Online-Kursus
Reichsein will gelernt sein


Kursteil 17
Dankbarkeit, Teil 1




Einen wunderschönen guten Tag!

Für das hier begonnene Thema werden wir drei Kurseinheiten benötigen. Daran können Sie schon erkennen, wie wichtig es ist. Wallace hat diesem Thema ein separates Kapitel gewidmet.

Den Außenstehenden mag es vielleicht überraschen, dass Dankbarkeit etwas mit "Reichsein" zu tun haben soll. Es hat nicht nur mit Reichsein zu tun, es ist in allen Lebensbereichen von außerordentlicher Bedeutung. Wie Dr. Masaru Emoto belegen konnte, ist die Schwingung der Dankbarkeit sogar noch mächtiger als die der Liebe!

Wallace Wattles schreibt:


Viele Leute, die ihr Leben in anderen Bereichen ordnen und regeln, bleiben deswegen arm, weil es ihnen an Dankbarkeit fehlt.


Wollen wir uns nun also zum einen der Frage widmen,

warum die Dankbarkeit so wichtig ist und zum anderen
wie wir Dankbarkeit erlernen können.

Wenn es darum geht, Dinge auf den Punkt zu bringen, ist Wattles ein Meister seiner Klasse. Das Kapitel über die Dankbarkeit ist ein weiteres Beispiel hierfür.
Er erinnert uns zuerst daran, dass wir zu glauben haben, dass es eine einzige intelligente Substanz gibt, aus der alles entstammt.
Als nächstes glauben wir, dass uns diese Substanz alles gibt, was wir sehnsüchtig wünschen und dieser Substanz gegenüber klar zum Ausdruck bringen (ihr einprägen).
Und als dritten Schritt bringen wir uns mit dieser Kraft in Einklang, indem wir eine tiefe Dankbarkeit empfinden.

Auf diese tiefe Dankbarkeit wollen wir nun näher eingehen. Hier geht es also nicht um ein nettes Danke-schön, weil uns jemand die Tür aufgehalten hat. Diese Art von Dankbarkeit ist eine Sache der Höflichkeit und situationsbedingt. Wattles spricht von einer ständigen Dankbarkeit. Er spricht von einer grundsätzlichen Geisteshaltung. Dies ist eine höhere Ebene der Dankbarkeit und auch eine höhere Ebene der Lebensführung.

Sehen Sie sich bitte nochmals die Warnung im obigen Kästchen an. Wattles sagt, dass viele Leute durchaus alles richtig machen, sie würden aber arm bleiben, weil es ihnen an Dankbarkeit fehle. Er schreibt, dass diese Leute damit "den Draht kappen, der sie mit Gott verbindet."

Das ist eine gute Umschreibung. Falls Sie mit Elektrik etwas bewandert sind, kennen Sie diese Situation bei einem Kurzschluss. Sie haben die schwarze Ader, die eine beträchtliche Leistung durchlässt, die weiße Ader ist aber durchgeschnitten. Ergebnis: Kein Strom. In unserem Beispiel wäre die weiße Ader die Dankbarkeit. Schließen Sie sie wieder an, damit die Kraft wieder fließen kann.

Die Kraft ist immer da. Das liegt in ihrer Natur. Sie kann gar nicht anders. Aber wenn die Leitung unterbrochen ist, kann sie nicht fließen.

Wattles nennt eine ganze Reihe von Gründen und Vorgehensweisen für die Dankbarkeit:

• Wie wir bereits gesehen haben, bringt uns die Haltung der Dankbarkeit näher an die Quelle heran. "Es gibt einen Geist, der alles weiß, was es zu wissen gibt. Über den Glauben und die Absicht, im Leben voranzuschreiten, können Sie mit diesem Geist einen engen Kontakt aufnehmen - wenn Sie eine tiefe Dankbarkeit empfinden", schreibt er in Kapitel 13.

"Die Dankbarkeit vereinigt den Geist des Menschen dergestalt mit der Intelligenz der Substanz, dass das Denken des Menschen von der formlosen Substanz aufgenommen wird. Ein Mensch kann nur dann auf der schöpferischen Ebene verbleiben, wenn er sich über ein tiefes und ständiges Gefühl der Dankbarkeit mit der formlosen Intelligenz vereinigt", heißt es weiter in Kapitel 17.

"Die Dankbarkeit wird Ihren Geist auf dem Wege nach außen führen, auf dem Sie auch diese Dinge erhalten; sie hält sie in enger Harmonie mit dem schöpferischen Denken und verhindert, dass Sie wieder in Konkurrenzdenken zurückfallen." Kapitel 7,

Wattles spricht von einem Gesetz der Dankbarkeit, Sie haben davon schon im Physikunterricht gehört. Es handelt sich um dasselbe Gesetz, das Isaac Newton wie folgt formuliert. Dieses Wechselwirkungsprinzip ist als das dritte Newtonsche Gesetz bekannt:

Für jede Aktion gibt es eine gleich große Reaktion.


Ihre Gedanken, Ihre Gefühle und Ihr Ausdruck von Dankbarkeit sind Aktionen.
Als Reaktion darauf wird sofort eine Bewegung in Ihre Richtung ausgelöst.

Sofort?

