Wie Sie den Wohlstand verbessern können


Jeder normale Mensch wünscht sich in der ein oder anderen Form mehr Wohlstand. Das Wort "Wohlstand" bezieht sich hierbei auf die fünf in einem Beitrag genannten Bereiche. Geld ist nur einer davon.

Wir wissen, dass wir "mitfließen" sollen. Doch was bedeutet das im Alltag? Was gibt es dabei zu beachten?

Denn, sich hinzusetzen und von allen den schönen ersehnten Dingen oder Umständen zu träumen, reicht offensichtlich nicht aus. Hier einige Gedankenanstöße (natürlich gibt es noch mehr Wohlstandsprinzipien):

1. Geduld

Die Geduld ist eine Kunst - eine Kunst, die man erlernen kann.

Und sie scheint vielen Leuten abhanden gekommen zu sein.

Sehen wir uns zum Vergleich die Natur an: Wir pflanzen etwas, doch der Same braucht Zeit, er braucht Nährstoffe, den richtigen Mutterboden, Sonnenschein und Wasser.

Jede Art von Zweifel (übertragen auf unser Pflänzchen, zum Beispiel eine Dürre) behindert das Wachstum oder macht es gar völlig unmöglich.

"Zweifel sind rigoros auszuschalten", schrieb bereits James Allen in seinem Klassiker "Wie der Mensch denkt, so ist er".

2. Tun

Sobald Sie wissen, was Sie erschaffen wollen, können Sie natürlich nicht nur die Hände in den Schoß legen.

Haben Sie das Schwungrad auch angestoßen?

"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott".

Das bedeutet, dass Sie Ihren aktiven Beitrag zu leisten haben.

Setzen Sie sich realistische Ziele und tun Sie etwas dafür!

3. Geistige Einstellung

Überall in der Natur gibt es Überfluss. Überall gibt es Chancen.

Wie in einer Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1919 für die Pelman-Methode so schön zu lesen war:

"Die Gelegenheit klopft bei jedem an die Tür, aber sie tut es leise. Wenn wir im tiefen Schlummer durch das Leben gehen, hören wir sie nicht."

Das "Meer der Chancen" ist randvoll. Doch viele Menschen schöpfen nur mit dem Teelöffelchen daraus, andere bringen einen Eimer mit und nur wenige fahren mit einem großen Löschzug vor.

Es liegt an jedem selbst, wie viel er entnehmen will.

Wer mit einem Mangeldenken durchs Leben geht, wird noch mehr Mangel in sein Leben ziehen. "Durch das Studium von Armut kann man nicht reich werden", meinte Wallace Wattles in diesem Zusammenhang.

Warum malen wir uns immer gleich das Schlimmste aus?

Warum sagen wir: "Das wäre zu schön, um wahr zu sein?"

Wäre es nicht produktiver, sich in die Situation hinzufühlen, wie es wäre, wenn es auf vollkommene Art und Weise bereits erfüllt wäre?

Das würde das Leben und das künftige Erleben positiv beeinflussen.

Fühlen Sie sich gut bei dem, was Sie - angeblich - anstreben?

Oder haben Sie in Wirklichkeit Bammel vor einer "zu engen" Beziehung?

Oder vor "zu viel" Geld?

Oder vor "zu viel" Eigenverantwortung?

Nur wenn Sie sich gut bei diesen Gedanken fühlen, haben Sie auch eine Chance, diese Dinge zu erleben. Dieses gutes Gefühl sollten Sie geistig "düngen" - um auf diese Weise das Gewünschte mitzuerschaffen.

4. Schwingung

Stellen Sie sich "das Denken" wie einen Zündschlüssel vor.

"Das Tun" ist der Zündfunke, der den Motor anlässt.

Und "das Gefühl" hinter dem Denken ist der Treibstoff. Das Gefühl treibt all das an.

5. Einstimmung

Wohlstand ist nicht etwas, das wir "erlangen". Er ist etwas, worauf wir uns einstimmen.

Sie müssen sich regelmäßig auf das Gewünschte einstimmen.

Setzen Sie sich ein Ziel und bringen Sie sich immer wieder in Harmonie damit.

Sind Sie ihm letzte Woche näher gekommen?

Gab es irgendwelche Fingerzeige?

Bevor Kolumbus Land entdeckte, bemerkte er Treibholz. Das war sein Fingerzeig darauf, dass eine Küste in der Nähe sein musste.

Vieleicht haben Sie ja noch nicht das, was Sie sich wirklich wünschen, aber gibt es bereits solche Anzeichen, solche Fingerzeige oder Vorboten?

Wenn nicht, warum nicht?

Was hätten Sie anders machen können?

Machen Sie Bestandsaufnahme.

