Online-Kursus
Reichsein will gelernt sein


Kursteil 16
Visualisierungshilfen




Dieser Kursteil ist eine Art Dreingabe, es geht um etwas, das in der Wissenschaft des Reichwerdens nicht direkt angesprochen wird.

Es gibt eine Reihe von Hilfsmitteln, die dazu beitragen, dass man sich ein klares und präzises Bild formen kann, um es danach der formlosen Substanz einzuprägen (oder auch dem eigenen Unterbewusstsein - das ist nämlich absolut dasselbe).

Sie erfahren heute von verschiedenen Methoden. Probieren Sie sie einfach aus, Sie sehen dann schon, welche bei Ihnen am besten funktioniert.

Wir stellen Ihnen einige Methoden vor:

1. Ziellisten
2. Affirmationen
3. Lebensliste
4. Schatzkarte (Bilderbuch, Collage)

1. Ziellisten

Wenn Ihnen Listen und Aufzählungen liegen, ist das die Methode für Sie. Wenn Listen "Ihr Ding" sind, ist das ideale Pendant zu diesem Kursus für Sie das Zielerreichungsprogramm "Wenn ich könnte wie ich wollte". Das ist ein äußerst erschwingliches und effizientes Programm im E-Book-Format, welches sechs verschiedene Lebensbereiche vorgesehen hat:

Gesundheit
Arbeit und Beruf
Familie und Partnerschaft
Finanzen
Bildung
Abenteuer und Spaß.

Dieses Programm lässt sich seinerseits natürlich auch mit den anderen hier und woanders beschriebenen Methoden kombinieren, zum Beispiel mit Affirmationen. Hauptsache Sie haben ein System, Ziele alleine sind nicht ausreichend.

Und egal, welche Methode Sie verwenden, bringen Sie immer viel Gefühlein. Vielleicht glauben Sie beim ersten Aufschreiben noch gar nicht hundertprozentig an alles, was Sie da aufgeschrieben haben, wenn Sie sich aber bewusst dazu entscheiden, in das betreffende Ziel Aufmerksamkeit, Glaube und Gefühl einzubringen, werden Sie feststellen, dass Sie bald davon ausgehen, dass Sie das Gewünschte auch erhalten.
Wenn Sie dann auch noch hierfür dankbar sein können, was soll da noch schiefgehen? Wenn Gott für mich ist, wer kann dann wider mich sein? stand schon bei Johannes 8/31.

Versteifen Sie sich nicht auf genau diese Sache. Wünschen Sie sich dies - oder etwas Besseres!

Listen bringen Ordnung in Ihr Denken. Aber zeigen Sie sie nicht herum, das geht andere nichts an.
Listen bringen auch Disziplin in Ihr Leben und Sie behalten die Übersicht. Sie können das Erreichte abhaken und sehen Ihre Fortschritte.

2. Affirmationen

Es gibt Leute, die nichts von Affirmationen halten. Andere machen damit erstaunliche Fortschritte.

Zu behaupten, dass Affirmationen nicht funktionieren, wäre etwa so als würde man sagen, dass Hämmer zu nichts taugten. Was der Fall ist, wenn Sie sie für die Gehirnchirurigie verwenden. Ein Hammer ist nur ein Werkzeug, ein Hilfsmittel. Eine Affirmation ebenso. Es kommt auf den Verwendungszweck an.

Wir affirmieren sowieso ständig, bewusst oder unbewusst. Wenn jemand sagt: "Das kann ich mir nicht leisten" oder "ich bin ein ewiger Pechvogel" affirmiert er diese Vorstellungen. Er prägt sie seinem Unterbewusstsein ein, welches keine Möglichkeit hat, zu unterscheiden, ob diese Aussage richtig oder falsch ist. Der Same ist gesetzt, er wird wachsen.

Bei bewussten Affirmationen wird ein Gedanke oder eine Vorstellung in Worte gefasst, die dann in geschriebene oder gesprochene Form - oder auch beides - gebracht werden. Ein Vorlagetext hierfür ist zum Beipiel unsere geführte Turbomeditation "Auf der Überholspur zum Erfolg".

Die Worte an sich besitzen keine Macht. Wenn Sie nicht daran glauben und kein Gefühl einbringen, erreichen Sie damit nichts. Nun ja, Kopfschmerzen viellecht.

Wattles schreibt in Kapitel 8:


Diese Einprägung nehmen Sie nicht vor, indem Sie eine Reihe von Worten wiederholen; diese Wunscheinprägung erfolgt, indem Sie die Vorstellung mit der unterschütterlichen Absicht, den Wunsch verwirklicht zu sehen, in Ihrem Denken halten und fest daran glauben, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird!



Falls Sie sich heute morgen ein Bein gebrochen haben sollten, würden Sie sich sicherlich komisch vorkommen, wenn Sie sich vorsagten, dass Ihr Bein völlig gesund sei und dass Sie damit fest auftreten könnten. Als Endzustand können Sie dies jedoch durchaus affirmieren, weil es die Wahrheit ist.

