Bhagavad Gita
Der "Gesang des Herrn"




Philosophischer Hintergrund:

Der "Gesang des Herrn" ist die zentrale Schrift der Hindus.
Es handelt sich um ein spirituelles Gedicht aus 700 Versen, unterteilt in 18 kommentierte Kapitel.
Zu den behandelten Themen gehören die Unsterblichkeit der Seele ("Atman") und ihre Einheit mit Gott ("Brahma"), sowie die Reinkaration und die Notwendigkeit, auf die Früchte seines eigenen Wirkens zu verzichten.
Zitat:

„Erkenne die Seele als den Herrn der Kutsche. Der Körper ist der Wagen, die Vernunft der Wagenlenker und das Denken die Zügel.
Die Sinne sind die Pferde, die Objete die Wege.“

Einige Kernaussagen:

  • Voraussetzung für die Befreiung von Tod und Alter ist der Verzicht auf das Irdische
  • Das höchste Ziel jeden Menschen ist die Vereinigung seines Geistes mit der Unendlichkeit
  • Gott ist der Ursprung des Universums und die Weltenseele
  • Gott durchdringt alles, aber kann durch nichts gebunden werden.
  • Tugend oder Sünde sind nicht die Folge des äußerlichen Tuns, sondern der zugrunde liegenden Geisteshaltung.

Verfasser:

Die Gita ist Bestandteil des Mahabharata, eines indischen Epos.
Sie wurde auf Sanskrit geschrieben.

In seiner Abhandlung "Der Weg zum Seelenfrieden" verweist James Allen wiederholt auf die Gita.


Weiterführende Literatur:

Die Bhagavad-Gita auf Deutsch
"Die Bhagavad-Gita als Prosaversion"
"Der göttliche Gesang"



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