Der Mensch im Kosmos
Pierre Teilhard de Chardin



Philosophischer Hintergrund:

Teilhard de Chardin war französischer Jesuit und schrieb dieses Werk 1938. Die katholische Kirche war der Auffassung, dass diese Schrift die Lehre untergraben würde und verbannte ihn deshalb zweimal aus dem Orden.
Zitat:

„Nur die Liebe kann alle Menschen verbinden und zur Entfaltung führen. Denn die Liebe ermöglicht ihnen das Miteinander dessen, was sie im tiefsten Inneren sind. Wir brauchen uns lediglich vorzustellen, dass wir unsere Liebesfähigkeit soweit entwickeln, dass sie alle Menschen und die gesamte Erde einschließt."
Einige Kernaussagen:
  • Jeder Mensch ist ein einmaliges und unwiederholbares Wesen, das etwas Neues beitragen kann
  • Mehr als alles andere ist die Liebe das universelle Bindemittel
  • Wir sind keine menschlichen Wesen mit einer spirituellen Erfahrung sondern spirituelle Wesen mit einer menschlichen Erfahrung
  • Wenn wir eines Tages nach der Beherrschung der Winde, der Wellen, der Gezeiten und der Schwerkraft auch die Energie der Liebe beherrschen, werden wir das Feuer zum zweiten Mal entdeckt haben


Verfasser:

Pierre Teilhard de Chardin
(1881 - 1955)
Jesuit, Paläontologe, Philosoph.


Weiterführende Literatur:

"Der Mensch im Kosmos"
Lesebuch
Teilhard-Forum


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