Online-Kursus
Reichsein will gelernt sein


Kursteil 28
Volle Kraft voraus



Es gibt eine Eigenschaft, die sich wie ein roter Faden durch das Leben aller wirklich Erfolgreichen hindurchzieht. Diese Leute geben. Systematisch!

Geben ist Teil des Gesetzes des Kreislaufs, des Gesetzes, wonach es um einen ständigen Austausch geht. Im E-Book "Die Millionärsdenke - Reichtum von innen" heißt es dazu:


Wenn wir das Wort "Gesetz" gebrauchen, meinen wir natürlich nicht etwas von Menschen Gesetztes, sondern universelle Gesetzmäßigkeiten. Dagegen zu verstoßen, wäre äußerst unklug!

Wir erhalten das, was wir hinaussenden, nicht nur zurück, sondern wir erhalten ein Vielfaches dessen wieder präsentiert. Somit ist es sinnvoll, das zu geben, was wir erhalten wollen, und zwar nicht nur gedanklich oder mit anderen Taten, sondern auch mit Geld.

Was wir anderen geben, geben wir im Grunde uns selbst. Unsere Empfangsbereitschaft kann nicht größer sein als unsere Bereitschaft, zu geben. Durch das Geben schaffen Sie ein Vakuum. Dieses muss gefüllt werden. Wenn Sie geben, müssen Sie erhalten. Durch das Geben schaffen Sie Kanäle, über die Gutes gleich welcher Art, also auch finanzieller Art, zu Ihnen zurückkehrt.

Denken Sie nochmals an die drei Stufen der Dankbarkeit; nun, auch für das Geben gibt es drei Ebenen.

Die unterste Ebene ist das Geben und Nehmen, das wir jeden Tag praktizieren. Wir geben etwas mit der Erwartungshaltung, dafür etwas zurück zu bekommen, zum Beispiel Zeit und Arbeitseinsatz im Gegenzug zu einem Monatsgehalt. In der Regel ist das ein klar vereinbartes Tauschgeschäft.

Dann gibt es das Geben, wofür wir nichts Greifbares oder Messbares erhalten. Wir spenden zum Beispiel für wohltätige Zwecke. Das gibt uns ein gutes Gefühl und wir sehen, dass wir im Leben Anderer damit zu einer Verbesserung beitragen.

Und nun zur höchsten Stufe: Dies ähnelt der Stufe 3 der Dankbarkeit, in der wir ständig dankbar sind. Auf dieser Ebene ist das Geben Teil unserer Lebensart. Wir geben also nicht, um uns besser zu fühlen,
wir fühlen uns bereits vorher fantastisch,
wir wissen bereits vorher, wer wir sind und
wir verstehen unseren Platz im endlosen Übergang vom Formlosen ins Formhafte - im ewigen Kreislauf der Fülle - bereits.

Wir entscheiden uns bewusst dazu, am Gesetz des Kreislaufs teilzuhaben und wissen, dass Geben und Empfangen zwei Seiten derselben Medaille sind. Das eine bedingt das andere.

Alle diese drei hier angesprochenen Ebenen des Gebens können durchaus authentisch sein und alle drei können sie uns mehr einbringen als wir geben.

Wir können dieses Geben jedoch noch wesentlich systematischer und regelmäßiger einüben. Es handelt sich um ein seit Jahrtausenden bewährtes System, das ursprünglich der jüdisch-christischen Tradition entstammte; früher wurde es "den Zehnten geben" genannt.

Lesen Sie hierzu bitte den Artikel über Saatgeld.

Sicherlich gab es Fälle, in denen dieses Gesetz missbraucht wurde, nach dem Motto: "Spendet reichlich - an mich!" Dadurch, dass ein Gesetz missbraucht wird, wird es jedoch nicht außer Kraft gesetzt. Zur Erinnerung: Wir sprechen über universelle Prinzipien!

Prinzipien gelten jeseits religiöser oder anderer Lehren!

