Vier schlechte Gewohnheiten


Schlechte Gewohnheit Nr. 1:

Mangelnde Ausdauer

Erfolgreiche Menschen wissen, dass es nicht auf gerader Strecke zum Ziel geht; sie betrachten Rückschläge als Lernerfahrungen.

Leute, denen das Meiste nicht gelingt, werfen nicht selten bereits beim ersten Anzeichen eines Scheiterns das Handtuch. Vielleicht gehen sie ja durchaus begeistert an das Vorhaben heran, aber sie sind zu naiv. Sie verlieren das Interesse bald wieder, vor allem, wenn es nicht auf Anhieb wie am Schnürchen klappt.

Dann peilen sie etwas Neues an - ein neues Ziel, ein neues Geschäft, eine neue "Beziehung" - und kommen alsbald wieder in dasselbe Fahrwasser.

Im Buch "Denke nach und werde reich" widmete der Verfasser, Napoleon Hill, ein ganzes Kapitel der Ausdauer und dem Durchhalten.

Er schrieb: "Dem Wort 'Ausdauer" haftet vielleicht nichts Heldenhaftes an, aber diese Eigenschaft ist für den Charakter des Menschen das, was Kohle für den Stahl ist".

Wer immer wieder scheitert, hat wahrscheinlich nicht die Ausdauer und Beharrlichkeit, um Probleme und Hürden zu überwinden.

Schlechte Gewohnheit Nr. 2:

Andere Menschen herunterziehen

Wer immer wieder scheitert, fängt an, andere zu beneiden. Er ist deshalb neidisch, weil er sich selbst nicht zutraut, dasselbe ebenfalls erreichen zu können.

Statt in sich zu investieren, verbreitet er lieber Gerüchte, redet hinter dem Rücken der anderen über sie und ergönzt sich in Schadenfreude.

Diese Erfolglosen könnten ebenfalls viel weiter sein, aber sie sind entweder zu bequem und faul, um zu lernen, oder zu stolz, um zu fragen.

Sie wollen nicht weiterlernen und um Rat bitten.

Und nicht zuletzt sind sie schlichtweg zu negativ eingestellt.

Schlechte Gewohnheit Nr. 3:

Zeit verschwenden

Versager wissen nicht, was sie Sinnvolles anstellen könnten. Diese Leute essen sich voll, betrinken sich, vertrödeln die Zeit, lümmeln auf dem Sofa vor dem Fernseher herum und starren einfach Löcher in die Luft.

Ab und zu kann man ja all dies durchaus machen - aber wenn die Lebenszeit auf diese Weise systematisch totgeschlagen wird, kann nichts Gutes herauskommen.

Wir brauchen ein Gleichgewicht zwischen Passivität und Aktivität. Ruhephasen sind wichtig und notwendig - aber dann müssen wir auch wieder etwas tun, das uns einen Schritt näher an unsere Wunscherfüllung heranbringt.

Schlechte Gewohnheit Nr. 4:

Den leichtesten Weg einschlagen

Wenn zwei Wege zur Auswahl stehen, entschließt sich der Gewohnheitsversager für den Weg, der zwar keine großen Belohnungen verspricht, aber der leichtere ist.

Man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen - aber wer Schwierigkeiten grundsätzlich aus dem Weg geht, wird sicherlich kein außergewöhnliches Leben führen können.

Erst ernten, dann säen!

Erst die Ursache, dann die Wirkung!

Manchmal reicht es bereits aus, sich ein bisschen mehr Mühe zu geben, ein bisschen mehr Zeit zu investieren, ein bisschen mehr zu wissen, ein bisschen verständnisvoller zu sein, usw.

Auch den Erfolgreichen wird nichts in den Schoß gelegt.

Auch Leute, die es schließlich schaffen, machen ihre Fehler - und lernen daraus.

Versuch und Irrtum!

Anders geht es nicht!

Aber die Erfolgreicheren sind wie Stehaufmännchen; sie geben nie auf. Der Erfolglose bezeichnet das als "Realitätsverlust" -

Man hätte das mal einem Abraham Lincoln erzählen sollen!

Tun Sie sich einen Gefallen!

Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie erreichen wollen (das kann etwas Materielles oder Immaterielles sein).

Und dann tun Sie jeden Tag etwas, das Sie näher an Ihr Ziel heranbringt.

Vielleicht sind es "Hineinfühlübungen", wie sie von Neville Goddard beschrieben wurden, vielleicht lernen Sie etwas über den Bereich, in dem Sie Profi werden wollen, vielleicht trainieren Sie ...

Wichtig ist, dass Sie nicht bloß untätig abwarten.

Tun Sie alles, um Ihre Idealsituation zu verursachen


Sehen Sie sich diese vier Versagergewohnten bitte nochmals an. Und dann drehen Sie den Spieß um.

Sie tun das genaue Gegenteil.