Ja doch. Eine der sofortigen Wirkungen ist, dass Sie sich sofort besser fühlen. Eine der neueren Forschungsrichtungen ist die so genannte "positive Psychologie". Einer ihrer Hauptvertreter ist Dr. Martin Seligman, von dem wir auf I-Bux.Com einen Glückstest anbieten.
Im Gegensatz zu dem bisherigen Ansatz, wonach sich Therapie und Heilung hauptsächlich mit psychischen Problemen beschäftigten, wird bei der positiven Psychologie untersucht, was glücklich macht. Etwas Vergleichbares hat Mihaly Csikszentmihalyi in seinem Besteller Flow getan.

Was tun diese Leute? Genau das, was Wattles schon hundert Jahre früher gesagt hatte: "Gesundheit erreicht man nicht, indem man Krankheit studiert."

Dankbarkeit bedeutet nicht, dass alles eitel Sonnenschein wäre. Es bedeutet lediglich, sich die zahlreichen guten Dinge im Leben bewusst zu machen. Solange Sie überwiegend in Leid und Jammerei schwelgen, ist dem Unglück Tür und Tor geöffnet. Wenn Sie eine Haltung der Dankbarkeit pflegen, fühlen Sie sich in jedem Fall wesentlich besser.

Weitere "Nebenwirkungen":

• Mit Dankbarkeit sind Sie vitaler und optimistischer.

• Mit Dankbarkeit sind Sie spirituell wacher.

• Mit Dankbarkeit sind Sie gesünder.

Wir können drei Ebenen der Dankbarkeit unterscheiden. In der praktischen Übung ist dies graphisch dargestellt.

Die erste Stufe ist für die meisten von uns noch relativ einfach. Uns wurde beigebracht, Bitte und Danke zu sagen, in manchen ländlichen Gegenden auch Vergelt's Gott. Damit, dass die Dankbarkeit das Bindeglied zur Höheren Macht ist, haben solche floskelhaften Äußerungen jedoch noch nichts zu tun.

Wir müssen also klarer werden. Zur Illustrierung ein Auszug aus dem Buch "Einfachheit und Fülle" von Sarah Breathnach:

Eines Morgens merkte ich, dass ich emotionell und körperlich erschöpft war; ich hatte mich auf Anschaffungen konzentriert, die ich mir nicht leisten konnte. Ich fühlte mich so, wie die Katze, die sich in den Schwanz biss. Je mehr ich mich auf das Fehlen konzentrierte, umso deprimierter wurde ich. Je deprimierter ich wurde, umso mehr wurde mir dieser Mangel bewusst. Ich wollte gar keine finanzielle Sicherheit, ich wollte finanzielle Ausgeglichenheit. Ich wurde ruhig. Ruhig genug, um in mich zu hören ...

Als ich meinen Wunsch nach finanzieller Sicherheit loslassen konnte und mich stattdessen auf die finanzielle Ausgeglichenheit konzentrierte, betrachtete ich mein Leben mit offenen Augen. Ich erkannte, dass ich eine Menge hatte, wofür ich dankbar sein konnte. Ich fühlte mich beschämt angesichts meiner Reichtümer und bedauerte, dass ich die in meinem Leben bereits bestehende Fülle für selbstverständlich gehalten hatte. Wie konnte ich vom Universum noch mehr verlangen, wenn ich das, was ich bereits besaß, nicht schätzte?

Das veranlasste mich, sofort eine Bestandsliste all der Dinge zu erstellen, die ich hatte: Gesundheit, einen wunderbaren Ehemann, eine glückliche Tochter, unser Heim (klein, aber fein), drei Haustiere, die mir Tag für Tag Freude und Gesellschaft schenken. Wir hatten immer genug zu essen und sogar Wein zu Hause. Wir hatten echte Freunde, die wirklich Anteil nahmen.
Meine Liste wurde immer länger ...

Als ich sie mir ansah, merkte ich, dass ich eine reiche Frau war. Ich hatte lediglich ein vorübergehendes Liquiditätsproblem!

Wie die Bewusstheit in das Leben tritt, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass sie kommt. Jeder Tag bot von da an neue Augenblicke der Freude und Zufriedenheit. Aber war das vorher nicht auch schon so? Jetzt aber merkte ich es. Die Macht der Dankbarkeit überraschte mich.


Hier noch eine interessante Anmerkung für den Fall, dass Sie diese Schriftstellerin nicht kennen:

Sarah Breathnach fasste den Entschluss, ein Buch über die Dankbarkeit zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits einige Bücher über andere Themen verfasst. Dennoch war kein Verlag an einem Buch über Dankbarkeit interessiert. Sie blieb ihrem Vorhaben aber treu und bediente sich einer Visualierungshilfe.

Was tat sie?

Sie schnittt die Bestsellerliste aus der New York Times aus, vergrößerte sie und klebte ihren Buchtitel an Platz 1 ein. Ein paar Jahre später stand ihr Buch wirklich an Platz 1 auf der Beststellerliste dieser Zeitung.

Vielleicht sollten Sie sich den Artikel über Visualisierungshilfen doch nochmals ansehen?

Hier nun nochmals der Link zur praktischen Übung. Sie wird Ihnen gefallen. Und mit Sicherheit werden Sie einige Veränderungen in Ihrem Denken und Fühlen bemerken, sobald Sie sich für das Gute öffnen.

Im nächsten Kursteil werden wir diesen wichtigen Punkt vertiefen.

Beitrag hilfreich? Inwiefern?