Von der Saat
zur Blüte!




"Was sich das menschliche Bewusstsein vorstellen kann, kann der Mensch auch erreichen" lautet ein bekanntes Zitat Napoleon Hills.

Doch ein Aspekt fehlt in dieser Aussage:

Der Glaube!


Der Glaube ist in der Tat eine Wunderkraft!

Der Glaube ist wie ein Samenkorn.

Wird der Same nicht in die fruchtbare Erde gepflanzt, kann er keine Frucht tragen.

Doch das Pflanzen ist lediglich die erste Stufe.
Der Same braucht auch Wasser, damit er aus der Erde und aus der Luft alles anziehen kann, was zum Wachstum nötig ist.

Und er braucht Pflege.

Nur dann gelangt er zur Blüte. (was die dritte Phase darstellt)

Wenn sich die ersten Knospen zeigen, hängt die weitere Entwicklung immer noch von einer Reihe von Faktoren ab.
Nur wenn die klimatischen Voraussetzungen stimmen, schafft es das Pflänzchen zur vierten Phase.

Wenn die Frucht dann reif ist, muss sie genau zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden, andernfalls werden Winde, Regen und Überreife zum Verderben der Frucht führen. Sie wird auf den Boden fallen und verfaulen.

Wie James Allen in seinem Klassiker "Wie der Mensch denkt, so ist er" bereits so treffend schrieb:

    "In der Welt der Natur versteht der Mensch diese Gesetze durchaus und arbeitet damit, aber nur wenigen ist es gegeben, sie auch in der geistigen und moralischen Welt zu begreifen, wenngleich die Wirkungsweise in diesem Bereich ebenso einfach und unabänderlich ist." (Seite 38)

Hier nun diese fünf Phasen, übertragen auf die wunderwirkende Macht des Glaubens bei der Ideenfindung und Zielerreichung:

  • Phase 1: Einnistung


    In dieser Phase fällt Ihnen etwas ein.
    Sie haben eine Idee. Diese nistet sich in Ihrem Denken ein wie ein Ei in einem Vogelnest.

    Viele Leute gelangen nur bis zu dieser Stufe.
    Doch unausgebrütete Ideen sind wie unausgebrütete Eier:
    Sie verroten im Nest.

    Eine Idee will ernstgenommen werden!


    Der stärkste Feind einer möglichen Wunderwirkung des Glaubens ist wohl mangelndes Selbstvertrauen. Bei der "Geburt" ist das zarte Pflänzchen des Glaubens noch sehr schwach und zerbrechlich.

    Als Fünfzigjährige(r) beruflich nochmals von vorne anzufangen, übersteigt die Vorstellungskraft vieler Menschen.
    Das negative Selbstbild - eine Folge der inneren Unsicherheit und der ständig auf uns einprasselnden Negativmeldungen aus aller Welt, welche sich als "Nachrichten" tarnen (lassen Sie sie einmal einen Monat lang völlig beiseite und beobachten Sie sich. Wahrscheinlich werden Sie nach 30 Tagen viel energiegeladener sein!) - verdammt diese Menschen zum Verharren auf den unteren Stufen der Erfolgsleiter.

    Manche glauben, dass Sie eine "wichtige" Stellung innehaben müssten, um mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu haben.
    Wer jedoch unsicher ist und sich nichts zutraut, wird diese Minderwertigkeitsgefühle auch nach einer Beförderung weiter mit sich herumschleppen.

    Die Zuversicht beginnt, sobald Sie an Ihre Ideen glauben! Menschliche Größe hängt nicht von einer äußeren Position oder von Geld ab.
    Ein armer Idiot, der zu Geld kommt, ist danach ein reicher Idiot. Menschlich hat das Geld nichts für ihn getan.

    Zollen Sie Ihren Ideen Respekt!

    Normalerweise sind die Menschen viel kreativer, als sie es selbst glauben. Sie wissen es nur nicht und schreiben die Kreativität irrtümlicherweise bestimmten Berufsgruppen zu.

    Die menschliche Tendenz geht dahin, mit den meisten Ideen nichts anzufangen. Eine enorme Potenzialverschwendung!
    Wenn wir dann - irgendwann später - erfahren, dass jemand eine Idee in einen großen Erfolg verwandelt haben, greifen wir uns an den Kopf:
    "Diese Idee hatte ich schon vor Jahren ..."

    Arbeiten Sie deshalb zunächst an der Entwicklung Ihres Selbstbewusstseins. Die oben erwähnte Formel zur Stärkung des Selbstvertrauens von Napoleon Hill wird Wunder für Sie wirken - doch es genügt nicht ein einmaliges Überlesen.

