Wie der Mensch denkt,
so ist er!







Inhaltsübersicht

Einleitung
Kapitel 1:
Gedanken und Charakter
Kapitel 2:
Die Auswirkung von Gedanken auf die Lebensumstände
Kapitel 3:
Die Auswirkung der Gedanken auf Gesundheit und Körper
Kapitel 4:
Gedanken und Zweck
Kapitel 5:
Der Gedankenfaktor bei der Zielerreichung
Kapitel 6:
Visionen und Ideale
Kapitel 7:
Gelassenheit


Kapitel II

Die Auswirkung von Gedanken auf die Lebensumstände



Der Geist eines Menschen lässt sich mit einem Garten vergleichen. Diesen kann man sorgfältig pflegen - oder verwildern lassen. Wie immer er auch behandelt wird, wird er Früchte zeigen. Wenn in diesem Garten keine nützlichen Früchte angepflanzt werden, werden sich nutzlose Unkräuter dahin verfliegen und nach ihrer Art gedeihen.

So wie der Gärtner sein Fleckchen pflegt, die Unkräuter jätet und die gewünschten Blumen und Früchte anpflanzt, kann auch ein Mensch seinen geistigen Garten pflegen, alle falschen, nutzlosen und unreinen Gedanken ausreißen und richtige, nützliche und reine Gedanken hegen.

Wenn der Mensch auf diese Weise vorgeht, wird er früher oder später feststellen, dass er der Chefgärtner seiner Seele ist, der Lenker seines Lebens. Darüber hinaus wird er in sich selber die Mängel in seinem Denken aufdecken und immer besser verstehen, wie die gedanklichen Kräfte darauf hinarbeiten, seinen Charakter, seine Lebensumstände und sein Schicksal zu formen.

Denken und Charakter sind eins. Und da sich der Charakter nur in Form des Umfelds und der Umstände zeigen kann, werden sich die äußeren Lebensumstände eines Menschen immer in einem harmonischen Einklang mit seinem Innenleben verhalten.

Damit ist nicht gemeint, dass die Lebensumstände eines Menschen zu jeder Zeit einen Rückschluss auf seinen gesamten Charakter zulassen, sondern dass diese Umstände so eng mit einigen seiner wesentlichen Gedankenelemente verflochten sind, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt für seine Entwicklung unerlässlich sind.

Jeder Mensch ist gesetzmäßig dort, wo er jetzt ist:
Seine Gedanken, welche Teil seines Charakters sind, haben ihn dorthin gebracht und im Geflecht seines Lebens hat der Zufall keinen Platz, sondern ist das Ergebnis eines Gesetzes, das unfehlbar wirkt.

Dies gilt gleichermaßen für jene, die sich mit ihrer Umgebung „nicht im Einklang“ befinden wie für jede, die sich darin pudelwohl fühlen.


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