Was Sie jeden Abend vor dem Schlafengehen tun sollten

Sie haben zwei Möglichkeiten, eine destruktive und eine konstruktive:

1.

Sie sehen sich spätabends nochmals die Tagesschau oder die Google-Nachrichten an. Sie "entspannen sich" bei einem Krimi oder durchdenken nochmals alles, was tagsüber schief gegangen ist.

Sie ärgern sich, weil Sie nicht schlagfertiger reagiert haben und Sie machen sich Sorgen, wie es weitergehen soll.

Auf diese Weise leiten Sie Ihrem Unterbewusstsein Bilder zu, die ihm vermitteln, dass es Ihnen in Zukunft im Grunde dasselbe bescheren soll, wie bisher auch.

Sie werden dann auch in Zukunft Sorgen haben, in Streitigkeiten verwickelt werden und sich unglücklich fühlen.

Falls Sie gesundheitliche Probleme haben sollten, veranken Sie diese noch tiefer in Ihrem Unterbewusstsein und falls Sie frustriert sind, haben Sie den Samen gesät, um auch künftig immer wieder frustriert zu werden.

Ihr Fehler:

Sie beschäftigen sich mit unerwünschten Dingen und wissen nicht, dass das Unterbewusstsein Gewünschtes oder Unerwünschtes mit ebenso getreulicher Sicherheit umsetzen wird. Für es ist jede gefühlvoll eingeprägte Vorstellung ein Befehl.

2.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, "die Heckenschere der Rückschau" anzuwenden, wie Neville Goddard dies ausgedrückt hat.

Sie gehen den zurückliegenden Tag gedanklich nochmals durch, und zwar so, wie Sie ihn gerne idealerweise gehabt hätten!

Sie überlegen sich:


"Wie würde ich mich körperlich fühlen, wenn mein Herzenswunsch bereits erfüllt wäre?"

Das tun Sie jeden Abend - konsequent!

Auf diese Weise eignen Sie sich eine Gewohnheit an.

Blenden Sie äußere Eindrücke, Vorkommnisse, "Tatsachen" oder Umstände vollkommen aus.

Ignorieren Sie sie!

Sie selbst sind der Chefdenker/die Chefdenkerin in Ihrem Universum. Sie können bewusst eine Entscheidung treffen und sich Vorstellungsbilder ausmalen, die Ihrem Idealzustand entsprechen.

Damit erzeugen Sie eine Art Schutzkreis um Sie herum.

Ihr Unterbewusstsein arbeitet im Schlaf mit diesen Informationen weiter; es beschäftigt sich bis zu vier Stunden mit Ihren letzten Gedanken vor dem Einschlafen!

Dem Ego kommen solche Empfehlungen natürlich abwegig vor, es will, dass alles beim Alten bleibt.

Machen Sie sich jedoch bewusst, dass die Augenblicke vor dem Einschlafen wahrscheinlich die wichtigsten Ihres ganzen Tages sind!

Weigern Sie sich, Sorgen, Ärger, Unmut oder andere negative Gedanken mit in den Schlaf hinüberzunehmen!

Entscheiden Sie sich absichtlich für positive und aufbauende Gedanken. Falls Sie Affirmationen verwenden, benutzen Sie "Ich bin"-Formulierungen.

Schlafen Sie immer in dem Gefühl ein,

dass Ihr Wunsch bereits erfüllt ist!

Ihr Unterbewusstsein schläft nie. Mit diesen konstruktiven Gedanken erinnern Sie es daran, dass es Ihnen die Mittel und Wege aufzeigt, wie Ihr Wunsch Wirklichkeit werden wird.