So gelangen Sie auf die richtige Spur und bringen Ihren inneren Kritiker zum Schweigen


Jeder kennt den "inneren Kritiker", landläufig auch als "innerer Schweinehund" bezeichnet.

Ein Beispiel ...

Sie haben mit dem Meditieren begonnen. Doch es dauerte nicht lange, und die anfängliche Begeisterung hatte sich beinahe in Luft aufgelöst.

Vielleicht haben Sie es ein ein-, zweimal 30 Minuten lang geschafft, doch wir leben in einer Zeit, die voller Ablenkungsmöglichkeiten ist. Überall buhlen Medien um unsere Zeit, unsere Energie, unser Geld.

Das führt dazu, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung in ein Stadium unbewussten Konsumierens einlullen lässt.

Es führt auch dazu, dass Vorhaben wie beispielsweise regelmäßige Meditationszeiten aufgeschoben und schließlich aufgegeben werden. Die Haltung "Ich mach es dann, wenn mir danach zumute ist", zerstört die ursprüngliche Motivationskraft.

 (Aus diesem Grunde ist es ratsam, sich für gewohnheitsverändernde Übungen fest Endzeiten vorzunehmen und einen Wecker oder Timer zu stellen.


Diese Zeitvorgaben sollten Sie sehr ernst nehmen. Falls Sie sich zum Beispiel in einem entspannten und wohltuenden Zustand (Theta-Zustand) befinden, während Ihr Wecker klingelt und Sie gerne noch weitermeditieren wollen ...

sollten Sie dies nicht tun!

Warum?

Weil Sie dann wieder in das vorhergehende Fahrwasser zurückschlittern würden, das heißt, Sie würden Ihre Meditation wieder dann beenden, wenn Sie sich nicht mehr so gut fühlen!

Sollten Sie wirklich weitermeditieren wollen, tun Sie besser daran, die Zeituhr neu zu stellen.

Diese Einsicht lässt sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Falls Sie jeden Tag zügig drei Kilometer gehen und gerade heute in Stimmung sind, noch weiterzugehen, sollten Sie sich bewusst wieder eine weitere Drei-Kilometer-Strecke vornehmen. Oder auch nur einen einzigen Kilometer.

Wichtig ist, dass Sie nicht einfach weiterlaufen, bis Sie keine Lust mehr haben!

Wir alle haben unsere unbewussten Stimmungsschwankungen Anwandlungen, Gedanken und Glaubenssätze, die überwiegend dafür verwantwortlich sind, wie wir uns verhalten.

Deshalb ist es wichtig, diesen inneren Kritiker möglichst bald zu ausfindig zu machen und ihm klarzumachen, dass Sie andere Pläne mit Ihrem Leben haben.

(Eine ganze Reihe seiner Einflüsterungsversuche finden Sie in den Folge-Mails zum Zielerreichungsprogramm "Wenn ich könnte wie ich wollte").

Falls Sie - als Beispiel - das vorgenannte Programm bezogen haben, könnten Sie sich vornehmen, sich sechs Monate lang Tag für Tag 10 Minuten diesen Übungen zu widmen.

Bei einem Artikel oder E-Book kommt es nicht auf die Seitenzahl an. Es kommt nicht zuletzt darauf an, ob Sie mit den dargebotenen Inhalten und Einsichten konstruktiv und konsequent etwas anfangen!

"Aber", wenden Sie jetzt vielleicht ein "geht dann nicht meine Spontaneität flöten?"

Falls Sie so denken, sind Sie unwissentlich wieder Ihrem inneren Kritiker auf den Leim gegangen. Das ist seine Masche.  Er will nicht, dass Sie sich ändern!

Ob diese Veränderung Sie glücklicher, gesünder oder reicher machen würde, ist ihm egal, er ist lediglich an Ihrem Überleben interessiert. Auf die bisherige Weise haben Sie bis jetzt überlebt, also am besten nichts verändern, lautet seine Devise. Und nicht zuletzt: Wenn Sie sich nachhaltig verändern, muss dieser Kritiker - das Ego - in der jetzigen Form sterben.

Wir Menschen machen viel zu viel Tamtam um unsere Vorlieben und Abneigungen: "Das gefällt mir nicht", "Ich mag das nicht", "Das ist genau meine Kragenweite" ...

Nicht selten sind diese vorgefassten Einstellungen dafür verantwortlich, dass wir im allbekannten Trott bleiben.

Alles, was Sie bisher erlebt haben; alles, was Sie gelesen oder gehört oder gesehen haben, bleibt Ihr Leben lang im Unterbewusstsein abgespeichert.

Diese alten Geschichten dirigieren Ihr Leben!

Doch Sie haben auch ein Tagesbewusstsein. Dieses entscheidet, welche

künftig die Basis für Ihr weiteres Erleben bilden sollten.