    Praktizieren Sie sie täglich!

    Natürlich ist keine Idee von Haus aus perfekt.
    Jede Idee kommt auch mit ihren ganz ureigenen Problemen daher.

    Vertrauen Sie aber darauf, dass das positive Potenzial Ihrer Ideen stark genug ist und Ihre Aufmerksamkeit verdient!

    Ihr Selbstbild spielt dabei eine große Rolle.

    Halten Sie sich ständig Ihr Wunschbild vor Augen, so wie unter anderem von Wallace Wattles in seinem Büchlein "Die Wissenschaft des Reichwerdens" beschrieben und im den 30 Lektionen "Reichtum will gelernt sein" ausführlich und anschaulich vertieft.

    Dies gilt vor allem dann, wenn sich Ihr Bewusstsein im aufnahmefähigen Alpha-Zustand befindet, also nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen.

    Dieses Wunschbild wird sich unweigerlich in Realität verwandeln!

    Natürlich gilt dies auch für negative Vorstellungen.
    Das Unterbewusstsein richtet nicht. Es ist völlig neutral.
    Wenn Sie zulassen, dass sich dort überwiegend negative Ideen einnisten, werden Sie in der physischen Realität überwiegend Negatives erleben!

    Erstellen Sie ein positives Wunschbild von sich selbst.
    Glauben Sie daran!
    Dann wird es Ihre Idee auch zur Phase 2 schaffen!

  • Phase 2: Prüfung


    Niemand setzt beliebig jede Idee um, die ihm/ihr durch den Kopf schießt.
    Ideen müssen zunächst einmal auf dem Prüfstand.
    Ob sie der Prüfung standhalten, hängt nicht zuletzt von unserem Wertesystem ab.

    Hilfreiche Fragen:
    • Ist das wirklich nötig?

    • Kann ich damit andere inspirieren?

    • Zeige ich damit eine Lösung auf?

    • Helfe ich damit jemandem?

    • Werde ich - und/oder andere - dadurch zu einem besseren Menschen?
  • Mache ich damit Mut?

    Fragen dieser Art helfen uns, abzuwägen, ob es die Idee wert ist, weiterverfolgt zu werden.

  • Phase 3: Engagement


    In dieser Phase müssen wir Farbe bekennen und zeigen, dass wir zu unserer Idee stehen.

    Vielleicht wollen Sie jemandem Ihre Liebe erklären?

    Sie haben die Phasen 1 und 2 erfolgreich durchlaufen und gut abgewogen.

    Vielleicht haben Sie in der Vorbereitung auch das 200seitige E-Book "So gewinnen Sie Ihr Herzblatt wieder für sich" studiert, um möglichst viel über die Dynamik des Zusammenkommens und Zusammenbleibens zu lernen.

    Jetzt heißt es: Heraus mit der Sprache!

    In dieser Phase ist es leicht, kalte Füße zu bekommen.
    Viele Menschen bleiben vor dieser Hürde stehen; sie investieren nicht genügend.

    Aber diese Phase ist ein unvermeidlicher Zwischenschritt zu ...

  • Phase 4: Widerstände


    Die Idee hat sich in Ihrem Denken festsetzt.
    Sie haben sie gut geprüft.
    Sie haben auch Farbe bekannt.

    Fast immer tauchen dann Widerstände auf.

    Irgendwelche Steine legen sich Ihnen in den Weg.

    Bisweilen sieht es so aus als würde es überhaupt nicht weitergehen.

    Unter Umständen plagen Sie jetzt Selbstzweifel:

    Habe ich vielleicht aufs falsche Pferd gesetzt?

    Habe ich mir zuviel vorgenommen?

    Habe ich mich verschätzt ...?


    In dieser Phase werden wir von einer höheren Warte aus geprüft. Diese Phase ist das Zünglein an der Waage vor dem endgültigen Sieg.

    In dieser Phase stehen Sie vor der Entscheidung, ob Sie ...
    • aufgeben oder
    • weitermachen.

    Diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen.

    "Werfe ich das Handtuch - oder entscheide ich mich fürs Glauben?"

  • Phase 5: Krönung


    Der Sieg ist erreicht.
    Das Blatt hat sich gewendet.
    Die Knochen sind gut verheilt.
    Der Gerichtsprozess ist gut überstanden.
    Es kommt wieder Geld herein.
    Wir vertragen uns wieder.
    Der Aufschwung hat begonnen.
    Der Winter ist vorbei ...

    Tausende von Szenarien sind denkbar.

    Aber noch nie gab es zwei Winter hintereinander.

    Es kommt immer wieder ein Frühling.

    Und die Vögel singen wieder!