Der Beitrag über Saatgelt vermittelt Ihnen bereits einen guten Überblick. An dieser Stelle dennoch nochmals ein paar Worte, wieso Sie diese Praxis zum festen Bestandteil Ihrer Lebensführung machen sollten:

Sie können sich die Wirkungsweise so vorstellen, wie ein Bauer, der zehn Prozent seines Saatgutes wieder in die Erde zurückgibt, damit er wieder reiche Ernte einfahren kann. Im Gegensatz zum Landwirt, der einige Monate warten muss, haben Sie beim Pflanzen von "Saatgeld" bereits einen sofortigen Nutzen:

Zunächst - was tun Sie?

Sie geben einen bestimmten Geldbetrag - zum Beispiel 10 Prozent Ihres Nettogehalts - an Gruppen oder einzelne Menschen, welche die spirituellen Prinzipien, die Sie in Ihrem eigenen Leben zur Blüte gebracht sehen wollen, bereits anwenden. Diese regelmäßigen und bewusst vorgenommenen Spenden bauen in Ihnen die Macht auf, die Fülle des Universums anzunehmen.

Die Stelle, der Sie spenden, könnte zum Beispiel Ihre örtliche Glaubensgemeinschaft sein, Ihre Mastermind-Gruppe, ein Mentor oder jemand, der Ihnen durch sein spirituellen Leben ein Vorbild ist.

Hauptsache, Sie fühlen sich gut dabei. Solange Sie vorbehaltslos geben können und sich dabei wohl fühlen, geht Ihre Spende an die richtige Adresse. Eventuell finden Sie auch auf dieser Seite einige Anregungen. Weitere Tipps finden Sie in der heutigen praktischen Übung. Falls es für Sie keine solche Gruppe oder Stelle geben sollte, spricht auch nichts dagegen, dass Sie selbst eine solche gründen.

Nun läuft es Ihnen vielleicht eiskalt die Wirbelsäule hinunter: "Was? Zehn Prozent soll ich einfach so verschenken???"

Stellen Sie sich bitte folgendes vor. Denken Sie an all das Geld, das im Laufe Ihres bisherigen Leben durch Ihre Hände gegangen ist: Einkommen, Geldgeschenke, Papis Finanzspritzen, Steuerrückzahlungen ...
Lassen Sie sich das bitte einen Augenblick durch den Kopf gehen und lesen Sie dann erst weiter.


Das war doch um einiges mehr als Sie bisher dachten, nicht wahr?

Hier die Gretchenfrage:
Falls Sie zehn Prozent weniger gehabt hätten, hätten Sie dann Hunger leiden müssen? Wahrscheinlich nicht, Sie hätten das schon geschafft. (Und wenn Sie diese zehn Prozent bewusst weggeben hätten, würden Sie jetzt wesentlich mehr zu Verfügung haben!)

Falls Ihnen nach dieser Gedankenübung zehn Prozent immer noch überhöht vorkommt, spenden Sie eben so viel, wie Sie können. Finden Sie einen Prozentsatz, bei dem Sie sich wohl fühlen - und bleiben Sie dabei!

Je mehr Sie das Gute an dieser Methode sehen, umso mehr werden Sie von sich aus daran interessiert sein, diesen Satz zu erhöhen. Also, auch wenn es nur ein einziges Prozent sein sollte, sollten Sie sich dieses Gesetz ab sofort zunutze machen.

Verfallen Sie nicht in den Irrglauben, dass Sie damit anfangen werden, sobald Sie "flüssiger" sind. Damit würden Sie die Ernte vor der Saat erwarten wollen.

Ein weiterer Nebeneffekt des regelmäßigen Spendens ist, dass Sie sehr bald Ihre Angst verlieren werden. Sie öffnen sich und das Mangeldenken löst sich auf wie ein Schneeball im Feuer. Sie geben der formlosen Substanz - Ihrem Unterbewusstsein - ein klares Signal: Sie glauben an Fülle und Überfluss!

Wie bereits weiter oben angedeutet, finden Sie in der praktischen Übung weitere nützliche Anregungen, auch für andere Bereiche des Gebens.

In der nächsten Kurseinheit werden wir uns eine weitere Möglichkeit ansehen, wie wir die "geistige Arterienverstopfung" beseitigen können, welche uns daran hindert, zum offenen Kanal für das Gute zu werden.

Beitrag hilfreich? Inwiefern?