| Worauf es ankommt! |
| Person A | Person B |
Ausgangssituation | A ist ein qualifizierter Sachbearbeiter und hat Spaß an seiner Arbeit | B ist eine qualifizierte Sachbearbeiterin und hat Spaß an ihrer Arbeit | Innere Kraft | A strebt die Position eines Abteilungsleiters an, richtet jedoch nicht alle seine Kräfte auf dieses Ziel aus. A ist hervorragend qualifiziert, hat jahrelange Berufserfahrung und deshalb die Gewissheit, für die angestrebte Position geeignet zu sein. | B entscheidet sich grundlegend und nachhaltig für die Position eines Abteilungsleiters. B ist hervorragend qualifiziert, hat jahrelange Berufserfahrung und deshalb die Gewissheit, für die angestrebte Position geeignet zu sein. |
Geistige Einstellung | A geht durchaus positiv gestimmt zum Vorstellungsgespräch. Offenbar ist man an ihm interessiert, sonst hätte man ihn ja nicht eingeladen.
| B geht positiv gestimmt zum Vorstellungsgespräch. Offenbar ist man an ihr interessiert, sonst hätte man sie ja nicht eingeladen. Sie weiß, dass ihr ihre Gedanken vorauseilen und hat eine positive Einstellung zu ihrem Beruf | Visualisierung | Keine Visualisierung. A macht sich keine Gedanken über das bevorstehende Vorstellungsgespräch. A verlässt sich auf seine Erfahrung und hat keine genaue Vorstellung über den Gesprächsverlauf.
| Gründliche Visualisierung. B stellt sich bildhaft vor, • wie ihre Bewerbung auf dem Tisch des Personalchefs landet, • wie sie die Aufmerksamkeit des Personalchefs auf sich lenkt, • wie der Personalchef zu dem Schluss kommt, dass diese Bewerberin etwas Besonderes sein muss, da sie sich so viel Mühe gemacht hat ... Sie malt sich das Vorstellungsgespräch so detailliert wie möglich aus, sieht und hört innerlich bereits, wie der Personalchef Fragen stellt und visualisiert ihre eigenen Reaktionen. Sie ist sicher, dass sie einen positiven Eindruck hinterlässt. |
Neigungen Nutzen bieten | A überlegt nicht, welche Bedürfnisse das Unternehmen, vertreten durch den Personalchef, haben könnte. Man sucht einen Abteilungsleiter, nicht nur einen Befehlsempfänger. Von einem Abteilungsleiter erwartet man mehr als nur Berufserfahrung, man erwartet auch Führungsqualitäten. A zeigt sich zögerlich und abwartend und beschränkt sich darauf, Fragen zu beantworten. | B ist sich bewusst, dass es um eine Führungsposition geht. Das Unternehmen will jemanden, der Entscheidungen treffen kann, und der weiß, was er/sie will. Daraus ergibt sich, dass diese Person auch Fragen stellt, Auskünfte erteilt und mitgestaltet. | Planung | A hat eine Standardbewerbung verfasst und wenig Zeit in die Vorbereitung investiert. A betreibt im Grunde Nabelschau und zieht die Bedürfnisse des Unternehmens nicht mit ins Kalkül. Die konsequente Ausrichtung auf das angestrebte Ziel fehlt. | B plant zielgerichtet. Sie verschickt keine Versuchsballons, sondern gestaltet ihre Bewerbung origineller und interessanter. B plant jeden Einzelschritt und konzentriert sich auf sein Ziel. Ihr Aufwand lohnt sich. | Fazit |
A
• geht unüberlegt vor • und hat keinen Plan.
Ergebnis: Misserfolg |
B
• verfolgt eine durchdachte Strategie und • setzt diese planerisch um.
Ergebnis: Erfolg
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