Hypnosefrau

Vorbereitung auf eine QHHT-Hypnosesitzung

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1. Was ist QHHT?


„QHHT“ steht für „Quantum Healing Hypnosis Technique“.
Diese Hypnosetechnik wurde in den 1960er Jahren
von Dolores Cannon eher „zufällig“ entdeckt und dann
über etwa 45 Jahre von ihr weiterentwickelt.
Der Klient/die Klientin wird über Visualisierungsübungen
in einen tranceartigen Zustand versetzt (Theta-Ebene),
so wie er unter normalen Umständen kurz vor dem
Aufwachen sowie kurz vor dem Einschlafen erfahren wird.
Dolores Cannon stellte fest, dass der Klient in diesem
Zustand nicht durch Einflüsterungen des Verstandes begrenzt
wird, und auch in „frühere“ (eigentlich „parallele“)
Leben zurückgeführt werden kann. Da die meisten Leben
ziemlich ereignis- und erkenntnislos verlaufen, führt das
Höhere Selbst den Klienten jeweils in das Leben zurück,
welches für die Lösung der anstehenden Probleme relevant
ist.


Diese Technik hat Tausenden von Menschen geholfen,
Probleme aus allen Lebensbereichen zu verstehen und aufzulösen.
Geschlechtszugehörigkeit, Religiöse Einstellungen,
kultureller Hintergrund oder die Art der Symptome
spielen keine Rolle

2. Was ist der Unterschied zwischen „Unterbewusstsein“
und „Höherem Selbst“?


Keiner.
Dolores Cannon verwendete den Begriff „Unterbewusstsein“.
Sie meinte jedoch explizit die tieferen Schichten des
Bewusstseins, in denen das gesamte Wissen aus diesem
und allen früheren Leben vorhanden ist, und mit denen
jeder Mensch Kontakt aufnehmen kann.
In der vorliegenden Beschreibung wird der Begriff „Höheres
Selbst“ verwendet.


3. Was ist eine „Rückführung“?


Eine Rückführung in ein früheres Leben ist meist der erste Bestandteil
einer QHHT-Sitzung. Eventuell wird die Klientin
auch durch den Sterbensprozess geführt. Jeder zertifizierte
QHHT-Therapeut weiß, wie dieser Prozess völlig gefahrfrei
durchlaufen werden kann.


4. Wie finde ich einen QHHT-Therapeuten?


Es gibt drei Qualifizierungsstufen für QHHT-Therapeuten.


Level 1 - Diese Therapeuten haben die Grundausbildung
durchlaufen und werden gebeten die ersten 25 Sitzungen
unentgeltlich durchzuführen.


Level 2 - Therapeutinnen aus dieser Gruppe haben mindestens
25 Sitzungen durchgeführt und darüber hinaus
eine Fortbildung bei Julia Cannon (Tochter von Dolores
Cannon) absolviert.


Level 3 - Diese Personen haben mindestens 125 Sitzungen
durchgeführt und erfüllen die höchsten Ausbildungskriterien.


Auf der Webseite von Dolores Cannon werden weltweit sämtliche Therapeuten unter dem Titel „Search For A Practitioner“ aufgeführt. Im Falle von Deutschland und Österreich
auch geordnet nach Bundesland. Bei der Schweiz ist eine
Suche nach Kanton möglich.


5. Wie lange dauert eine QHHT-Sitzung?


In der Regel untergliedert sich eine Sitzung in drei Teile:
Der Therapeut wird wahrscheinlich eine beträchtliche Zeit
für die Kennenlernphase vorsehen. Das kann durchaus
zwei Stunden dauern.


Dann folgt die eigentliche Hypnosesitzung.


Und abschließend werden die Bandaufzeichnungen besprochen.
Insgesamt sollten Sie sich auf mindestens fünf unterbrechungsfreie
Stunden einstellen. Essen Sie sich vorher gut
satt.


6. Wie bereite ich mich am besten vor?


Je detaillierter Sie sich etwas vorstellen können, umso
besser. Es ist immer von Vorteil, wenn Sie Ihre Visualisierungsfähigkeiten
verbessern. Sie könnten sich zum Beispiel
den Raum, in dem Sie sich befinden, bewusst ansehen
und sich einprägen, was Sie darin sehen. Dann versuchen
Sie, sich mit geschlossenen Augen möglichst viele Dinge
und Details wieder vorzustellen.


Die Therapeutin wird Ihnen wahrscheinlich nahelegen,
eine Fragenliste zu erstellen. Sie könnten auch zwei Listen
vorbereiten, zum Beispiel eine mit gesundheitsbezogenen
Fragen und eine weitere mit allgemeinen Lebensfragen.


Achten Sie auf einen allgemeinen Sprachgebrauch. Vermeiden
Sie medizinische Fachbegriffe und alles, was sich
Lateinisch anhört!

