseres Geschenkbuches.

Sie werden Durststrecken zu durchwandern haben, Sie werden einiges einstecken müssen. Jeder muss das. Aber letztendlich kommt es darauf an, wie Sie die Dinge sehen. Das ist das Zünglein an der Waage. Sie können den lieben Tag lang jammern und sich selbst bedauern. Was haben Sie dann am Ende des Tages. Immer noch nichts!

Oder Sie sagen sich: "Jetzt erst recht! Das ist mein Herzenswunsch und auf diese Weise möchte ich mich ausdrücken. Das wäre doch gelacht!"

Nu denn, wie ist das?
Baut Sie das auf?
Oder klingt es ein wenig zu forsch für Sie?

Es ist eine Gesetzmäßigkeit, ein Prinzip. Nichs anderes. Wie Sie zu diesem Prinzip stehen, ist völlig Ihnen überlassen. Sie können es nutzen - oder von ihm benutzt werden.

Sie können

sein
tun und
haben,

wofür Sie sich entscheiden!

Erfassen Sie also bitte Ihre Herzenswünsche in der linken Spalte von Praxisseite 14a.

Benoten Sie sie von 1 ("Gähn") bis 10 ("Einsame Spitze").

Für die Neuner und Zehner erfassen Sie separat Ihre Einwände ("Ja schon, aber ..")

Und in die letzte Spalte schreiben Sie dann mindestens eine Möglichkeit hinein, wie Sie diese Einwände neutralisieren könnten. Das bedeutet noch nicht, dass Sie das auch umsetzen werden, aber Sie überlegen sich schon mal eventuelle Möglichkeiten.

Falls Sie jetzt immer noch nicht wissen, was Sie wirklich wollen, schreiben Sie drei oder vier Dinge auf, die Ihnen gefallen könnten oder was Sie gerne wären, täten oder hätten. Vielleicht müssen Sie dazu in Ihren Kindheitserlebnissen graben. Gold findet nur der Gräber, auch auch wirklich gräbt.

Nun redet Wattles nicht um den Brei herum. Damit ist es noch nicht getan. In Kapitel 11 schreibt er:


Auf gewisse Weise zu denken, wird Ihnen Reichtum bringen, Sie dürfen sich jedoch nicht auf das Denken alleine verlassen und das Tun vernachlässigen. Dies ist der Fels, an dem so viele ansonsten wissenschaftlich Denkende Schiffbruch erleiden.

Diese Leute versäumen es, das Denken mit dem persönlichen Tun zu verbinden


Auch das Zielerreichungsprogramm "So erreichen Sie 100 Ziele in 100 Tagen" betont immer wieder die Wichtigkeit regelmäßiger Praxisschritte. Das ist die Empfehlung, die wir an dieser Stelle auch Ihnen mit auf den Weg geben wollen:

Wählen Sie die größte Sehnsucht, den innigsten Hauptwunsch aus, der Sie am meisten begeistert und schreiben Sie sich auf ...

• was Sie innerhalb der nächsten 48 Stunden tun werden, um der Verwirklichung dieses Wunsches näher zu kommen!

Es geht um etwas Praktisches. Dies muss nichts Weltbewegendes sein, ein Minischritt vielleicht nur. Eventuell ...

• melden Sie sich bei einem Internetkursus an,
• nehmen Sie Kontakt mit jemanden auf, der im betreffenden Bereich bereits Erfahrung hat,
• suchen sich im Internet Ihr Reiseziel heraus,
• überweisen 50 Euro auf ein Fondskonto,
• bestellen sich ein E-Book über Partnerschaftswissen
• unternehmen einen Spaziergang ...

Es häng von Ihrem Ziel ab, aber tun Sie bitte einen ersten praktischen Schritt. Sie lösen damit eine Ereigniskette aus.

Wallace Wattles schreibt dazu in Kapitel 12:


Da der starke Wunsch nach mehr Leben allen Dingen innewohnt, zieht ein Mensch in dem Maße, in dem er sich auf ein erfolgreicheres Leben zubewegt, auch mehr Dinge an, was den Einfluss seines Wunsches vervielfacht.


Mit dem Zitat von Luther King wollen wir uns für heute verabschieden. Dieser erste Schritt bringt Sie in eine Aufwärtsspirale, die Sie Ihrem Herzenswunsch näher bringt.

Übrigens:

Falls es Ihnen heute nicht gelingen sollte, Ihren Herzenswunsch aufzudecken, ruhig Blut! Haben Sie Geduld mit sich. Geduld ist heutzutage zu einer Mangelware verkommen, allzu viele Menschen können nichts mehr erwarten. Es wäre jammerschade, wenn Sie sich für die Entdeckung Ihrer größten Wünsche ein Zeitlimit setzen würden.

Hier nun wieder der Link für die nächsten 7 Einheiten. Es ist Ihnen überlassen, wann Sie damit fortfahren.

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