Die implizite Ausrichtung in der Praxis





Wenngleich äußere Aktionen nach wie vor nötig sind, reagiert der Mensch, der implizit auf eine neue Realität ausgerichtet ist, nicht mehr auf die äußeren Umstände; er erschafft stattdessen eine neue Realität.

Das heißt:
Er erstellt zunächst ein klares Wunschbild. Nun wurde in den vorherigen Kapiteln als Beispiel der Satz "Ich bin jetzt erfolgreich" genannt. Das ist ein sehr brauchbarer Satz, um eine höhere Schwingung zu erzeugen, aber dies noch kein präzises Wunschbild.

"Ich habe mein eigenes Geschäft und vertreibe XY-Geräte" ist ebenso wenig ein präzises Wunschbild.

Wir müssen detaillierter formulieren

Hier ein Beispiel aus dem E-Book Wohlstand magnetisch anziehen:


"Als freischaffende Fachanwältin berate und vertrete ich meine Mandanten mit großem Sachverstand, gründlich und zu ihrem Wohle.
Ich schaffe mir den Ruf einer professionellen, seriösen und zügig arbeitenden Rechtspflegerin, die sich auf Wirtschafts-, Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht spezialisiert hat.
Durch meine gewinnende Persönlichkeit und mein fundiertes Fachwissen ziehe ich immer mehr vertrauenswürdige Klienten an als ich benötige ..."


Das Unterbewusstsein versteht keinen Spaß und hat keinen Humor. Es nimmt alles wörtlich.
Da es so enorm wichtig ist, das Wunschbild äußerst spezifisch und detailliert zu beschreiben, hier noch ein weiteres Beispiel:


"Ich sitze in meinem hochwertigen, schwarzen Sessel aus Mooreiche mit Rindslederbezug vor meinem massivem Schreibtisch mit Blick auf den Silbersee.
An der Wand hängen Gemälde von Kandinsky und kunstvolle moderne Bilder; mein Briefbeschwerer ist eine wertvolle Acrylplastik.
Meine Kernarbeitszeit ist zwischen 10 und 16 Uhr.
Alle sechs Wochen unternehme ich mit meiner Frau Monika eine Städtereise innerhalb Europas ...
Für dies oder etwas Besseres bin ich dankbar".

Ein solches Wunschbild ist doch bereits wesentlich besser nachzuvollziehen als ein allgemeines "Ich habe mein eigenes Geschäft ..."!
Es hilft dieser Person, ihren Fokus auf die nächsthöhere Version der Entwicklungsstufe beizubehalten und vermittelt dem Unterbewusstsein klare Vorgaben.

  • Es ist sehr wichtig, sich gründlich zu überlegen, was man wirklich will. Alle paar Tage ein anderes Ziel zu verfolgen, bewirkt bestenfalls Verwirrung.

  • Lassen Sie sich von niemandem vorschreiben, was Sie anstreben sollten. Was andere denken, können wir ohnedies nicht beinflussen; am besten machen wir uns darüber gar keine Gedanken - und schweigen uns über unsere Pläne aus!

  • Lassen Sie sich nicht von den "Umständen" von Ihrem Weg abbringen!
    Das würde nur bedeuten, dass sie den Umständen Macht über Sie einräumen. Sie machen unbeirrt weiter, egal wie die Umstände aussehen!

  • Begrenzen Sie sich nicht dadurch, dass Sie sich dies oder jenes nicht zutrauen.
    Andere haben es gelernt; Sie können es auch.

  • Fazit: Sie ignorieren die Umstände und alle scheinbaren Widrigkeiten. Ihr Leitstern ist Ihr möglichst präzises Wunschbild!


Nachdem Sie sich nach reiflicher Überlegung darüber klar geworden sind, was Sie wirklich wollen, achten Sie darauf, dass Sie nicht mehr auf äußere Ablenkungen reagieren - von nun an sind Sie ein bewusster Erschaffer.
Dazu benutzen Sie die Macht Ihrer impliziten Ausrichtung.

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Diese ergänzenden Ausführungen wurden aus technischen Gründen online hinzugefügt.