Vorboten einer
Beziehungskrise



Bevor Kolumbus Land entdeckte, sah er Treibholz auf dem Meer;

das war ein Hinweis darauf, dass Festland in der Nähe sein musste.

Solches "Treibholz" gibt es auch in der Partnerschaft; das sind eindeutige Hinweise darauf, dass etwas Neues bevorsteht.
In diesem Fall jedoch nichts Gutes.

Wenn Sie diese Zeichen erkennen und deuten können, können Sie vorbeugen - bevor es zu spät ist!

Einer dieser Hinweise, die auf Probleme in der partnerschaftlichen Beziehung hindeuten, sind chronische Ressentiments.

Nach einen Streit vertragen sich unglückliche Paare zwar nach außen hin wieder, aber unterschwellig gärt es weiter.
Die Verärgerung hält weiterhin an und wird sich ihren Weg wieder an die Oberfläche bahnen. Das kann so weit gehen, dass einem der Partner praktisch überhaupt nichts mehr Recht zu machen ist; er/sie ärgert sich praktisch über alles, was der/die andere tut oder sagt.

Ein weiteres Warnsignal sind mangelnder Humor und zu wenig Lachen.

Glückliche Paare lachen viel; sie können auch in angespannten Situationen noch humorvoll sein und diesen Situationen dadurch die Spitze nehmen.
Unglückliche Paare lachen auch - mit anderen, nur nicht mit ihrem Partner. Es ist keineswegs selten, dass jemand, der sich in einer unglücklichen Beziehung befindet, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis ein äußerst umgänglicher und lebhafter Mensch ist, ihm zu Hause jedoch das Lachen vergeht.

Weitere Hinweise darauf, dass der Haussegen schief hängt, sind Zynismus und Sarkasmus. In gewissen "situationskomischen" Fernsehserien, so genannten "Sit-Coms", wird diese "Coolness" als Humor verbraten.
Das hört sich lustig an, ist manchmal sogar mit einem Schuss Feindseligkeit vermischt.

Wenn es um Gefühle geht, sind Ironie, Sarkasmus, schnippische Bemerkungen und dergleichen "coole" Aussprüche jedoch fehl am Platze. Die Gefahr, das Herzblatt zu verwirren oder gar ernsthaft zu verletzen, ist sehr groß. Besser sind ehrlich gemeinte Aussagen.

Bei der Ironie geht es darum, das Gegenteil des Gemeinten zu sagen, man will damit einen amüsanten Effekt erzielen. Das mag in kleinen Dosierungen gutgehen; wenn dieser Umgangston jedoch den roten Faden der Kommunikation bildet, ist Gefahr im Verzug. Eine tragfähige und liebevolle Partnerschaft wird auf einem solchen Fundament nicht erbaut.

Ein weiteres Warnanzeichen ist, dass sich der Kommunikationsstil insgesamt verändert hat. Vielleicht hat ein Paar früher öfter gestritten, jetzt kommt das kaum mehr vor. Was sich oberflächlich positiv anhört, kann ein Warnhinweis sein: Einer der Partner hat sich gefühlsmäßig aus der Beziehung zurückgezogen.

Als letzten Hinweis wollen wir nennen, wenn Spaß zum Fremdwort geworden ist. Alles ist auf einmal so bierernst und wichtig.
Es muss alles bis ins Kleinste "ausdiskutiert" werden und Spontaneität ist nicht mehr möglich. Das kann das Beziehungs-Aus rasant beschleunigen.

Einer, der sich professionell mit den Ursachen für das Auseinandergehen von Partnerschaften beschäftigt hat, ist der amerikanische Professor John M. Gottman. Bei Interesse werden Sie auf Amazon.de fündig.

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