Dieser Artikel stammt auf dem Buch "Bringing Out The Best in People" von Alan Loy McGinnis (Seite 162). Dieses Buch ist nicht auf deutsch erhältlich. Derselbe Artikel ist auch online lesbar (er erscheint jedoch weder in der Sitemap von I-Bux.Com noch in den RSS-Feeds, sondern ist nur Ihnen zugänglich).

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"Manche Leute übernehmen schon in frühen Jahren Führungsaufgaben, erfüllen dann aber die in sie gestellten Hoffnungen nicht. Andere lebten in ihrer Jugend zurückgezogen und wurden dann starke und sehr erfolgreiche Führungspersönlichkeiten. Dies ist zum Teil zweifelsohne auf die Geisteshaltung zurückzuführen, die diese Menschen in diesen stillen Jahren entwickelt haben.

Man könnte sogar behaupten, dass alle großen Menschenführer Einzelgänger waren. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, sind die großen Motivatoren keineswegs die geselligen, schulterklopfenden Typen. Sie verbringen vielmehr ziemlich viel Zeit alleine mit sich, denken nach und schmieden Pläne ...

Wer führen will, muss unabhängig sein. Der Psychologe Nathaniel Branden schreibt:

Innovative und kreative Menschen können den Zustand des Alleinseins besser ertragen als die meisten anderen. Diese Menschen haben eine größere Bereitschaft, ihrer eigenen Vision zu folgen, sogar dann, wenn sie dies von der Hauptströmung wegschwemmt. Unerforschte Gebiete jagen ihnen keinen Schreck ein. Das ist eines ihrer Erfolgsgeheimnisse. Was wir "Genie" nennen, hat viel mit Mut, Beherztheit und Kühheit zu tun ...

Einfach "mitzumischen", kann sich die Führungspersönlichkeit nicht erlauben. Wenn wir uns Persönlichkeiten wie Florence Nightingale, Churchill, Napoleon, Charles de Gaulle, Martin Luther und Mutter Theresa ansehen, können wir uns der Einsicht nicht verschließen, dass diese Leute doch ziemlich eigenbrötlerisch waren. Gerade diese Eigenbrötlerei hat ihnen jedoch auf ihrem Weg zu Führern geholfen.

Die Kultivierung von Charisma scheint ein gewisses Maß an Einsamkeit vorauszusetzen. Tom J. Fatjo Junior hat als Dreißigjähriger mit einem Startkapitel von 500 Dollar ein Vermögen geschaffen und später das Tageshotel Houstonian gegründet. Für ihn ist es eine Notwendigkeit, eine gewisse Zeit während der Woche einen Dauerlauf zu machen und sich zurückzuziehen, meist in sein Strandhaus, um wieder aufzutanken und sich über seine Ziele klar zu werden.

Carl Sandburg spekulierte, dass die Größe Lincolns zum Teil auf seine jahrelange Zurückgezogenheit in den Wäldern zurückzuführen sei - mit seiner einzigen Begleiterin: der Axt.

Das Leben Jesu war immer wieder von Zurückgezogenheit geprägt. Das Neue Testament schreibt kurz und bündig: "In der Frühe, lange vor dem Tagesanbruch, erhob sich Jesus und begab sich an einen stillen Ort, um zu beten".

Später fand ihn Petrus und begrüßte ihn: "Meister, alle suchen bereits nach Euch".

Ein altes Paradox:

Menschen, die sich von der Masse absondern, sind genau diejenigen, die von der Masse wieder gesucht werden ..."


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