Bei den allgemeinen Fragen sind Ihnen keine Grenzen gesetzt;
Sie können alles fragen, was Sie wissen wollen, z.B.:
- Was ist meine Lebensaufgabe?
(Das ist eine oft gestellte Frage. Bedenken Sie jedoch, dass der Mensch
einen freien Willen besitzt. Sie sind nicht einem unabänderlichen
Schicksal ausgeliefert).
- Wie kann ich meine Beziehung zu meinen Kindern vertiefen?
- Bei wem habe ich noch eine karmische Schuld?
- Sollte ich mehr auf persönliche Grenzen achten?
- Warum fühle ich mich unsicher?
- Welche Nahrungsmittel sollte ich meiden?
- Welche nachteiligen Eigenschaften habe ich, vor denen
ich meine Augen verschließe?
- Soll ich meinen Arbeitsplatz wechseln?
- Was ist der größte Einpass in meinem Geschäft?
- Welche Fehler begehe ich immer wieder, ohne dass ich
es merke?
- Wieso fühle ich mich dauernd so müde?


7. Wie lange sollte meine Fragenliste sein?


15 - 20 Fragen pro Liste dürften eine gute Faustregel
sein.


8. Auf YouTube gibt es Videos über QHHT-Sitzungen.
Sollte ich mir diese vor meiner eigenen Hypnosesitzung
ansehen?


Das ist keine gute Idee. Dies würde nur Ihnen skeptischen
Verstand (linke Gehirnhälfte) auf den Plan rufen.


9. Ich höre immer wieder Begriffe wie „parallele Leben“
oder „Multiversum“. Was ist damit gemeint?


Wir Menschen (gerade im Westen) denken normalerweise
„linear“ (horizontal):
Vergangenheit -> Gegenwart -> Zukunft
Dadurch sehen wir nur einen äußerst begrenzten Ausschnitt
aus der gesamte Realität (Weniger als 1%!).
In Wirklichkeit gibt es keine Zeit. Es gibt immer nur das
ewige Jetzt.


Jetzt befinden Sie sich in einer bestimmten Szene in Ihrem
aktuellen Lebensfilm. Doch darüber hinaus sind unzählige
weitere Filme fertiggestellt. Diese sind jetzt ebenfalls
vorhanden, nur befindet sich Ihr Bewusstsein nicht
dort, weshalb Sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht in einem
anderen dieser Filme leben.


10. Wie soll ich mich während der Hypnosesitzung
verhalten?


Reden Sie! Werden Sie zur Quasselstrippe. Je mehr Informationen
aus Ihnen heraussprudeln, umso besser.
Beginnen Sie vertrauensvoll mit dem ersten Wort, das Ihnen
in den Sinn kommt und reden Sie drauf los. Auf diese
Weise greifen Sie auf den Teil in Ihrer rechten Gehirnhälfte
zu, welcher alle Antworten enthält. Analysieren Sie
es nicht (linke Gehirnhälfte/Logik).
Wenn die Therapeutin Sie bittet, etwas zu sehen, sollten
Sie diese Sache möglichst detailliert und farbig betrachten
und beschreiben.


11. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?


In der Regel bezahlen Sie nicht pro Stunde, sondern pro
Sitzung. Das genaue Honorar hängt natürlich von mehreren
Faktoren ab. In den meisten Fällen werden es einige
Hundert Euro sein.


12. Ich bin nicht reisefähig.
Welche Optionen habe ich?


Bei einer QHHT-Sitzung wird das Höhere Selbst (nicht:
ein Höheres Selbst) konsultiert. Deshalb kann auch ein
Stellvertreter für Sie (oder zum Beispiel für ein Kind) mitwirken.

Es gibt unterschiedliche Konstellationen für eine solche
Surrogatsitzung. Über einen privaten Link erhalten Sie
Zugriff zur Aufzeichnung.


13. Wird immer in ein früheres Leben (oder mehrere)
zurückgegangen?


Nicht unbedingt. Das Höhere Selbst weiß, in welchem Lebensabschnitt
die Antworten auf Ihre Fragen zu finden
sind.


14. Ist gewährleistet, dass alle meine Beschwerden
gelindert oder beseitigt werden?


In Ausnahmefällen kann es das Höhere Selbst für richtig
halten, ein Malheur nicht zu beseitigen.
Beispiel: Der Klient hat ein wundes Bein, was ihn dazu
zwingt, „kürzerzutreten“ und „den Fuß vom Gas zu nehmen.“

Der Klient benötigt jedoch Ruhe. Würde das Bein sofort
geheilt, würde er gleich wieder „Vollgas geben“ und sich
verausgaben.
Jetzt kennt der Klient aber den Grund und kann sich darauf
einstellen.


Möglicherweise liefert das Höhere Selbst auch Vorgaben
dafür, wie oft Sie sich die Aufzeichnungen anhören sollten.
Je öfter Sie sich die Aufzeichnungen anhören, umso
mehr verfestigen sich neue Nervenbahnen im Gehirn und
umso größer werden Ihren neugewonnenen Einsichten.