Beachten Sie bitte folgende Vorgaben:

• Fassen Sie sich kurz. Ein Satz genügt.
• Verwenden Sie die Gegenwartsform
• Formulieren Sie positiv
• Verwenden Sie eine aufbauende und plastische Wortwahl
• Seien Sie spezifisch.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Ihren Wunsch auf ein Kärtchen zu schreiben und mit der folgenden Aussage zu beginnen:

"Ich bin so froh und dankbar, dass ...."

Weitere Hinweise zu Affirmationen finden Sie sowohl auf I-Bux.Com als auch in den E-Books "Erfolgswissen für Fortgeschrittene" und "Sparflamme oder Freudenfeuer".

Mit Affirmationen verändern Sie Ihren Blickwinkel. Sie machen einen Schwenk von der der Ist-Situation zur Soll-Situaton. Als Nebeneffekt erhalten Sie dadurch auch wieder mehr Schwung und Auftrieb.

3. Lebensliste

Eventuell gehören Sie zu den Menschen, die Einfachheit bevorzugen. Sie brauchen nicht viele Worte, ein paar Stichworte genügen Ihnen, und Sie wissen, worum es geht.

Das dürfte Ihnen die Geschichte von John Goddard gefallen, der als Fünfzehnjähriger seine Lebensliste verfasst hat. Sie können dies hier nachlesen.

Goddard hat nichts anderes getan, als einfach eine Aufzählung seiner Lebensträume zu Papier zu bringen. Falls Sie dies anspricht, schreiben Sie einfach darauf los:

1.
2.
3.
4.
5.
6.

4. Die Schatzkarte

Eine alleinerziehende Mutter mit drei kleinen Mädchen hatte davon gehört, dass sich das verwirkliche, worin wir Glaube, Konzentration und Gefühl einbringen. Das veranlasste sie dazu, zunächste eine "Gebetsliste" zu erstellen. Dann schnitt sie aus Zeitschriften Bilder aus, die zu Ihren Wünschen passten. Sie klebte diese in ein teueres Album ein (teuer deshalb, weil sie sich wohlhabend fühlen wollte) und weil sie sich dieses Gefühl einprägen wollte.

Sie war sehr genau. Ihre Bilder zeigten:

• einen attrativen Man
• ein glücklich aussehendes Paar im Hochzeitslook
• viele schöne Blumen
• Diamantenschmuck
• eine romatische Insel in der Karibik
• ein geschmackvoll eingerichtetes neues Haus
• Eine Frau, die zur Vize-Präsidentin eines großen Unternehmens befördert worden war (was damals eine Seltenheit war).

Nur acht Wochen später geschah folgendes:

• Eines Tages fuhr sie auf der Straße und sah aus Ihren Seitenseiter in der nächsten Fahrspur einen teueren Wagen. Der Fahrer - ein gut aussehender Mann - lächelte ihr zu und sie lächelte zurück. Er folgt ihr etwa 20 Kilometer, was sie zunächst etwas verängstigte, aber sie vereinbarten ein Treffen.

• Nach dem ersten Rendez-vous traf ein Strauß mit einem dutzend Rosen ein. Die beiden trafen sich zwei Jahre lang regelmäßig und jeden Montag morgen wurde ihr von einem Blumengeschäft eine langstielige Rose zugestellt.

• Beim ersten Treffen erfuhr sie von seinem Hobby: Er sammelte Diamanten!

• Etwa drei Monate vor ihrem geplanten Hochzeitstermin eröffnete er ihr seine Idee für ein Flitterwochenparadis: eine Insel in der Karabik!

• Es stellte sich heraus, dass dieser Mann als Großhändler für eine Möbelfirma arbeitete, wodurch die Einrichtung des Hauses ein Klacks wurde.

• Und etwa acht Monate später wurde Glenna Vize-Präsidentin dieses Unternehmens.

Obwohl alles wie am Schnürchen lief, hatte sie dennoch ein unwohles Gefühl bei der Sache und brauchte nochmals ein Jahr, bis sie ihrem Ehemann etwas von ihrem Fotoalbum erzählte.

Eine vergleichbare Geschichte erzählt John Assarf im Film "The Secret". Er zog genau in das Haus ein, von dem er auf einem so genannten "Story Board" ein Bild hatte.

Egal, ob Sie Tag für Tag über Ihre Listen gehen oder sich eine Collage Ihrer Wünsche an die Wand hängen, überlegen Sie sich genau, was Sie wollen. In allen Lebensbereichen. Malen Sie es sich so plastisch wie möglich aus. Und dann verhalten Sie sich so als ob Sie es bereits erreicht hätten.

Und seien Sie dankbar! Vorher bereits!

In jedem Fall gewinnen Sie über solche Methoden mehr Zielklarheit und erreichen Ihre Ziele schneller.

Bis zum nächsten Mal!