Werden Sie sich auch klar darüber, ob Sie diese "Sache" auch wirklich (noch) wollen.

Es ist besser, auf halben Wege nochmals umzukehren, als sich auf etwas zuzubewegen, hinter dem Sie nicht mehr stehen.

Was könnten Sie jetzt tun, um mehr Wohlstand in Ihr Leben zu bringen?

Vielleicht könnten Sie aufschreiben, wofür (Menschen, Dinge und Umstände) Sie dankbar sein können.

Vielleicht könnten Sie die Übungen aus einem E-Book machen?

Vielleicht könnten Sie sich Bewegung verschaffen?

Vielleicht könnten Sie etwas tun, um geistig aufzutanken.

Vielleicht könnten Sie sich an Gelassenheit erinnern?

Es sollte von innen heraus kommen - kein anderer kann wirklich sagen, was speziell Sie jetzt tun sollten.

6. Bedingunglos lieben

Elbert Hubbard, der Verfasser der "Nachricht an Garcia", schrieb einmal:

"Ein Leben in Wohlstand bedarf einer großen Liebe"

Wenn Sie jemanden besuchen oder auch nur auf der Straße treffen, übergeben Sie ihm/ihr doch ein Geschenk!

Dieses Geschenk braucht nichts schön Verpacktes zu sein, es könnte ein unausgesprocher positiver Gedanke, Wohlwollen oder ein ernstgemeintes Kompliment sein.

Oder eine Umarmung, eine Blume oder eine Kleinigkeit.

Damit geben Sie ohne Vorbehalte und Hintergedanken.

Sie senden eine Energie aus, die - auf völlig andere Weise - auch wieder Ihnen zugute kommt.

7. Dankbarkeit

Egal, worauf Sie warten ...

- innere Ausgeglichenheit

- Zufriedenheit

- Bewusstseinserweiterung ...

All das wird kommen, aber erst dann, wenn Sie dafür bereit sind.

Warum erstellen Sie nicht einmal eine Liste all der Dinge, für die Sie dankbar sein können? Vom Kleinsten bis zum Größten.

Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Sie sehen und hören können, dass Sie ein Dach über dem Kopf und Nahrung auf dem Tisch haben. Viele Menschen auf dieser Erde haben das nicht.

Sie werden feststellen, dass Ihnen beim Aufschreiben immer neue Dinge einfallen, wofür Sie Grund zur Dankbarkeit haben.

Sie werden bewusster. Sie leben mehr in der Fülle.

Dadurch wird Ihnen Ihre momentane Lebenssituation wieder angenehmer, Sie erhöhen Ihren Energiepegel.

Und diese erhöhte Energie strahlen Sie aus.

Sie unterzeichnen Ihren Wunsch gleichsam mit einer energetischen Unterschrift.

Jeder von uns ist wie ein Magnet und zieht gewisse Dinge an und stößt andere ab. Aus diesem Grunde bleibt Ihnen gar keine andere Wahl, als Ihre Gedanken immer mehr ins Positive zu lenken und sich gefühlsmäßig auf das Wünschenswerte einzustimmen.

Wenn Sie niedergeschlagen und traurig durchs Leben gehen, können Sie ncihts anziehen, was Ihnen Freude bringt.

Wenn Sie überall nur sehen, was "nicht in Ordnung" ist, können Sie kein Wohlbefinden und keinen Wohlstand anziehen.

Das ist das Einmaleins des Universums. Leider beherrschen viele diese kosmischen Grundrechenarten nicht.

Lesen Sie ab und zu das Optimistencredo von Christian Larson. Sie finden es auch auf diesen Seiten.

"Gott würfelt nicht", sagte Albert Einstein einmal. Soll wohl heißen: "Das Leben basiert auf Gesetzmäßigkeiten."

Durch Ihr Denken, Fühlen und Tun können Sie die Richtung mitbestimmen.

Sie haben immer eine Wahl.

Das bedeutet nicht, dass von nun an alles eitel Sonnenschein sein wird. Auch in Zukunft wird in unser aller Leben eine Menge schief gehen. Das gehört zum Lehrplan.

Was also ändert sich?

Vor allem Ihre Wahrnehmung.

Sie werden diese Hindernisse und Stolpersteine nicht mehr als etwas "Schlimmes" betrachten.

Sie wissen, dass Ihre Sichtweise einen Einfluss auf die Welt hat.

Sie erkennen, dass sich etwas scheinbar Negatives rückblickend als großer Segen erweisen kann.

"Werde zum Wandel, den du von der Welt erwartest", so hatte es sinngemäß Mahatma Gandhi ausgedrückt.

Führen Sie in Ihrem Leben selbst Regie!